Doch, glaube mir Jürgen, es ist so einfach! Ich bin nur unwesentlich jünger als Du und habe vor 52 Monaten meinen ersten E-Scooter erworben, und mittlerweile zwei heftige "Brez'n" damit hingelegt (also Stürze gehabt). Doch wenn man nie einsteigt, geht's eben auch nie los! Und nach jedem Sturz muss man erneut auf und drauf stehen; sonst wird das nichts. Ist nichts anders als seinerzeit beim Fahrrad und allem anderen was man so mit dem einen oder anderen Unfall gemacht hat.
Der G2 fährt sich noch besser als der G30, nur gewichtsmäßig ist man mit dem G2 schon sehr grenzwertig unterwegs. Für die täglichen kleinen Fahrten möchte ich mittlerweile den HoneyWhale M2 max-b (mit seinen realen 25 km Reichweite bei ordentlicher Zuladung und technisch möglicher Höchstgeschwindigkeit, also vermutlich knappen 30 bei den in DE erlaubten 20 km/h) nicht mehr missen. Der zählt zur Klasse der Fliegengewichte (nur 14,8 kg gegenüber den 24,3 beim G2) und ist dem entsprechend "wendiger" im Handling als der G2. Beide Modelle gibt's auch als Deutschland-taugliche Version mit FIN und ABE. Wenn Du ein klein bisschen lauerst, lässt sich bestimmt die eine oder andere Mark Euro sparen. Der G2D ist immer wieder mal für 700 EUR, gelegentlich auch etwas darunter, über den Ladentisch (u.a. von Amazon und MediaMarkt) gegangen, der leider nicht tunebare HoneyWhale liegt bei etwa 400 EUR (u.a. bei MediaMarkt). Punkto Ersatzteile, Tuning, Community usw. ist der G2 dem HoneyWhale natürlich vorzuziehen.
Greifst Du zum G2D, dann hältst Du ihn am besten fern der Hersteller-App, aktivierst ihn per SHU 3.x, schaltest Du ihn am besten via Bot frei, und ersetzt diese Version dann erst mal durch eine Compat-Version des SHU. Später kannst Du dann immer noch testweise die Region wechseln oder auf die SHFW umsteigen.
Kommst Du allerdings an einen günstigen gebrauchten G30D (mit 19,1 kg) machst Du auch nichts falsch. Auch der ist tunbar, von solider Qualität und angenehm zu fahren; zumindest so lange es nicht nur über Kopfsteinpflaster oder Schotterpisten geht.