Ich denke, die bekannten Hersteller tun ihr möglichstes, die Akkus stabil zu bauen/verbauen, zumal wenn sie eine EU-Zulassung haben.
Wenn es dann doch passiert (der hier ist aber ein Bastel-Scooter, da ist das Abrauchen deutlich wahrscheinlicher):
- Rauch keinesfalls Einatmen, der ist sehr giftig! Er kontaminiert auch alles in Räumen, selbst der Putz muss dann von den Wänden.
- Nur Aufladen, wenn man in der Nähe ist, d.h. nicht über Nacht am Ladegerät lassen, wenn alle pennen.
- Nur mit Schaltuhr, damit das Ladegerät nicht unnötig lange am Strom hängt
- Wird der Scooter im Haus aufbewahrt und geladen (idealerweise außer Haus aufladen), einen Rauchmelder über dem Scooter montieren
(2 Stück funkvernetzt, wenn man den z.B. im Keller nicht hören kann)
- Ins Freie bringen, wenn man es noch
frühzeitig mitbekommt, dass da was zu Kokeln anfängt. Einige Meter weg von allem Brennbaren.
- Ist der Raum schon verraucht, keinesfalls mehr betreten. Aus dem Akku austretende Funken können den Rauch (organische Gase) durchzünden = Stichflamme + Druckwelle (das hat schon
Türen mit Türrahmen herausgerissen). - Türe/n zu den übrigen Räumen schließen (damit der Rauch sich nicht weiter verbreitet).
- Löschversuche sind anfangs ziemlich sinnlos (Wasser etc. kommt wegen des Gehäuses nicht an die Zellen ran). Wenn es im Freien passiert und das Gehäuse ist nach einiger Knallerei schon ziemlich aufgerissen, kann man mit Gartenschlauch und deutlichem Abstand den glühenden Zellenschrott runterkühlen, damit nicht noch weitere Zellen abrauchen (Thermal runaway). Ein
Wasserlöscher mit F-500 ist in der Endphase auch sehr wirksam.
Der hier zeigt, wie man es nicht machen sollte
a) Rumgebastel (Zusatzakku) -> wahrscheinlich die Brandursache
b) Bringt das Teil nicht weiter vom Haus weg, statt dessen sinnlose Löschversuche = Selbstgefährdung