Federung auf Straßen zugelassen?

Federung auf Straßen zugelassen?

  • Ja

    Stimmen: 4 25,0%
  • Nein

    Stimmen: 12 75,0%

  • Umfrageteilnehmer
    16
25 März 2022
24
0
E-Scooter
Xiaomi Pro 2
Weis jemand ob man mit Federung wie Monorim v4 auf deutschen Straßen fahren darf?
Natürlich vorausgesetzt der Scooter ist nicht schneller als 20km/h
Oder anders gefragt, sind die zulässig oder eine bauartliche Veränderung die zum Erlischen der ABE führen?
Danke für Eure Antworten
 
Durch den Einbau erlischt die ABE.


Ist der Scooter vom Hersteller mit Federung ausgestattet und alles eingetragen, ist es auch erlaubt. Also die Antwort auf deine Umfrage ist "Ja" und "Nein" :)
 
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Das hat nix mit Pro zu tun, es ist einfach nicht erlaubt. Eintragen lassen kann man das, für die Kosten kannst du aber gleich einen vollgefederten Scooter kaufen, vermutlich eher Richtung 5-6 davon :)
 
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Also Pro2 dann nicht mehr auf Straßen -
kann man das eintragen lassen - und wenn ja, was kostet sowas wohl?
Hex hex bling bling Google sing 😁
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Hex hex bling bling Google sing 😁
Anhang anzeigen 22955

Du solltest dir den Beitrag auch durchlesen:

Kosten​

Ca. 200 – 300€ kostet ein Gutachten für die Einzelbetriebserlaubnis (EBE) an einem Elektrokleinstfahrzeug. Geprüft wird „nur“ ein E-Scooter, aber der Prüfaufwand ist relativ hoch. Die Prüfung findet statt auf einer speziellen Prüffläche durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen (Ingenieur). Alle Anforderungen, die nicht seitens des Herstellers ausreichend dokumentiert sind, müssen neu geprüft werden. Muss ein EMV-Test nach ECE-R10 durchgeführt werden, weil keine EMV-Prüfungsunterlagen seitens des Herstellers vorliegen, sind sogar mit deutlich höheren Kosten zu rechnen. Oftmals ist deshalb ein Gutachten zur Einzelbetriebserlaubnis wirtschaftlich nicht sinnvoll, denn es übersteigt die Kosten eines neuen E-Scooters mit ABE um ein Vielfaches.

Wenn es so einfach wäre, würden das viele machen 😄
 
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Die Kosten für so ein Gutachten stehen im direkten Zusammenhang mit der Bereitschaft des abnehmenden Ingenieurs. Und der, bzw. seine Versicherung, steht für die Folgen grade. Es liegt also zum Teil im Ermessen des Ingenieur für die jeweiligen Bauteile Traglastbescheinigung, Festigkeitsgutachten etc. pp zu verlangen wenn keine ABE vorliegt, was bei den allermeisten E-Scooter Teilen aus dem Zubehörhandel der Fall ist. Mal eben hinfahren und für relativ kleines Geld eintragen lassen geht eben nur mit ABE Teilen.
 
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Weiß jemand ob man mit einer Federung á la Monorim am öffentlichen Verkehr Deutschlands teilnehmen darf?
Ja, darf man, ABER nur, wenn die Federung herstellerseitig verbaut wurde und daher auch Bestandteil der ABE ist. ;)

Oder anders gefragt, ist ein nachträglicher Einbau zulässig oder eine bauartliche Veränderung die zum Erlöschen der Zulassung führt?
Jede nachträgliche Veränderung am jeweiligen E-Scooter führt zum Verlust der Zulassung! Over and Out! Leider ist das bei den E-Scootern deutlich restriktiver als bei Fahrrädern oder anderen Krafträdern geregelt. Die ABE selbst erlischt ja nicht, allerdings fällt ein verändertes Fahrzeug nicht mehr darunter!

Die Idee eine EBE zu erlangen ist einfach nur "lieb", weil leicht "naiv". Ein TÜV-Gutachten zwecks Erlangens einer EBE ist nur dann machbar, wenn alle notwendigen Teilegutachten schon vorliegen, doch das ist bei Fernostprodukten nahezu nie der Fall. Gibt es solche Gutachten jedoch noch nicht, müsste der TÜV(-Gutachter) erst mal aufwändige Tests durchführen, sodass man eben auf erhebliche Kosten im eindeutig vierstelligen Bereich käme. Somit ist eine EBE de facto nicht "machbar".