Mach es und halte uns auf dem. Laufenden über Ablauf und Kosten.
Mache ich wenn es soweit ist, ist für mich mit 500km Fahrt verbunden und muss erst alles fertig bauen, Bremsscheibe hinten und so.
Tief in ostdeutschland ist eine Prüfstelle, spezialisiert um E Roller einzeln an zu melden. Ob das nun illegal oder kriminell ist sei mal dahin gestellt, man darf eine Abe nicht mit einer Einzelabname verwechseln. Ich bezweifle das alle Teile am Roller ein Gutachten haben, denn dann hätten sie wie am Auto eine Kba Nummer. Z.b Felgen sind dem Roller meiner Meinung nach nur nach der Größe zu zu ordnen, die haben ja garnicht wie am Auto eine Zulassungsnummer, mit der Monorim ist das meiner Meinung nach ähnlich. Durch meine Änderungen habe ich z.b die Fahrzeuglänge geändert, solche Punkte werden dann angepasst. Selbst original haben viele Bauteile am Roller keinerlei Zertifikat. Das Kba prüft eigentlich nur ob der Roller den Ekv Anforderungen entspricht und ob der Hersteller die Roller auch wie borgestellt gleichbleibend abliefern kann.
Die Ekv ist doch eigentlich extra so gehalten, das man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, da steht nix drin das alle Anbauteile ein Gutachten haben müssen. Naja diese Prüfstelle weiss schon was sie tut.
Soll auch günstiger sein als z.b ein Auto oder so einzeln ab zu nehmen, da die Ekv irgendwo schon vereinfacht ist. Kann man wirklich nicht gleich setzen mit einem Auto oder Motorrad. Bestes Beispiel sind die Cst Reifen, die haben kein Din, kein Dot nichts. Am Auto undenkbar und illegal. Die Felgen, kein Mensch kann mir untersagen eine andere Felge zu montieren ( z.b China Nachbau.) Es ist in der Abe nur die Bemaßung fest gehalten, eine Prüfnummer existiert nicht, auch das ist am Auto undenkbar.) Die Abe ist ein Gesamtpaket, wirkliche Prüfanforderungen bestehen nur beim Akku und dort haben wir auch Zertifizierungen z.b EAC, CE, Tüv Nord u.s.w
Manche denken es ist alles fest gehalte und geprüft, aber das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Der Roller wurde im ganzen dem Kba vorgestellt, diese stellen Anforderungen an den Hersteller, beim Akku sind sie Streng. Aber der Rest naja...
Will halt alles fertig haben, noch andere Reifen, Scheibenbremse hinten und vorne, 190mm Federung vorne, das auch alles so drin steht.
Wird also eher nächstes Frühjahr, muss mir frei nehmen, dort im Hotel schlafen u.s.w
Wenn es klappt, muss ich noch ein neues Typenschild machen lassen und mich eventuell mit Versicherungen rum schlagen um den auch angemeldet zu bekommen.
Ich habe unten mal die Antwort vom Tüv hinzu gefügt. Der gute Mann kennt die Situation meines Rollers. Er sagt auch nur ,, Regelwerk der Ekv muss vollumgänglich eingehalten werden."
Klingt in meinen Ohren sehr gut, in der Ekv steht nämlich nichts davon, das jedes Teil geprüft sein muss. So wie ich es verstehe brauche ich also keine Zertifikate für die Monorims. Der Tüv Prüfer, prüft lediglich ob das Fahrzeug Ekv konform ist, nimmt die neue Bemaßung auf um die relevanten Punkten ab zu ändern.
Ist übrigens ein Prüfer der auch Abnamebefugt ist für so etwas.
Darf nicht jeder Prüfer so mal tun, dieser Prüfer ist extra geschult um Roller einzeln nach Ekv ab zu nehmen.
Das hat also nicht wie weiter oben behauptet irgend etwas mit kriminell zu tun oder so. Viele denken das läuft ab wie beim Auto, klar dann reden wir von gigantischen kosten. Es läuft aber anders als am Auto und ist auch nicht damit gleich zu setzen.
( Klar es gibt Tüv Stationen die keine Ahnung davon haben und denken es läuft wie beim Auto...)
Genau deshalb besuche ich ja auch eine auf E-Scooter spezialisierte Tüv Station mit für E Roller geschulten Prüfern.
Am Auto hat jedes relevante Teil eine eigene Abe oder Kba Nr. Am Roller ist das aber nicht der Fall, mir ist auch keine Regel bekannt die das vordert.
Manche denken so ein Roller mit Abe wurde auf Herz und nieren geprüft, das ist aber nicht so.
Bei einer Abe werden die Roller die in produktion gehen sollen vor geführt, entspricht alles der Ekv, prüft das Kba den produzierenden Betrieb mit einer Begehung, da geht es mehr darum , , kann der Hersteller die Geräte so in masse in gleichbleibender qualität produzieren und entspricht das Gerät der Ekv. Für den Rest ist da nix mit Zertifizierungen.
Hat ein Hersteller Iso 9001, fällt sogar diese Begehung weg.
Manche denken jedes Bauteil wurde geprüft und alles hat ein Gutachten, das ist aber nicht so. Genau deshalb gibt es die Ekv doch. Es gibt Prüfanforderungen an das Akku, für den Rest sind mir keinerlei Zertifikate bekannt. Sieht man auch ganz gut, Bremse, Dashboard, Vordergabel, Gasdrossel, Bremshebel, das sind alles Bauteile ohne jegliche Zuordnungsnummern, das ist beim Kfz ganz anders.
Wir werden sehen, wenn es klappt werde ich damit wohl recht haben. Wie gesagt bin mit einer Prüfstelle dran die sich auf E-scooter spezialisiert hat und auch befugt dazu ist. Die wissen was sie machen und das ist sicherlich nicht kriminell und auch kein Bananen Prüfer...
Liebe Grüße