RP ✔️ Rechtslage Österreich ⚖️

Gerhard

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Rechtslage in Österreich

Elektro-Tretroller mit einer Bauartgeschwindigkeit bis 25 km/h und einer Antriebsleistung von maximal 600 Watt werden in Österreich rechtlich wie ein Fahrrad behandelt. Geregelt ist dies in §2 Abs 1 Z 22 lit d StVO iVm §1 Abs. 2a KFG 1967.

Das Fahren mit einem Elektro-Tretroller ist in Österreich nur auf jenen Verkehrsflächen erlaubt, auf denen auch Fahrräder fahren dürfen, und zwar insbesondere:
  • auf Radfahranlagen, falls vorhanden;
  • wenn keine Radfahranlagen vorhanden sind, auf der Fahrbahn;
  • in Fußgängerzonen, jedoch nur dann, wenn es auch für Radfahrer durch Beschilderung erlaubt ist, aber stets nur in Schrittgeschwindigkeit;
  • am Gehsteig und Schutzweg ist das Fahren verboten.
Ein Elektro-Tretroller muss zumindest über die minimale Sicherheitsausstattung wie ein Fahrrad verfügen, und zwar:
  • Reflektoren an den Seiten, vorne und hinten;
  • zwei voneinander unabhängige Bremsvorrichtungen (z. B. elektrische Bremse und mechanische Bremse);
  • falls ein Licht vorhanden ist, kann es verwendet werden;
  • Warneinrichtung für akustische Warnzeichen (Glocke, Hupe);
  • Blinker sind nicht zwingend notwendig.
Regelungen
Unabhängig von den sonstigen rechtlichen Bestimmungen sind noch folgende Regeln in Österreich zu beachten:
  • Kinder dürfen ab 10 Jahren mit Fahrradausweis, und ab 12 Jahren auch ohne Fahrradausweis alleine mit einem Elektro-Tretroller fahren;
  • außer für Kinder unter 12 Jahren besteht keine Sturzhelmpflicht;
  • es gilt das Alkohollimit von 0,8 ‰
  • auf Privatgrundstücken entscheidet der Besitzer, ob er Elektro-Tretroller zulässt oder nicht;
  • überschreitet die Bauartgeschwindigkeit 25 km/h oder liegt die maximale Motorleistung bei mehr als 600 W, wird der Elektro-Tretroller rechtlich wie ein Kraftfahrzeug behandelt. Es bedarf dann einer Sturzhelmpflicht, einer Zulassung, Führerschein, Versicherung etc.
Quelle: Wikipedia
 

manx

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Leider ist die Quelle falsch, ein Roller ist nicht dem Fahrrad gleichgestellt

E-Scooter („elektrisch betriebene Klein-und Miniroller“) sind keine Fahrzeuge im Sinne der StVO. (vgl. § 2 Abs 1 Z 19 StVO undGerhard Pürstl, Mini- und Kleinroller sind niemals Fahrzeuge, ZVR 2020/21, rdb.at) IhreBenützung im Straßenverkehr regelt § 88b StVO: Nach Abs 2 haben die Benützer von E-Scootern dieselben Verhaltensvorschriften zu beachten wie Radfahrer. Überall dort, wo keineexpliziten Regelungen für das Zusammentreffen mit anderen Verkehrsteilnehmern bestehen,schafft Abs 3 des § 88b StVO eine Unterordnung für E-Scooter: „Benutzer von elektrischbetriebenen Klein- und Minirollern haben sich so zu verhalten, dass andereVerkehrsteilnehmer weder gefährdet noch behindert werden “ (vgl. Gerhard Pürstl, StVO-ON§ 88b, rdb.at)

Das heißt, ich habe nur solange die gleichen Rechte wie Fahrradfahrer, solange kein anderer Verkehrsteilnehmer teilnimmt. Tatsächlich muss man auch benachrangen Fahrzeugen Vorrang geben. Wurde heute der entsprechend rechtskräftig verurteilt.
 
OP
Gerhard

Gerhard

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..mag ich!
Gerne bitte nen Neuen Text für die Community zusammenfassen, dann kann ich das anheften.

Die Ursprungsquelle war Wikipedia wie verlinkt :ROFLMAO:
 

Rob

Neugieriger Rollerplauscher
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Werde gerne beizeiten die aktualisierte Gesetzeslage posten. Wikipedia ist super, war dort auch ziemlich aktiv, ist aber halt nicht immer am aktuellen Stand.
 
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