RP ✔️ Aus Presse und Medien

Reife Leistung echt, da fällt dir nix mehr ein und das erst mit Vierzehn Jahren, fehlte nur noch der Alkoholeinfluss.🤦🏻‍♂️
Bei sowas müsste die Strafe, zum zusätzlichen hohen Bussgeld, noch 2Jahre Führerschein Verbot und danach ein ausführliches Gutachten zur eigentlichen Eignung zum Führen eines Fahrzeugs sein.
 
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Solche Meldungen liest man leider auch fast ständig, diesmal noch dazu jemand Unschuldigen verletzt.
 
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Manchen mangelt es an Einsicht​

Ein Elfjähriger fährt auf einem E-Scooter zügig über die Isarbrücke. Hohenreiter fordert ihn auf, stehen zu bleiben. Der Bub bremst so energisch, dass sich seine Trinkflasche aus der Halterung löst und über die Brücke rollt. Der Bub schaut Hohenreiter mit großen Augen an, als ihm dieser erklärt, dass er mit seinem E-Scooter nicht auf Gehwegen fahren darf. Langsam schiebt der Elfjährige sein Gefährt über die Brücke.
„Die E-Scooter-Fahrer werden immer mehr“, sagt Maximilian Brummer, Leiter Ruhender Verkehr beim Kommunalen Zweckverband: „Oft sind sie mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Wenn da ein Kind rausspringt, wird’s richtig eng und gefährlich.“ Vielen E-Scooter-Fahrern mangele es außerdem an Einsicht und Verständnis: „Es gibt Gruppierungen, die mit mehreren Fahrzeugen unterwegs sind. Dann wird es oft wild – leider.“


Viel Ahnung hat der aber nicht, sonnst würde er wissen das der 11 Jährige das Teil gar nicht fahren darf........

Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachricht...her-stoppen-radler-auf-isarbrücke/ar-AA29pRDB
 
Stellt sich im gegenständlichen Falle allerdings schon die Frage, warum man bei einer vier Meter breiten "Spur", also dem derzeit nur als Gehweg freigegebenen Seitenteil der Brücke, nicht einfach einen kombinierten oder getrennt ausgewiesenen Fahrradwegstreifen einrichtet? Dass dort dann oftmals gefahren und nicht geschoben wird ist ja wohl aufgelegt! Da haben meines Erachtens eher die Verkehrsplaner denn die Verkehrsteilnehmer versagt, was aber nicht weiter verwundert, zumal die Verkehrsplaner erfahrungsgemäß kaum bis gar nicht einspurig im Regelverkehr unterwegs sind.
 
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"110 Hannover" auf DMAX - E-Scooter Verfolgung mit Fahrradstaffel

Der Bericht ist dreigeteilt:
1. Teil: 4:44
2. Teil: 8:08
3. Teil: 15:12

Aus meiner Sicht bemerkenswerte Aspekte:
- die zwei Polizisten sehen während dem Fahrradfahren "einen E-Scooter, der erheblich zu schnell unterwegs ist [...] er wird getunt sein". Später stellt sich heraus, dass der E-Scooter 25 fuhr. Aha, geschulter Blick, die +5 km/h sind also scheinbar massiv aufgefallen...
- der Scooter wird mit Fahrradblaulicht und Sonderwegerechten verfolgt. So ein Fahrradblaulicht hab ich noch nie gesehen, die Polizei rüstet auf ;)
- der Fahrer wird gestellt. "Lassen Sie den E-Scooter bitte an, einmal lösen, [...]gehen Sie mal weg". Aha, da kennt sich einer aus, Pfoten weg von Schaltern und Hebeln. Ich seh schon, möglicherweise muss man in einen Fahrradrückspiegel investieren, um das Unheil kommen zu sehen, diesen Fall der Kontrolle hab ich bisher tatsächlich nicht bedacht. Der Spiegel könnte nebenbei auch generell ganz hilfreich sein, beim Einfädeln in den Fließverkehr, oder um eben schnelle Überholer auf dem Radweg rechtzeitig mitzubekommen
- während der 'Vernehmung' greift der Missetäter zum Handy: "Stop, nicht ans Handy. Bitte nicht am Handy irgendwas machen, wir wollen ja nicht, dass sie das Tuning rausnehmen".
- nun wirds richtig interessant: "Darf ich mich mal mit ihrem E-Scooter verbinden, sind sie damit einverstanden?" - "Nein, ned so ganz" - "Dann müssen wir ihn sicherstellen". Die Polizisten diskutieren. "Ich guck da jetzt rein. Im Zuge des Strafverfahrens darf ich da reingucken, weil das sogar eine mindere Maßnahme ist als das Sicherstellen"
- nette Argumentation: "wenn wir das so schon beweissicher draußen feststellen können ist das für uns gut, und für denjenigen ja auch, weil er seinen E-Scooter dann ja am Ende behalten darf"
- Kommentator: "per Herstellerapp lassen sich eingestellte Höchstgeschwindigkeit und der Fahrzeugstatus auslesen" Der Polizist verbindet sich per eigenem Handy mit dem Scooter und stellt die 25 eingestellt fest. Das Handy ist unscharf gemacht, doch das Farbdesign der verwendeten App läßt eindeutig SHU erkennen... Soso, 'Herstellerapp' nennt sich das.
- nette Anweisung des Polizisten: "Sie dürfen damit nicht mehr fahren, er ist zu schnell. Sie müssen gucken, dass Ihnen das irgendjemand so einstellt, dass er nicht mehr so schnell fährt". Aha. Wieso soll das nicht der Betroffene, sondern irgendjemand machen...

Wichtig ist aus meiner Sicht also zu wissen, dass man möglicherweise nichtsahnend von hinten verfolgt werden kann und die zeitliche Reaktanz auf das kommende Unheil arg zusammenschmilzt.
Desweiteren wird offensichtlich mitunter versucht zu erzwingen, dass sich da jemand mit SHU im Rahmen einer Kontrolle mit dem Scooter verbinden will.

Der Bericht wirkt an sich schon echt und glaubwürdig. Klar versuchen die im Rahmen eines solchen Formats alle möglichen 'Delikte' mit der Zeit abzudecken, da war dann auch mal der megamäßig getunte E-Scooter fällig. Ob das dann in der Breite öfters so wie gezeigt gehandhabt wird, weiß man halt nicht.
Natürlich haben sie in dem Fall wohl auch näher hingesehen, weil die Versicherung abgelaufen war.
 
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