Leider der falsche Ansatz, denn der Motorwechsel bringt Dir in diesem Falle überhaupt nichts bis ultraherzlich wenig! Der Xiaomi 1S ist ein Flachland- und Hügel-E-Scooter und akkumäßig viel zu schwach für längere oder steilere Anstiege; insbesondere bei höherer Zuladung. Daher Modell verkaufen, und etwas deutlich stärkeres (wie z.B. den Xiaomi Pro2 oder gleich den Ninebot G30) beschaffen.
Je mehr Stränge der Akku aufweist, desto eher kann er jene Energie abgeben, die ein starker Motor benötigt. Nun hat der Xiaomi 1S, wie gute 95 % aller privat genutzten E-Scooter, aber nur lausige 3 Stränge. Das ist das absolut untere Limit für leichte Personen. Rückt die Zuladung schon deutlich gegen dreistellig und / oder sind längere und / oder steilere Steigungen zu bezwingen, sind selbst die 4 Stränge des Xiaomi Pro 2 schon so knapp wie bei leichtgewichtigen Personen 3 Stränge. Greift man jedoch zum G30 (bitte nicht zur abgespeckten L(ite)-Version greifen), dann hat man immerhin schon 6 Stränge und zudem einen Motor der mit den offiziell angegebenen 350 W Dauerleistung seeehr konservativ eingestuft ist.
Kombiniert man nun mehr Stränge mit mehr Zellen (also einer höheren Basisvoltzahl; z.B. 48 statt der üblichen 36 V) so bringt das meist noch einmal einen kräftigen Schub. Denn je geringer die Belastung für die einzelne Zelle, desto leistungsfähiger ist ein Akku; also genau wie beim Steuersystem.
Wirklich bergtaugliche E-Scooter mit einer Straßenzulassung gibt es jedoch keine zwei Hände voll am EU-Markt! Da gehört ein G30 schon zur Unterklasse, der mit dem Klassenprimus, der sogenannten "Bergziege" Namens SoFlow SO4 mit dessen Getriebemotor eindeutig nicht mithalten kann.
Und immer bedenken: Je Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied (auch als Flaschenhals bekannt)! Das gilt natürlich auch in der Physik und damit auch bei der Kette bestehend aus Akku, Controller, Verkabelung und Motor!