- 23 April 2026
- 3
- 7
- E-Scooter
- VMAX VX 2 Pro
Erst mal ein Hallo in die Runde, ich bin neu hier und da gehört es sich ja so, dass man sich erst mal vorstellt.
Ich bin der René und 52 Jahre alt, verheiratet und 3 Kinder. Ich bin studierter Informatiker und selbständig mit einem Freund, und wir entwickeln Steuertechnik für Brushless Motoren, die bei Industriemaschinen zum Einsatz kommen, aber das nur als Info nebensächlich.
Was bringt mich hier her? Naja, es lässt vermuten dass es um einen E-Scooter geht und das stimmt natürlich. Ich selbst habe (noch) keinen, bin aber Besitzer eines solchen. Mein Sohnemann, jetzt 14 Jahre alt wollte sowas unbedingt zum Geburtstag, naja wie Eltern so sind, dann mal schauen was gibt´s denn das so am Markt. Gesagt getan, losgefahren mit der Frau und zum großen Elektronikhändler gefahren, der das auch anbietet. Dann zum Baumarkt, der sowas auch im Angebot hatte und zum Discounter, der ebenfalls sowas anbietet. Problem nur, da kann man zwar einen kaufen, aber Probefahren oder gute Beratung eher Fehlanzeige.
Ok, dann zum Händler der E-Scooter anbietet und eben einen Verkäufer hat, der die Sache ja wohl versteht was er verkauft, und fündig geworden. Nicht gerade um die Ecke, aber egal wenn es der Sache dient. Und was soll ich sagen, die E-Scooter die wir vorher in den besagten Märkten finden konnten, waren dort weder ausgestellt noch konnte man die dort kaufen. Meine Frage nach genau diesen Modellen, fand zuerst wenig Anklang, der Verkäufer war aber sehr sehr Nett, und klärte uns dann auf. Solche NoName Scooter hat man nicht im Sortiment, weil man da nicht wirklich Vertrauen zum Material und der Firma hat. Mein Einwand, das Segway Ninebot, Xiaomi oder Egret, doch nun wirklich keine Nischenprodukte sind, wurde direkt gekontert. Preis/Leistung der Marken sind Top und oben angesiedelt, Preis/Qualität/Service, eher unterste Ebene. Meine Frage, warum sind die dann so beliebt, „die sind billig und sind fast alle tunbar“ aber wenn es auf den Service und Garantiefall ankommt, dann sind die eben unterirdisch, nicht meine Erfahrung sondern Verkäuferaussage. Ok, dann zeig mir Fahrzeuge die ich kaufen sollte, Frage des Verkäufers dann, wo und wann wird der eingesetzt, was wiegt der Fahrer ect. Kurz erklärt und wir hatten 4 Kandidaten.
Von €799 bis zu €1299 waren die, naja das ist schon gutes Geld, das muss verdient sein und zum Geburtstag auch recht happig. Da der Sohnemann gern so Sachen macht wie Wheelies, sind uns €1299 etwas zu viel, dafür dass er den schrottet. Also bleiben wir am untersten €799 für einen VMAX VX 2 Pro GT, klingt gut mit 60km Reichweite.
Sohnemann bekommt den, freut sich wie Bolle. Naja sag ich zu meiner Frau, alles richtig gemacht, denkste, zumindest aus Kindersicht. Der Sohnemann kommt und sagt „ Papa das Ding ist Scheiße man muss erst anrollen sonst kann man kein Gas geben, dann fährt der nur 22 und bremst selbst wenn ich den Berg runterfahre, meine Kumpel lachen mich aus“. Ok denke ich dann hat der wohl nen Fehler, ist ja neu also Verkäufer angerufen. Der sagt mir “anrollen ist Vorschrift, 22 km/h ist das zulässige was in DE erlaubt ist, und das der bremst am Berg ist Vorschrift, das ist die Rekuperation, das gewinnt Ernergie und muss wieder die 22km/h maximal steuern“. Das war mir dann zwar alles klar, aber unbefriedigend. Also mal Internetrecherche gemacht, das ist ja voll mit dem Thema und es gibt da wohl für und wider in den Foren.
Ich habe dann Themen gefunden, Tuning und Modding, aber die verlaufen sich alle im Sand, zumindest wenn es um die Markenhersteller geht. Da ich keine Zeit und keinen Bock hatte, alle Foren zu durchsuchen, habe ich mal ChatGPT gefragt, was ist da eigentlich das Problem dass man für einen VMAX VX2 Pro nichts findet was Tuning betrifft.
Und das kam raus
„Die geringe Verfügbarkeit belastbarer Tuning-Informationen zu Modellen wie VMAX VX2, Trittbrett und ePowerFun ist vor allem auf die im Vergleich zu Xiaomi oder Ninebot deutlich kleineren Nutzer- und Entwickler-Communities zurückzuführen, wodurch weniger offene Analysen, Firmware-Dumps und reproduzierbare Anleitungen entstehen.
Hinzu kommt, dass insbesondere für den deutschen Markt ABE-konforme Firmware-Versionen verbreitet sind, deren Veränderung rechtlich und technisch heikel ist und daher öffentlich nur zurückhaltend dokumentiert wird.
Erschwerend wirken zudem marktspezifische Unterschiede zwischen ABE- und Nicht-ABE-Versionen sowie wechselnde App-, Controller- und Firmware-Strukturen, sodass Informationen oft nur für einzelne Serien oder Modellstände gelten.
Dadurch bleibt vorhandenes Wissen häufig fragmentiert, verteilt sich auf Foren, Einzelthreads oder geschlossene Gruppen und wird seltener in systematisch aufbereiteter Form veröffentlicht.
Insgesamt ist die schwache Auffindbarkeit solcher Inhalte also weniger ein Hinweis auf fehlende technische Tuning-Möglichkeiten als vielmehr das Ergebnis aus proprietären Strukturen, geringer Community-Größe, Modellvarianten und regulatorischem Druck.“
Naja das sagt ja alles aus oder nicht?
Also Community zu klein, wenig Nutzer der Geräte und wenig Infos zur Firmware, Probleme mit ABE.
Naja Probleme ABE hätte ja alle Hersteller, das ist also eher nicht das Problem, ich denke auch nicht das die Verbreitung der Scooter das Problem ist, sondern eher die Softwarebasis. Und, man würde es kaum glauben, jetzt ist mein Instinkt geweckt, hier was zu finden. Aber dann fand ich wieder das mit ChatGPT „ Es gibt Anzeichen dafür, dass Personen Unterlassungserklärungen abgeben mussten, die Tuning Informationen an die Community weitergegeben haben, ein Fall einer rechtkräftigen Verurteilung konnte ich dazu nicht finden. Es könnten also sein, das die Community daher jegliche Weitergabe der Infos, aus eigener Sicherheit blockiert“.
Sackgasse!? Natürlich nicht! Ich habe die Beiträge dann auch gefunden, die stammen wohl aus Telegram Chats, und wurden dann wohl in den E-Scooter Foren geteilt. Ich habe die gelesen und mal unseren Juristen gefragt, warum soll das ein Problem sein. Der sagt mir dann ganz klar was das Problem wohl gewesen sein wird. Wenn man die Software einer Firma, an der sie ja die Rechte hat, verbreitet, manipuliert oder zugänglich macht, macht man sich strafbar, wie bei unserer Firma, das würden wir verfolgen, ganz klar. Das ist also die Kernaussage, das verbreiten, manipulieren oder zugänglich machen ist das Problem, nix anderes, verbreiten von Wissen was man sich angeeignet hat ist aber kein geistiges Eigentum der Firma, sondern von mir und das darf ich verbreiten.
Fazit?
Natürlich darf man über das Thema Tuning bei den Markenhertstellern diskutieren, man darf auch Erkenntnisse öffentlich machen, solange diese nicht aus dem Reverse Engineering einer geschlossenen Firmware und damit dem geistigen Eigentum der Firma stammen. Also kann man hier mal wieder Saft in der Community vergießen und sich wieder mit dem Thema beschäftigen, denn ich denke das ist immer noch Brandaktuell, gerade weil die Markenscooter ja langlebig sind.
Gibt’s Interesse, das ich hier weiter aushole, und da meine ich ganz ganz weit? Ich würde mal Tuning an sich aus rein physikalischer Sicht erklären und mich dann der Thematik der Markenscooter insbesondere der Scooter beschäftigen die alle als Marken bezeichnet werden, ihr werdet erstaunt sein, was da so alles klar ist.
Ich würde dann auch, wenn der Admin das so machen kann, einen Beitrag machen, der aber weil eben für viele Modelle gültig entweder kopiert oder mehrfach erscheinen sollte, weiß nicht wie die Forensoftware das erlaubt, ggf. pinnt man den Beitrag dann in den Foren an.
Wenn kein Interesse ist, naja dann versinkt der Beitrag im Nirwana.
Ich danke aber dann schon für dein Interesse, und wünsche dir alles Gute in diesem Krisenjahr.
Ich bin der René und 52 Jahre alt, verheiratet und 3 Kinder. Ich bin studierter Informatiker und selbständig mit einem Freund, und wir entwickeln Steuertechnik für Brushless Motoren, die bei Industriemaschinen zum Einsatz kommen, aber das nur als Info nebensächlich.
Was bringt mich hier her? Naja, es lässt vermuten dass es um einen E-Scooter geht und das stimmt natürlich. Ich selbst habe (noch) keinen, bin aber Besitzer eines solchen. Mein Sohnemann, jetzt 14 Jahre alt wollte sowas unbedingt zum Geburtstag, naja wie Eltern so sind, dann mal schauen was gibt´s denn das so am Markt. Gesagt getan, losgefahren mit der Frau und zum großen Elektronikhändler gefahren, der das auch anbietet. Dann zum Baumarkt, der sowas auch im Angebot hatte und zum Discounter, der ebenfalls sowas anbietet. Problem nur, da kann man zwar einen kaufen, aber Probefahren oder gute Beratung eher Fehlanzeige.
Ok, dann zum Händler der E-Scooter anbietet und eben einen Verkäufer hat, der die Sache ja wohl versteht was er verkauft, und fündig geworden. Nicht gerade um die Ecke, aber egal wenn es der Sache dient. Und was soll ich sagen, die E-Scooter die wir vorher in den besagten Märkten finden konnten, waren dort weder ausgestellt noch konnte man die dort kaufen. Meine Frage nach genau diesen Modellen, fand zuerst wenig Anklang, der Verkäufer war aber sehr sehr Nett, und klärte uns dann auf. Solche NoName Scooter hat man nicht im Sortiment, weil man da nicht wirklich Vertrauen zum Material und der Firma hat. Mein Einwand, das Segway Ninebot, Xiaomi oder Egret, doch nun wirklich keine Nischenprodukte sind, wurde direkt gekontert. Preis/Leistung der Marken sind Top und oben angesiedelt, Preis/Qualität/Service, eher unterste Ebene. Meine Frage, warum sind die dann so beliebt, „die sind billig und sind fast alle tunbar“ aber wenn es auf den Service und Garantiefall ankommt, dann sind die eben unterirdisch, nicht meine Erfahrung sondern Verkäuferaussage. Ok, dann zeig mir Fahrzeuge die ich kaufen sollte, Frage des Verkäufers dann, wo und wann wird der eingesetzt, was wiegt der Fahrer ect. Kurz erklärt und wir hatten 4 Kandidaten.
Von €799 bis zu €1299 waren die, naja das ist schon gutes Geld, das muss verdient sein und zum Geburtstag auch recht happig. Da der Sohnemann gern so Sachen macht wie Wheelies, sind uns €1299 etwas zu viel, dafür dass er den schrottet. Also bleiben wir am untersten €799 für einen VMAX VX 2 Pro GT, klingt gut mit 60km Reichweite.
Sohnemann bekommt den, freut sich wie Bolle. Naja sag ich zu meiner Frau, alles richtig gemacht, denkste, zumindest aus Kindersicht. Der Sohnemann kommt und sagt „ Papa das Ding ist Scheiße man muss erst anrollen sonst kann man kein Gas geben, dann fährt der nur 22 und bremst selbst wenn ich den Berg runterfahre, meine Kumpel lachen mich aus“. Ok denke ich dann hat der wohl nen Fehler, ist ja neu also Verkäufer angerufen. Der sagt mir “anrollen ist Vorschrift, 22 km/h ist das zulässige was in DE erlaubt ist, und das der bremst am Berg ist Vorschrift, das ist die Rekuperation, das gewinnt Ernergie und muss wieder die 22km/h maximal steuern“. Das war mir dann zwar alles klar, aber unbefriedigend. Also mal Internetrecherche gemacht, das ist ja voll mit dem Thema und es gibt da wohl für und wider in den Foren.
Ich habe dann Themen gefunden, Tuning und Modding, aber die verlaufen sich alle im Sand, zumindest wenn es um die Markenhersteller geht. Da ich keine Zeit und keinen Bock hatte, alle Foren zu durchsuchen, habe ich mal ChatGPT gefragt, was ist da eigentlich das Problem dass man für einen VMAX VX2 Pro nichts findet was Tuning betrifft.
Und das kam raus
„Die geringe Verfügbarkeit belastbarer Tuning-Informationen zu Modellen wie VMAX VX2, Trittbrett und ePowerFun ist vor allem auf die im Vergleich zu Xiaomi oder Ninebot deutlich kleineren Nutzer- und Entwickler-Communities zurückzuführen, wodurch weniger offene Analysen, Firmware-Dumps und reproduzierbare Anleitungen entstehen.
Hinzu kommt, dass insbesondere für den deutschen Markt ABE-konforme Firmware-Versionen verbreitet sind, deren Veränderung rechtlich und technisch heikel ist und daher öffentlich nur zurückhaltend dokumentiert wird.
Erschwerend wirken zudem marktspezifische Unterschiede zwischen ABE- und Nicht-ABE-Versionen sowie wechselnde App-, Controller- und Firmware-Strukturen, sodass Informationen oft nur für einzelne Serien oder Modellstände gelten.
Dadurch bleibt vorhandenes Wissen häufig fragmentiert, verteilt sich auf Foren, Einzelthreads oder geschlossene Gruppen und wird seltener in systematisch aufbereiteter Form veröffentlicht.
Insgesamt ist die schwache Auffindbarkeit solcher Inhalte also weniger ein Hinweis auf fehlende technische Tuning-Möglichkeiten als vielmehr das Ergebnis aus proprietären Strukturen, geringer Community-Größe, Modellvarianten und regulatorischem Druck.“
Naja das sagt ja alles aus oder nicht?
Also Community zu klein, wenig Nutzer der Geräte und wenig Infos zur Firmware, Probleme mit ABE.
Naja Probleme ABE hätte ja alle Hersteller, das ist also eher nicht das Problem, ich denke auch nicht das die Verbreitung der Scooter das Problem ist, sondern eher die Softwarebasis. Und, man würde es kaum glauben, jetzt ist mein Instinkt geweckt, hier was zu finden. Aber dann fand ich wieder das mit ChatGPT „ Es gibt Anzeichen dafür, dass Personen Unterlassungserklärungen abgeben mussten, die Tuning Informationen an die Community weitergegeben haben, ein Fall einer rechtkräftigen Verurteilung konnte ich dazu nicht finden. Es könnten also sein, das die Community daher jegliche Weitergabe der Infos, aus eigener Sicherheit blockiert“.
Sackgasse!? Natürlich nicht! Ich habe die Beiträge dann auch gefunden, die stammen wohl aus Telegram Chats, und wurden dann wohl in den E-Scooter Foren geteilt. Ich habe die gelesen und mal unseren Juristen gefragt, warum soll das ein Problem sein. Der sagt mir dann ganz klar was das Problem wohl gewesen sein wird. Wenn man die Software einer Firma, an der sie ja die Rechte hat, verbreitet, manipuliert oder zugänglich macht, macht man sich strafbar, wie bei unserer Firma, das würden wir verfolgen, ganz klar. Das ist also die Kernaussage, das verbreiten, manipulieren oder zugänglich machen ist das Problem, nix anderes, verbreiten von Wissen was man sich angeeignet hat ist aber kein geistiges Eigentum der Firma, sondern von mir und das darf ich verbreiten.
Fazit?
Natürlich darf man über das Thema Tuning bei den Markenhertstellern diskutieren, man darf auch Erkenntnisse öffentlich machen, solange diese nicht aus dem Reverse Engineering einer geschlossenen Firmware und damit dem geistigen Eigentum der Firma stammen. Also kann man hier mal wieder Saft in der Community vergießen und sich wieder mit dem Thema beschäftigen, denn ich denke das ist immer noch Brandaktuell, gerade weil die Markenscooter ja langlebig sind.
Gibt’s Interesse, das ich hier weiter aushole, und da meine ich ganz ganz weit? Ich würde mal Tuning an sich aus rein physikalischer Sicht erklären und mich dann der Thematik der Markenscooter insbesondere der Scooter beschäftigen die alle als Marken bezeichnet werden, ihr werdet erstaunt sein, was da so alles klar ist.
Ich würde dann auch, wenn der Admin das so machen kann, einen Beitrag machen, der aber weil eben für viele Modelle gültig entweder kopiert oder mehrfach erscheinen sollte, weiß nicht wie die Forensoftware das erlaubt, ggf. pinnt man den Beitrag dann in den Foren an.
Wenn kein Interesse ist, naja dann versinkt der Beitrag im Nirwana.
Ich danke aber dann schon für dein Interesse, und wünsche dir alles Gute in diesem Krisenjahr.