Naja, vom Prinzip her wär der Führerschein für den E-Scooter auch nicht recht viel anders als die Fahrradprüfung in der 4.Klasse in der Schule. Ok, nicht jeder hat die Schule hierzulande besucht, nicht 100% nehmen an der Prüfung teil. Aber die allermeisten schon. Dann hat man mit 10 Jahren die elementaren Verkehrsregeln in Theorie und Praxis kennengelernt und eine Prüfung abgelegt.
Den Scooter darf man dann mit 14 fahren, hat man bis dahin alles vergessen?
Und von den Älteren, wieviele davon haben gar keinen Führerschein?
Der Anteil derer, die noch gar nichts diesbezüglich gelernt haben, wird so groß nicht sein. Also ist an der Stelle auch nicht so viel zu holen.
Es ist davon auszugehen, dass die allermeisten Regeln sehr wohl bekannt sind, aber halt bewußt missachtet werden. Strafandrohungen bringen offensichtlich nicht allzuviel, Straßmaßerhöhungen bekanntlich auch nicht. Der 'Führerschein' würde hier auch nicht viel ändern. Etwas bringen würde vermutlich eher eine höhere Rate der Strafdurchsetzung. Viele Jugendliche wollen scheinbar unbedingt zu zweit auf dem Roller fahren, sehe ich täglich mehrfach. Wenn man dauernd eine Strafe tatsächlich wiederholt löhnen müsste, würde das schon weniger werden. Wenn man die Strafe nie, oder halt mal einmal im Jahr zahlt, dann interessiert das keinen.
Die Polizei hat keine Ressourcen für sowas. Das Ordnungsamt darf gewisse Sachen nicht alleine durchziehen.
Haut also alles nicht hin. Somit wäre wie bei vielem die Verantwortung bei den Fahrern selber oder teilweise bei den Eltern. Die Eltern, die unter 14jährigen den Scooter kaufen und Tuning wissentlich tolerieren...
Die Fahrer selber sind natürlich Individuen, jeder is anders. Es gibt auch genügend Leute, die sich an Regeln (gerne oder ungerne) halten. Und die, die sich nicht dran halten wollen, kriegt man eben schwer eingefangen. Das ist jetzt kein großartiges Sonderphänomen beim E-Scooter, das gilt bei allen anderen Regeln auch.
Bei den inzwischen eher weniger verbreiteten Mofas war das im Prinzip auch nicht recht viel anders. Da war nicht jeder Fahrer mindestens 15, da wurde auch ohne Prüfbescheinigung gefahren, 40/50 fuhren viele, manche auch deutlich mehr.
Der E-Scooter is ahlt insgesamt wahrscheinlich noch etwas günstiger in Beschaffung und Unterhalt, auch schon mit 14 erlaubt, ohne Prüfbescheinigung, und rein auf Softwarebasis schon ordentlich tunebar, mit Hardware noch deutlich mehr und vielleicht auch etwas leichter als früher das Mofa, wenns da ans Eingemachte ging.
Insgesamt eine schwierige Thematik, habe da auch kein echtes Lösungsangebot.
Man kann halt durch seine eigenen Verhaltensweisen einen positiven Beitrag leisten und sich im Straßenverkehr bewußt defensiv verhalten und damit die Missetaten anderer etwas abfedern, recht viel mehr ist nicht drin.
Den Scooter darf man dann mit 14 fahren, hat man bis dahin alles vergessen?
Und von den Älteren, wieviele davon haben gar keinen Führerschein?
Der Anteil derer, die noch gar nichts diesbezüglich gelernt haben, wird so groß nicht sein. Also ist an der Stelle auch nicht so viel zu holen.
Es ist davon auszugehen, dass die allermeisten Regeln sehr wohl bekannt sind, aber halt bewußt missachtet werden. Strafandrohungen bringen offensichtlich nicht allzuviel, Straßmaßerhöhungen bekanntlich auch nicht. Der 'Führerschein' würde hier auch nicht viel ändern. Etwas bringen würde vermutlich eher eine höhere Rate der Strafdurchsetzung. Viele Jugendliche wollen scheinbar unbedingt zu zweit auf dem Roller fahren, sehe ich täglich mehrfach. Wenn man dauernd eine Strafe tatsächlich wiederholt löhnen müsste, würde das schon weniger werden. Wenn man die Strafe nie, oder halt mal einmal im Jahr zahlt, dann interessiert das keinen.
Die Polizei hat keine Ressourcen für sowas. Das Ordnungsamt darf gewisse Sachen nicht alleine durchziehen.
Haut also alles nicht hin. Somit wäre wie bei vielem die Verantwortung bei den Fahrern selber oder teilweise bei den Eltern. Die Eltern, die unter 14jährigen den Scooter kaufen und Tuning wissentlich tolerieren...
Die Fahrer selber sind natürlich Individuen, jeder is anders. Es gibt auch genügend Leute, die sich an Regeln (gerne oder ungerne) halten. Und die, die sich nicht dran halten wollen, kriegt man eben schwer eingefangen. Das ist jetzt kein großartiges Sonderphänomen beim E-Scooter, das gilt bei allen anderen Regeln auch.
Bei den inzwischen eher weniger verbreiteten Mofas war das im Prinzip auch nicht recht viel anders. Da war nicht jeder Fahrer mindestens 15, da wurde auch ohne Prüfbescheinigung gefahren, 40/50 fuhren viele, manche auch deutlich mehr.
Der E-Scooter is ahlt insgesamt wahrscheinlich noch etwas günstiger in Beschaffung und Unterhalt, auch schon mit 14 erlaubt, ohne Prüfbescheinigung, und rein auf Softwarebasis schon ordentlich tunebar, mit Hardware noch deutlich mehr und vielleicht auch etwas leichter als früher das Mofa, wenns da ans Eingemachte ging.
Insgesamt eine schwierige Thematik, habe da auch kein echtes Lösungsangebot.
Man kann halt durch seine eigenen Verhaltensweisen einen positiven Beitrag leisten und sich im Straßenverkehr bewußt defensiv verhalten und damit die Missetaten anderer etwas abfedern, recht viel mehr ist nicht drin.