Neuer Pro 2 hat nur 11,8 Ah statt 12,8 Ah

3 August 2020
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jwd
E-Scooter
Xiaomi Mi Pro 2
Hallo Community,

bei der ersten Aufladung des neuen pro 2 scooters auf 100% ist mir über m365 Tools aufgefallen, dass der akku nur über 11,8 Ah bei knapp über 4 V batteriespannung verfügt.

Ich hatte damit gerechnet, dass die zellen bei vollladung auf 4,2 V kommen...

Wurde mir ein fragwürdiger roller verkauft? Reklamation stellen oder ist das üblich so?

Vielen dank im voraus
 
Es streiten sich sowieso die "Gelehrten", wie sinnvoll und vergleichbar die Angabe von Ah oder mAh bei Batterien und Akkus ist, da sich diese Angabe meist auf die Angabe der sogennanten "Nennspannung" bezieht.

Je nach Chemie unterscheidet die sich bei den verschiedenen Lithiumakkus.

mWh, Wh oder KWh wäre eine besser vergleichbare Einheit.

Kurz: man müsste jetzt wissen, welche Zellen verbaut sind und genau nachrechnen um vergleichen zu können.
 
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Ich gehe jetzt mal von 18650 lithium zellen aus. Es geht hier speziell um den mi pro 2. Würde mich wundern, wenn die unterschiedliche akkus verbauen würden.

Leider ist die Frage immer noch ungeklärt.

Kurz meine annahme: ich hab irgendwo ein totes zellpack, gebrochene lötstellen oder sonstiges.

Dadurch geringere maximalspannung und/oder geringere Kapazität.

Richtig, falsch?
 
Nein... Die neuen Roller sind komisch was Akkuverwaltung angeht. Ich weiß dazu nichts genaues aber die xiaomis geben später erst die volle Leistung ab.
Und 4.2v wirst du nie haben, Ninebot baut die Xiaomi Roller und Ninebot limitiert eine Akkuladung auf 4.15v
Hab letztens was gehört von 300km fahren bis der Akku freigegeben wird oder so. Oder tausch ihn um und Versuch dein Glück beim nächsten Roller.
 
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Ich hatte damit gerechnet, dass die zellen bei vollladung auf 4,2 V kommen...
Das tun sie unter normalen Umständen auch, Xiaomi und Ninebot haben in der Vergangenheit aber nur bis 41,5V (statt 42V bei einem 10s Batterie-Pack) geladen.
Nachdem das bereits häufiger Thema in der Gruppe ist seit dem 1S und dem Pro2 wurde wohl entweder das Ladegerät geändert (gibt nur noch 40,x Volt aus) oder das BMS regelt früher ab, vielleicht um eventuelle Schäden bei Vollbremsungen direkt nach dem Aufladen zu vermeiden.

Kurz meine annahme: ich hab irgendwo ein totes zellpack, gebrochene lötstellen oder sonstiges.
Unwahrscheinlich, wenn eine Zelle wegbricht dann wären >=40V nicht erreichbar bei Vollladung.
 
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ch gehe jetzt mal von 18650 lithium zellen aus.

Ja, das ist schon klar. Aber erst ein Datenblatt verrät die sogennante "Nominalspannung"



Zitat "2,9 bis 3,7 V für Lithium-Zellen, abhängig vom Kathodenmaterial"

Dann kommt es noch auf die Ladeend- und Entladeschlußspannung an.

Bosch hatte z.B. vor Jahren mal durch Anpassung der Entladeschlußspannung per Sofwareupdate die Kapazität eines Ebikeakkus "angepasst"
 
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Bezüglich welcher Zellentyp... Da Ninebot der Hersteller ist würde ich Mal auf "EVE 2600mAh" oder "LG M26" tippen. Beides Zellentypen die auch beim G30 verbaut werden.
 
Interessant, dass man irgendwo immer die katze im sack kauft.
Danke für die hilfreichen Beiträge.

Ich entschließe mich dazu das thema mal weiter zu beobachten und hier feedback zu geben.
Aktuelle laufleistung: 27 km


Roller zurückgeben, neuen bekommen, neue Versicherung beantragen... Ist mir zu aufwändig für eine Eventualität.
 
Ladegerät gibt schon an die 42v aus.

Das interne bms schaltet aber ab bei ca 40,4V.

Hab das ganze nachgemessen beim 1s, als ich uuf Fehlersuche war um mit einem zusatzakku zu fahren.
Der lässt sich nämlich nicht so einfach getrennt voll laden und dann zusammenstecken.

Der externe hat dann nämlich 42v und dann funkt es ziemlich wenn man ihn an den internen 40,4v Akku steckt.

Hoff das wird durch ein Firmware update behoben irgendwann.
 
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Das interne bms schaltet aber ab bei ca 40,4V.

Das ist aber echt früh. Hast Du mal die Spannungen der einzelnen Zellenbänke kontrolliert? Normalerweise wird die Ladeendspannung vom Netzteil geregelt. Einige BMS balancieren erst recht spät und lassen sogar Einzelzellspannungen von über 4,2 Volt zu. Das kann man teilweise in den Datenblättern der BMS nachlesen.

So ein Akku geht dann ja noch nicht kaputt. Toleranzen und Spielraum gibt es überall. So ein BMS ist ja eher eine Art Notabschaltung bei drohender Misshandlung des Akkus.

Wenn das Verhalten normal wäre, bräuchte man ja überhaupt keine Spannungsbegrenzung durch den Lader.


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