Mit Verlaub: unfug. Ich kann (und brauche nicht Mal sagen welcher Einzelpunkt nicht stimmt oder ob sie nur inkorrekt verkettet sind). Aber obwohl ich theoretisch bei dir bin und die Argumentation verstehe überlebt sie einen Zusammenprall mit der Praxis nicht (inklusive einiger Designentscheidungen von ninebot).
Mag ja sein, dann lass es uns doch zusammen klären. Ich möchte genau wie alle die Zusammenhänge begreifen.
Dabei geht es mir absolut nicht darum irgendwie recht zu haben oder eine Meinung zu verteidigen.
Letztendlich haben wir den Motor, der sehr wohl als Generator funktionieren kann, keine Frage.
Dabei erzeugt er mit Hilfe von Permanentmagneten eine Spannung, die von der Drehzahl abhängt.
Wissen wir alle, hatten wir damals am Fahrrad beobachten können. Je schneller desto hell!
Die Batterie müssen wir uns auch nicht ansehen. Was das Ding macht, weiß jeder.
Wenn Strom vom Motor in den Akku fließen soll, geht das nur über den Regler.
Und der besteht im Wesentlichen aus 6 MosFETS und einer Ansteuerung dafür.
Klar kann man mit diesen FETs einen Stromfluss regeln, das macht der Regler ja die ganze Zeit.
Das ist alles keine Raketentechnik. Aber die Verbindung zwischen Motor und Batterie erfolgt nur über die Powerrail mit den FETS. und auch nur über die FETS.
Elektrischen Strom kann man gut mit Wasser vergleichen: es fließt nur wenn ein Gefälle da ist.
Klar hinkt dieser Vergleich, aber in diesem Falle lässt sich das Beispiel verwenden.
Wir brauchen das Beispiel zur Verdeutlichung: Wasser fließt nicht bergauf!
Strom vom Motor zum Akku kann nur fließen, wenn die gleichgerichtete Phasenspannung höher als die in der Batterie ist.
Fazit: wenn das also tatsächlich im Ninebot mit so einer simplen Schaltung passiert, würde ich gern verstehen wie und warum das genau passiert und welche Grenzen dafür existieren.
Vielleicht kann es mir jemand erklären, oder hat einen Link oder...
Es würde helfen, um zu verstehen, wie ich Magic Smoke vermeide.
Edit: Sorry, kann nix dafür, mein Hirn funktioniert so. Dagegen kann ich nix machen. Schon als Kind musste man mich von Werkzeug fernhalten wenn ich etwas neues geschenkt bekommen habe.
Etwas sehen, davon begeistert sein, hat zweizehntel Sekunden später den Drang ausgelöst, reinzuschauen und zu untersuchen wie es funktioniert.
Das positive: ich habe früh gelernt, die Dinge auch wieder zusammenzusetzen. Das geht dann nur, wenn man versteht wie es funktioniert. Da gab es damals das Mofa, dass ich nach zwei Tankfüllungen komplett zerlegt hatte, weil es mir zu langsam war. Ich fand das völlig normal...