Winterfahrer - wow, hätte nicht gedacht, daß der Akku so "einbricht"

Trotz der Kälte bin ich nach wie vor mit Begeisterung unterwegs.

Gestern ins Geschäft hatte es morgens um Sieben -8°C, das war dann echt grenzwertig.

Vor allem im Gesicht zieht es trotz guter Sturmhaube, Brille und Seemansmütze hin, das es fast schon weh tut.

Scooter aus der Tiefgarage, da hat es vielleicht 3 Grad oder so. Der kalte Akku ist wirklich auch an den Fahrleistungen deutlich zu merken.

Dann den Roller den ganzen Tag im Büro aufgewärmt und vollgeladen, hui, der Bolide geht ja wieder ab wie´ d Sau :LOL:

Und die Eindrücke bei der (immer noch kalten) Heimfahrt haben dann auch entschädigt.




Ciao
Alex
 
* bump *

Wo sind die Winterfahrer? :D

Mein Gott, schon wieder fast 2 Jahre rum..... Wahnsinn.

Bin gestern, genau wie oben beschrieben, wieder bei -8°C ins Büro mit dem G30 gefahren🥶

Wege waren trocken, aber alles gesalzen ohne Ende, bin mal gespannt, wie der Ninebot alles verträgt in Bezug auf Korrosion.

Ansonsten nach gut 2 1/2 Jahren und um die 5k ist alles noch super.

Habe dieses Jahr auch wieder 2 Touren à 50 km gemacht, mit dem Originalakku ohne Nachladen. Von daher kaum eine Verschlechterung der Akku - Kapazität festzustellen.

Jetzt im Winter ist die Reichweite natürlich wieder deutlich geringer, vor allem "hinten raus" von 30% auf quasi Null geht es ruck zuck.

Wenn der Scooter jetzt teileweise wetterbedingt etwas länger steht, lasse ich den Akku immer so bei 50 - 60 % und hoffe, daß er noch ein paar Jährchen macht.

Meine Bosch - Akkus hatten nach 4 - 5 Jahren (und "schlechter Behandlung") wirklich nur noch 50% Reichweite und waren für mich nicht mehr nutzbar.

Ansonsten ein ganz tolles Fahrzeug, der Ninebot hat sich von einem "Gag" zu einem ernsthaft nutzbaren Fahrzeug entwickelt, klasse!

Ciao
Alex
 
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Also geht super
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Ich fuhr meinen Max bei 2 grad und Gegenwind mit Zusatzakku auf 25km runter auf 15%.

Im Sommer fuhr ich die Strecke ohne Zusatzakku und es waren noch 60% drin.

Im Sommer schaffe ich Vollgas 60km plus
Bleibe ich unter 25km sind bis zu 100km drin.

Sind die Akkus einmal kalt, und der Innenwiderstand hoch fehlt deutlich Leistung und es geht brutal schnell leer.

Gerade Frisch geladen im Sommer liefert noch die besten Resultate.
 
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Hatte meinen G30D II auch bei den kalten Temperaturen kurz vor Weihnachten für die Fahrten ins Büro hergenommen.
Vor Fahrtantritt wird eigentlich immer GM ausgeführt, sodass ich mit 25km/h unterwegs bin. Morgens, wenn er aus dem Keller genommen wird, kein Problem.
Nachdem er aber den ganzen Tag bei -7 Grad draußen am Fahrradständer vor dem Büro stand, waren 21km/h schon das Höchste der Gefühle. Auch war der Antritt, trotz Verwendung des Sportmodus, eher wie wie normalerweise in D, vielleicht sogar Eco.
Normalerweise verbraucht er für die einfache Strecke von 6 Kilometern so ca. 12 %. Bei den Temperaturen waren es 23 %
 
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Bin auch über den Winter bis zum 23.12 auf Arbeit gefahren mit meinen G30D II.
Sind ungefähr 14km hin und zurück auf ziemlich gerader strecke bis auf einen Hügel.
Zur Arbeit hin war es echt immer schweine kalt^^ da ist er von 100% runter auf 75-80% immer gewesen.
Zuhause hatte ich immer zwischen 55-60% Akku dann.

Bin die Strecken immer mit 25km/h auf Straße gefahren und 30km/h aufn Fahrradweg 😁

Musste jedoch leider 2x aufs Auto umsteigen da iwann zu hoher schnee lag, da hab ich es mit den Roller lieber gelassen :D
(Andere sind trotz des hohen Schnee's noch auf Arbeit gekommen mit ihren Roller wo ich mich einfach nur persönlich frage wie die das machen :D)
 
Sodele,

hol´ ich die Leiche mal wieder aus dem Keller 😁

Vor gut 4 Wochen, es war noch recht warm, habe ich mal wieder eine große Tour gemacht mit dem G30D aus 2020, alles noch original. Fahre immer mit dem "alten", ursprünglichen GM, allerdings permanent eingestellt.

Auf großer Tour nicht, da fahre ich immer möglichst gleichmäßig, so um die 18 Sachen. Möchte die Touren immer ohne Zwischenladen bewältigen, Reichweitenehrgeiz :giggle:

Da ist mir schon nach wenigem Kilometern aufgefallen, daß der Akku schneller verliert wie bei völlig gleichartigen Touren zuvor.

Am Schluß waren es nur noch 45 km, wobei ich zwei, drei längere Anstiege bereits auf der Tour geschoben hatte, da absehbar war, daß es nicht nach Hause reicht:oops:
(fahre immer mit dem Zug + Scooter weg und versuche dann heimzukommen)

Heute, es war merklich kälter, trotz vollem Laden bei der Arbeit beim heimfahren an einem etwas steileren Berg, wo er normalerweise so 14 Sachen packt, gerade noch mit 10, 11 hochgegondelt. Dachte kurz, er bleibt voll stehen.

Auch auffällig, daß die Differenz der Prozentanzeige beim direkten Ankommen an einem Ziel und später, wenn er nicht geladen wurde, auch extrem breiter wird.

Heute früh angekommen bei der Arbeit mit 24%, als ich mittags anfing zu laden, zeigte es 47% an!

Trotz bester "Pflege" und Einhaltung der Regeln, die man so liest, scheint der Akku jetzt nach gut 3 1/2 Jahren doch merklich nachzulassen,
jetzt bei beginnender Kälte merkt man das um so mehr.

Meine Bosch - Akkus am MTB waren nach 5 Jahren fast nicht mehr für mich zu gebrauchen, es ging dann rapide abwärts.

Ob sich in 2 Jahren ein neuer Akku für einen Ninebot lohnt, sei dahingestellt.

Der große Akku - Bastler bin ich nicht, da lass´ich die Finger von.

Mal sehen, wie es weitergeht, ich dokumentiere halt gern solche Sachen.

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Ciao
Alex
 
Der Akku lässt ganz sicher nicht so stark nach wie Du das nun wahrzunehmen vermeinst bzw. in das Ergebnis hininterpretierst! Es ist ganz einfach die Temperatur die diese enormen Unterschiede bewirkt. Dabei geht es sowohl um die Temperatur des Akkus bei der Abfahrt, als auch um die Außentemperatur. Während man die Temperatur vor der Abfahrt ja noch "tunen" kann, klappt das bei den Außentemperaturen und dem Fahrtwind bzw. die permanente Kühlung während der Fahrt eben nicht mehr. Der Akku fühlt sich dort am wohlsten und hat daher auch dort seine größte Leistungsfähigkeit, wo es den meisten Menschen schon längst zu warm / heiß wird; nämlich bei 30-40 Grad. Aber wenn Du an einem ohnedies schon kühlen oder gar kalten Herbsttag bei vielleicht einmal 15-18 Grad abfährst und dann eine Stunde am E-Scooter stehst, geht die Außentemperatur im Bereich des Akkus um gute 3-5 Grad runter. Und ab da geht die Leistungsfähigkeit jedes Akkus drastisch nach unten. Und je höher die erwünschte (Dauer)Entnahme (z.B. wegen heftiger Steigungen) bei einer zu geringen Akkutemperatur ist, desto exponentiell geringer wird die erzielbare Reichweite sein.

Die Akkus der Ninebots (und damit echten Xiaomis; also nicht der Brightway-Dinger) sind sehr solide "gestrickt" und haben ein sehr gut programmiertes BMS, sodass der Akku leicht 500 volle(!) Ladezyklen ohne dramatischen Leistungsverlust packt. Nun bedeuten 500 volle(!) Ladezyklen beim G30 / G2 selbst im innerstädtischen Alltagsverkehr gut 17.500 km, bei Überlandfahrten im Sonntagsmodus auch noch einiges mehr, ehe die Leistungsfähigkeit des Akkus für eine deutlich sinkende Reichweite pro Ladung verantwortlich ist. Welche Gesamtreichweite Dein G30 schon zurückgelegt hat, hast Du uns ja nicht verraten, aber ich gehe mal davon aus, dass Deinem E-Scooter bis zur vorhin genannten "Schwelle" noch "einiges" fehlen wird.
 
Welche Gesamtreichweite Dein G30 schon zurückgelegt hat, hast Du uns ja nicht verraten, aber ich gehe mal davon aus, dass Deinem E-Scooter bis zur vorhin genannten "Schwelle" noch "einiges" fehlen wird.

Sodele,

die langen Touren immer bei eher sommerlichen Temperaturen, gleichmäßiges Tempo, meist mit ca. 18 Sachen, viel flach aber auch leicht hügelig.
So etwa. 500 - 600 Höhenmeter bei so einer Tour.
Luftdruck ca. 3 bar, ich mit allem 85 Kilo.

"Rekord" 54 km (lt. Komoot)

Mehrfach Touren gemacht (ca. 12 ) mit ziemlich genau ±50 km. Immer mit dem Zug weg, und dann es schaffen, heimzukommen:LOL:

Jetzt im September, wie beschrieben unter absolut vergleichbaren Bedingungen nur noch 45 km, mit 2 "Schiebeeinheiten" am Berg.

Alle Touren immer bis zum absoluten Ende des Akkus, entweder kurz vor zu Hause, oder dann aus Interesse vollends leergefahren,
paar hundert Meter.
Natürlich den Scooter dann nicht leer stehen lassen.

Fahre ja schon mehrere Winter durch, man bekommt ein Gefühl, wieviel Akku - Kapa pro Fahrt (zur Arbeit, zur LAG) bei der jeweiligen
Jahreszeit / Temperatur nachlässt.

Die Differenz Sommer / Winter ist mir klar, aber die "Gesamtperformance" des Akkus nimmt jetzt im vierten Jahr spürbar ab, ist keine Einbildung.

So über den Daumen sag´ich mal 10 - 15 % weniger wie im Neuzustand.

Ist ja nicht schlimm, ich fahre auf jeden Fall mit dem Akku noch weiter.

Ciao
Alex
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Achso,

in einem anderen Thread hatte ich es geschrieben:

Gesamtlaufleistung des Originalakku (also des Scooters) aus 2020 ca. 8.000 km.

Ciao
Alex
 
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Hm, vermutlich kostet Dich die nicht mehr optimale Haftung / Reibung der Bereifung mehr Reichweite als Du denkst. Auch ein zu geringer Reifendruck wirkt sich spürbar auf die Reichweite aus. Also künftig vor Deinen Reichweitentests auch darauf achten.
 
ich bin mit einem 2 Jahre altem Trittbrett Paul im Sommer so an die 50 KM weit gekommen sehr viele Berge jetzt gerade mal 30 KM für mich schon fast ein KO Kriterium, seltsamer weise scheint mein legend die kalten Temperaturen besser zu vertragen aus welchem Grund auch immer.
 
Gestern auf youtube bericht gesehen über venturi antarctica, ein elektromobil, dass bei bis zu - 60 grad rumgondeln kann.

Dachte ich spinne,wenn die es schaffen bei der einem elektrofahrzeug 60 grad unter 0 auszugleichen und den akku vor solchen temperaturen zu schützen, muss es doch möglich sein,einen escooter akku so zu schützen dass er wenigstens safe bei 0 bis - 5 gut funktioniert

Da müssten hersteller evtl kits anbieten, die man im winter an den scooter schnallt

Es gibt auch eine serie, die heisst pole to pole,da fahren sie mit einem e-auto durch arktische temperaturen und es soll funktionieren , habs noch nicht angeschaut.

Mein letzter escooterakku ist warscheinlich allein aus dem grund, in 3 wintern gefahren worden zu sein kaputt gegangen, die reichweite ging immer krasser zurück, bis er unbenutzbar war.
 
Solche Fahrzeuge arbeiten aber nicht nur mit Isolierung um die Batterien vor der Kälte zu schützen, sondern auch mit elektrischen Heizern, um die Batterien auf Temperatur zu halten, kann man natürlich auch beides in nem Scooter machen, nimmt nur beides halt zusätzlich Platz im Trittbrett weg, also we iger Platz für Batterie, und saugt auch Strom, beides Maßnahmen die das Gerät entweder sperriger und schwerer machen, oder die Reichweite verringern.
Siehe Berichte vom letzten Jahr als Teslas am Morgen nicht mehr gestartet werden konnte, weil die Batterieheizung über Nacht die Batterie entleert hat.
 
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bei unter 10 grad ist bei mir einfach Schluss mit lustig,aber irgendwie hab ich auch Bewunderung für Leute die bei kaltem Wetter einfach sagen schaiss drauf ich fahr trotzdem.
Wenn ich die nassen Blätter jetzt im Herbst sehe hab ich schon keine Lust mehr:eek:
 
Solche Fahrzeuge arbeiten aber nicht nur mit Isolierung um die Batterien vor der Kälte zu schützen, sondern auch mit elektrischen Heizern, um die Batterien auf Temperatur zu halten, kann man natürlich auch beides in nem Scooter machen, nimmt nur beides halt zusätzlich Platz im Trittbrett weg, also we iger Platz für Batterie, und saugt auch Strom, beides Maßnahmen die das Gerät entweder sperriger und schwerer machen, oder die Reichweite verringern.
Siehe Berichte vom letzten Jahr als Teslas am Morgen nicht mehr gestartet werden konnte, weil die Batterieheizung über Nacht die Batterie entleert hat.
Guter einwand,

Allerdings braucht man diese Heizer wahrscheinlich erst ab -10 - 20 Grad, darunter würde vielleicht eine gescheite Isolierung reichen einfach nur damit der Akku im Winter nicht immer so abbaut

@iohawkpaul,mit blättern kommt mein F2 plus bis jetzt auch sehr gut zurecht, hab das letztens extra getestet und auf blättern gebremst und voll beschleunigt
 
Mit besserer Isolierung kommt aber auch wieder geringere Abwärme ins Spiel, was dem Akku dann im Sommer wieder schadet. Ist halt ein Spiel der Prioritäten, macht man was für die paar harten Kerle die auch im Winter noch lange Fahrten machen wollen, oder was für die breite Masse die im Sommer bei gutem Wetter ihre Runden drehen?
 
Bei meinem VX2 pro kann ich bisher nicht merken das die Reichweite nachgelassen hat, nutze den ja auch jeden Tag um auf Arbeit zu fahren bei jeden Wetter. Zu Hause steht der in der Wohnung und auch auf Arbeit steht der im warmen und trocken. Im nassen muss ich halt beim anfahren etwas aufpassen.