Metz MOOVER E-Scooter

Gerhard

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26 Mai 2020
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E-Scooter
..mag ich!
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@Gerhard_RP
ABE-Nr.Genehmigungs-datumTypbezeichnungHandelsbezeichnungGenehmigungsinhaber
P01113.05.2020MOOVERAusf. A: MOOVER,
Ausf. B: MOOVER PLUS, MOOVER PRO
Metz mecatech GmbH

Metz MOOVER E-Scooter
  • Akku: 36v 5,8Ah
  • Geschwindigkeit: max. 20km/h
  • Maximale Reichweite: 25km
  • Motorleistung: max. 250W
  • Bremse: Scheibenbremse vorne & hinten
  • Federung: keine
  • Farben: schwarz / rot / weiß / blau
  • Ladezeit: 4 Stunden
  • Lichtsystem: LED Vorder- und Rücklicht
  • Digital-Display: ja
  • Steigleistung: ? %
  • Maximales Nutzergewicht: 110kg
  • Reifendurchmesser: 12"
  • Reifentyp: Luftreifen
  • Schutzklasse: IP54
  • Gewicht: 16kg
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Infos:
Kaufen bei https://www.amazon.de/Metz-090170044-moover-Schwarz/dp/B07FKSWWKK/


Habt ihr mehr Infos zu diesem Roller?
- Postet gerne Fotos, Erfahrungen, Ersatzteile einfach darunter. Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich füge hier mal meinen Erfahrungsbericht an:
Ich fahre seit 2020 einen Metz Moover und aktuell sind etwas über 4000 km drauf :) !
Was gibt es über den Moover zu berichten?
Ich habe das Exemplar als "Vorführmodell" gekauft und er hat mich trotzdem stolze 1000 Euro gekostet. Das war auch damals viel Geld. Damals sah ich wegen der vorgesehenen Nutzung (teilweise) auf Schotterwegen eigentlich keine Alternativen. Allerdings sind die Luftreifen mit dem "baloon" -Prinzip wohl nicht so ganz für höhere Fahrergewichte ausgelegt. Ich hab so 85 - 87 KG und das quittierte das Hinterrad mit regelmäßigen Schäden. Unschön dabei: Die Drähte in den "Schwalbe-balloon" -Reifen, die die Flanken stabilisieren, reißen irgendwann. Das führt beim Fahren zu der "heiteren" Situation, dass das Hinterrad ohne Vorwarnung plötzlich blockiert. Erst habe ich fleissig die Reifen gewechselt (Im Glauben, dass es vereinzelte Qualitätsprobleme sein könnten), dann habe ich einen Continentalreifen mit höherer Traglast montiert. Der ist bisher (ca. 1000 km) haltbar. Ein weiteres Qualitätsproblem änderte sich dadurch nicht, die Schläuche hinten hatten immer eine kurze Lebenserwartung, man kann sehen, dass die sich an der rauen Innenwand der Reifen kaputt scheuern. Möglicherweise hat sich das Problem dadurch, dass der Continentalreifen breiter ist auch verschärft? --- Zur Zeit fahre ich ein Dichtmittel namens "slime" im Hinterrad, dass laut Hersteller 2 Jahre lang für Pannenfreiheit sorgen soll. Mal schauen ...
Das mit dem Verschleiß am Hinterrad ist ja schon blöd, richtig teuer ist aber auch die begrenzte Lebenserwartung der Akkus! Ich hatte bisher 2 Akkus die lustigerweise beide nach ca. 1800 km Probleme machten. Das sieht dann so aus, dass man (bergauf) mit vielleicht noch drei bis fünf ( von 10) Ladebalken im Display unterwegs ist und dann schaltet sich der Roller plötzlich komplett ab und es darf geschoben werden. Also ein Zellentausch bei dem Metzakku kommt mit Versand auf ca. 300 Euro.
Das wären dann also 0,17 Euro pro Kilometer nur für den Akkuverschleiß ! Das hat mir nicht gefallen und ich habe versucht das Akkuproblem zu ergründen. Beim ersten Akku war ich beim basteln unvorsichtig und habe die Platine im Akku zerstört. Ein teurer Spass. Die Platine hat nicht nur eine BMS und Balancer-Funktion sondern wohl noch andere Funktionen die "Metz spezifisch" sind. Damals konnte man noch komplette Akkus mit Platine von Metz kaufen was über 400 € gekostet hat. Also ein teures Missgeschick. Merke: Vor dem basteln am Akku unbedingt den Minusanschluss der Platine zum Akku ablöten! Bei meinen weiteren Tests der geschädigten Akkus kam dann heraus, dass die einzelnen Zellen spannungstechnisch einfach auseinander laufen. Die schwächsten Zellen lösen dann die vorzeitige Abschaltung aus. Das Problem ist lösbar. Metz hat anscheinend einen "Balancer" auf der Platine, der nur minimalen Strom liefern kann. Ich habe bei meinem aktuellen Akku einfach einen Balancer angeschlossen, der etwas mehr als 1 Ampere Ausgleichsstrom liefern kann. Der hat dann mehrere Stunden fleissig gearbeitet (Die Platine hat LEDs die das anzeigen). Resultat ist, dass der Akku jetzt sogar eine bessere Reichweite als neu hat. Bin mal gespannt wie lange der Effekt anhält ;-) ... Leider kann die Platine nicht so leicht in den Roller integriert werden, da ist kaum Platz für zusätzliche Sachen. Ich habe vor einfach nur die Zusatzkabel für den Balancer fest anzuschließen und (hinter einer Blende) am Roller nach aussen zu führen, so dass der Balancer nach Bedarf angeschlossen werden kann.
Ihr seht schon: Der Metz Moover scheint auf Dauer mehr was für "Bastler" zu sein. Immerhin: Wem das spass macht, der kann mittlerweile günstig (defekte) Exemplare kaufen und vielleicht damit viel (Bastel-) Spass haben ;-) ....

Viele Grüße
 
  • Hilfreich!
Reaktionen: Gerhard und knarfboy
Das Gretchenproblem bzw. die Hauptursache für durchgescheuerte Schläuche bei E-Scootern besteht im zu geringen Reifendruck in diesen kleinen Rädern. Wird da zu "weich" gefahren führt das eben permanent zu einem Platten. Was beim Fahrrad wegen des deutlich größeren Durchmessers gerade noch gut geht, ist für den E-Scooter-Schlauch nun mal tödlich. Also gehören da selbst bei nur 90 kg Zuladung gute 3 bar bzw. 45 psi und mehr rein.
 
Ja habe jetzt ca. 200 km mit 3 bar zurückgelegt. Reifen und Schläuche halten; die Plomben bisher auch :-) ... Habe mich doch entschlossen den aktiven Balancer fest zu verbauen, so sieht das aus (Mit Acryl-Fensterchen damit man die LEDs "arbeiten" sehen kann ;-) :
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  • Hilfreich!
Reaktionen: Reiner