Nach meiner Einkehr auf dem Gipfel des Berges kam es dann zur, wie immer respektvollen und gefürchteten, steilen Abfahrt auf rutschigen Betonplatten und den querliegenden Regenrinnen dazwischen, die teilweise zehn Zentimeter tief sind. Ich habe vorher noch einen Screenshot der Uniscooter-App gemacht. Und auch am Ende des Berges habe ich einen Screenshot der Uniscooter-App gemacht. Nachdem ich die Abfahrt überlebt hatte, hatte ich noch eine Einkehr an einem Badesee geplant, wo ich dann den dritten Screenshot der Uniscooter-App gemacht habe. Ich fuhr also vom Gipfel los und erwartete eigentlich, dass ich alle drei Bremsen, die mir zur Verfügung standen, brauchen würde, um mein Eigengewicht samt E-Scooter abbremsen zu können. Es ist bei diesem Berg sehr wichtig, vorsichtig hinabzufahren, da der Untergrund nicht eben ist, um sich nicht zu überschlagen, seitlich abzurutschen oder sonst etwas zu riskieren. Ich benutzte erst einmal nur die elektrische Bremse, weil ich vorher ja schon wusste, dass diese sehr gut funktioniert. Aber ich wusste nicht, dass diese elektrische Bremse beim Trittbrett Fritz so dermaßen gut funktionieren würde, dass ich bei der gesamten Abfahrt kein einziges Mal die mechanischen Bremsen benutzen musste. Es war wie im Traum – besser in einem wunderschönen Traum –, mit nur acht bis zehn km/h die ersten zwei bis drei Kilometer den Berg hinunterzufahren, da diese sehr, sehr steil sind. Auch gespannt war ich auf die Rekuperation dieser Bremse, und deshalb machte ich ja auch unten am Berg diesen zweiten Screenshot, um zu sehen, wie viel Prozent rekuperiert wurden. Nach diesen drei sehr steilen Kilometern ist die Abfahrt ja eher gemütlich und dort zeigte sich, wie wundervoll diese elektrische Bremse funktioniert, wenn man sie natürlich nicht ganz durchdrückt, sondern nur dosiert einsetzt. Hilfreich sind hier auch die Anzeigen im Display, bei denen man sieht, wie viele Striche die Bremse gerade rekuperiert. Man macht also einen Kompromiss aus Geschwindigkeit, Abfahrt beziehungsweise besser gesagt Abfahrtsgeschwindigkeit und Rekuperationsgewinn. Das hat wirklich hervorragend funktioniert. Unten angekommen, nach circa zehn Kilometern, habe ich dann diesen zweiten Screenshot gemacht. Und man konnte sehen, dass von 27 Prozent auf 32 Prozent rekuperiert wurde, was bei dieser geringen Kilometeranzahl an einem zugegeben sehr steilen Berg hervorragend ist. Danach bin ich weitergefahren zu dem Badesee, um ein weiteres Mal einzukehren. Auf diesen circa vier Kilometern wurden dann diese fünf Prozent, die rekuperiert wurden, wieder verbraucht, sodass ich später wieder 27 Prozent Akku zur Verfügung hatte.