Roller mit zwei Akkus betreiben ->kein Y-Kabel

23 Januar 2021
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E-Scooter
XIAOMI 1S
Hallo allerseits,
ich bin seit kurzem Besitzer eines XIAOMI 1S und hatte das unerfreuliche Erlebnis bei einer Ausfahrt, wo ich vorher die Restreichweite mit ca. 12km kontrolliert habe und eine geplante Wegstrecke von 3km als machbar erachtete, vermutlich aufgrund der derzeitigen winterlichen Temperaturen nach knapp 2 Kilometern Fahrvergnügen meinen Scooter mit absolut leerer Batterie nach Hause schieben musste. Was dann so gar kein Vergnügen mehr war und ich den Roller jetzt trotz laufender Garantie und Gewährleistung mit einer Zusatzbatterie "tunen" möchte.

In die Thematik grob eingelesen habe ich mich bereits. Y-Kabelmethode ist bekannt. Ebenso die Problematik der Spannungsangleichung zwischen den beiden Batteriepacks. Ein Umstand, der mir diese Methode als unpraktikabel erscheinen lässt. Abhilfe könnte der RITA-Adapter bringen. Dieser scheint begehrt zu sein, trotz seines stolzen Preises ist er zumindest auf den mir bekannten Verkaufsplattformen derzeit ausverkauft. Also erstmal weiter beobachten. Wie löse ich aber jetzt mein Problem? Mehr "Leistung" brauche und möchte ich nicht. Wie mein Nickname suggeriert, bin ich tatsächlich ein alter Sack und meine Lebensjahre des "Sturm" und "Drang" sind längst dahin. Ein Akkupack mit 10S für mich vollkommen ausreichend. Ich möchte aber den Roller nicht noch einmal nach Hause schieben müssen;-) Ich denke deshalb an eine Lösung, wo ich den eingebauten Akku abklemme und stattdessen eine externe Batterie anklemme. Also die beiden Stromkabel des eingebauten Akkus zum BMS unterbreche und stattdessen den Zusatzakku dort einspeise. Sorgen bereitet mir aber das Lademanagement des eingebauten Akkus. Dieses wird ja nicht abgeklemmt und müsste dem BMS permanent mitteilen, daß die Batterie leer ist, obwohl am eigentlichen Stromanschluß die andere volle Batterie angeschlossen ist.

Stellt meine angedachte Vorgehensweise ein Problem dar, oder ließe sich so auf recht einfache Art und Weise eine Reichweitenverlängerung realisieren? Ich kenne mich mit Elektronik leider nicht wirklich aus und meine Bedenken bezüglich des Batteriemanagementsystems sind einfach ein "Bauchgefühl".

Viele Grüße in die Community
Thomas
 
Hallo allerseits,
ich bin seit kurzem Besitzer eines XIAOMI 1S und hatte das unerfreuliche Erlebnis bei einer Ausfahrt, wo ich vorher die Restreichweite mit ca. 12km kontrolliert habe und eine geplante Wegstrecke von 3km als machbar erachtete, vermutlich aufgrund der derzeitigen winterlichen Temperaturen nach knapp 2 Kilometern Fahrvergnügen meinen Scooter mit absolut leerer Batterie nach Hause schieben musste. Was dann so gar kein Vergnügen mehr war und ich den Roller jetzt trotz laufender Garantie und Gewährleistung mit einer Zusatzbatterie "tunen" möchte.

In die Thematik grob eingelesen habe ich mich bereits. Y-Kabelmethode ist bekannt. Ebenso die Problematik der Spannungsangleichung zwischen den beiden Batteriepacks. Ein Umstand, der mir diese Methode als unpraktikabel erscheinen lässt. Abhilfe könnte der RITA-Adapter bringen. Dieser scheint begehrt zu sein, trotz seines stolzen Preises ist er zumindest auf den mir bekannten Verkaufsplattformen derzeit ausverkauft. Also erstmal weiter beobachten. Wie löse ich aber jetzt mein Problem? Mehr "Leistung" brauche und möchte ich nicht. Wie mein Nickname suggeriert, bin ich tatsächlich ein alter Sack und meine Lebensjahre des "Sturm" und "Drang" sind längst dahin. Ein Akkupack mit 10S für mich vollkommen ausreichend. Ich möchte aber den Roller nicht noch einmal nach Hause schieben müssen;-) Ich denke deshalb an eine Lösung, wo ich den eingebauten Akku abklemme und stattdessen eine externe Batterie anklemme. Also die beiden Stromkabel des eingebauten Akkus zum BMS unterbreche und stattdessen den Zusatzakku dort einspeise. Sorgen bereitet mir aber das Lademanagement des eingebauten Akkus. Dieses wird ja nicht abgeklemmt und müsste dem BMS permanent mitteilen, daß die Batterie leer ist, obwohl am eigentlichen Stromanschluß die andere volle Batterie angeschlossen ist.

Stellt meine angedachte Vorgehensweise ein Problem dar, oder ließe sich so auf recht einfache Art und Weise eine Reichweitenverlängerung realisieren? Ich kenne mich mit Elektronik leider nicht wirklich aus und meine Bedenken bezüglich des Batteriemanagementsystems sind einfach ein "Bauchgefühl".

Viele Grüße in die Community
Thomas
Moin Thomas,
Das wird leider nicht so gehen wie du gedacht hast.
Wenn du die Eingebaute Batterie abklemmst wird der Scooter eine Fehlermeldung bringen, der Scooter fährt nicht ohne korrekte Verbindung zum BMS.
Höchstens mit einer CFW im Stealth Modus, und dann auch nur in der US Länderkennung und ohne Geschwindigkeitsbeschränkung.
Weiterer Nachteil wäre der Spannungseinbruch, wenn du 2 Akkus Hintereinander benutzt, wie du ja schon selbst Erfahren musstest.
1 Akku nach dem anderem leerfahren ist sehr viel weniger Effizient als beide parallel zu betreiben.
Verstehe deine Problematik mit der Spannungsangleichung beim Laden.
Benutze als Zusatzakku einfach einen der 2 Anschlüsse hat, einen zum Entladen und einen zum Aufladen. Dann baust du dir ein Adapterstück, das an den Ladeeingang des Zusatzakkus und die Verbindung zum Scooter passt. Zum Aufladen dann einfach den Zusatzakku vom Scooter trennen, das Adapterstück auf der einen Seite mit dem Ladeeingang des Zusatzakkus und auf der anderen Seite wieder mit dem Scooter verbinden, und beide Akkus werden zusammen Geladen, gebalanct und haben immer die gleiche Spannung.
Mache ich genauso. Kein Rumgemesse beim Aufladen.😉
Einen Entsprechenden Akku könntest du hier im Forum von Doragonnaito42 Doragonnaito42 anfertigen lassen, der baut wieder ab dem 29.01. Akkus auf Bestellung glaub ich.
 
Benutze als Zusatzakku einfach einen der 2 Anschlüsse hat, einen zum Entladen und einen zum Aufladen. Dann baust du dir ein Adapterstück, das an den Ladeeingang des Zusatzakkus und die Verbindung zum Scooter passt. Zum Aufladen dann einfach den Zusatzakku vom Scooter trennen, das Adapterstück auf der einen Seite mit dem Ladeeingang des Zusatzakkus und auf der anderen Seite wieder mit dem Scooter verbinden, und beide Akkus werden zusammen Geladen, gebalanct und haben immer die gleiche Spannung.
Biete ich auch gerade im Marktplatz an.

 
  • Hilfreich!
Reaktionen: Dr.One
wo ich vorher die Restreichweite mit ca. 12km kontrolliert habe und eine geplante Wegstrecke von 3km als machbar erachtete, vermutlich aufgrund der derzeitigen winterlichen Temperaturen nach knapp 2 Kilometern Fahrvergnügen meinen Scooter mit absolut leerer Batterie nach Hause schieben musste.
Genau das ist mir auch vor ein paar Tagen passiert.(sogar schon das zweite mal🙈)

1.) niemals mit halb vollen Akku los.
2.) ab 10km pro Strecke, das Ladegerät mitnehmen.
3.) Akku anpassen.

Der Akku von Doragonnaito42 Doragonnaito42 solltest du dir mal anschauen, i überlege auch schon ob ich den für meinen 1S kaufe😇...
(Der Preis ist geschenkt😢)
 
Vielen Dank an Heiko S., Doragonnaito42 und Dr.One für Ihre Antworten zu meinem Anliegen!

Ich habe es vermutet, wenn es so einfach wäre wie von mir angedacht, dann würden Aufwand und Löungsproblematik zur Kapazitätserweiterung allgemein um ein Vielfaches geringer ausfallen. Mein "Denkansatz" bezüglich des Zusatzakkus war so in Richtung "Reserve", auf welche im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann und nicht ständig präsent sein muss. Deshalb auch das Nacheinanderanklemmen und leerfahren der Batterien. Als Reserve hätte ich versuchsweise mit einem 10S_ohneP begonnen, allein schon deshalb, um diesen Reserveakku so klein und kompakt wie möglich zu halten (Hosentaschentransport?). Eine damit mögliche Reichweitenerweiterung bräuchte es mir nur zu ermöglichen, bequem eine nächstgelegene Bushaltestelle/Bahnhof zu erreichen.

Die von Heiko beschriebene Vorgehensweise löst das Problem der unterschiedlichen Spannungen und der Akku von Doragonnaito42 sieht interessant aus. Eine gute Kombination und nochmals vielen Dank für den Hinweis darauf. Muss ich mal drüber nachdenken. Ich wollte die angedachte Zusatzbatterie eigentlich nicht permanent am Roller haben, wegen Diebstahlschutz und auch nicht zu vergessen, das Zusatzgewicht/Zusatzvolumen, welches den Transport des Rollers möglicherweise erschwert.

Als Plan C steht mittlerweile der Verkauf des 1S und Anschaffung eines Pro2 im Raum. Den 1S habe ich gekauft, weil ich mir nicht sicher war ob ein Escooter für mich praktikabel ist und wollte das finanzielle Risiko eines Fehlkaufs gering halten. Nach ausgiebiger Testphase kann ich grundsätzlich die Praktikabilität bescheinigen. Jetzt geht es darum die Kosten des Fehlkaufs zu minimieren und maximalen Nutzen zu generieren. Eine Entscheidung, die wohldurchdacht werden muss und nicht nochmal korrigiert werden soll;-)

Viele Grüße in die Community
Thomas
 
Als Plan C steht mittlerweile der Verkauf des 1S und Anschaffung eines Pro2 im Raum.
Ich auch, aber weil der „bauraum“ etwas größer ist, und in den pro2 mehr Akkus ins Batterie Fach passen.
Da ich meinen Roller 2tage vor dem lockdown aus der Conrad Filiale gekauft habe, werde ich den nach dem lockdown dort zurück bringen, und gegen den (hoffentlich) im Preis gesunken pro2 tauschen🙈😇...

wie lange hast du deinen s1 schon..?🤣

Mal ganz ernsthaft, eine höhere Reichweite geht immer auf Kosten des Gewichtes.
Der pro2 wiegt auch gut 2-3kg mehr, und wenn du den nicht vollständig lädst, kann dir das auch passieren wenn dein Akku 1000km hält.
Wenn du deinen s1 beim Händler gegen den pro2 tauschen kannst, mach das.
Wenn nicht, achte immer schön auf einen vollen Akku, und Kauf und benutze den Akku von Doragonnaito42 Doragonnaito42 bei längeren Ausfahrten..