Ich will hier keinen beleidigen, wirklich nicht, abe rich habe befürchtet, dass genau das passieren wird, dass die Software von Anfang an wenn die Typen sie geschrieben haben so komplex ist, dass keiner mehr durchsteigt, offenbar ist das jetzt aber schon passiert.
Respekt, now we are talking! Peace, Entschuldigung. Ich hoffe ich bin nicht zu blöd rüber gekommen!
Egal, wie ich schon sagte, die Software ist für mich eine Blackbox. - Anfangs, als ich noch mit einem Motor unterwegs war, habe ich wie jeder andere mit den Parametern rumgespielt und getestet.
Dann kam der Umstieg auf 13S6P, neue, andere Grenzen. Und dann habe ich überlegt was ich besser machen kann. Das war aber alles zu wenig, nur eine geringe Steigerung der Leistung.
Bevor ich in den Scooter eine größere Batterie baue, verbessere ich erstmal die Effizienz von dem Ding (Motor Drahtstränge Anzahl der Drähte erhöhen, Besserer ESC Algorythmus, vielleicht noch mehr Effizeinz bei der Reku, das würde sich hier so richtig lohnen) bis das nicht mehr weiter geht. Mit einer größeren Batterie wird der Scooter nämlich auch immer schwerer, und ein Dualmotor umbau mit größerer Batterie und Federgabel z.B. würd ich hier wo ich wohne ohne Aufzug nicht mehr in den 2 Stock geschleppt kriegen. Aber jeder wie er will, es gibt viele Wege zum Erfolg.
Du siehst, jeder steht irgendwann an der selben Stelle und überlegt was für ihn wichtig ist. Die meisten kaufen an der Stelle einen 2Gen und sind zufrieden.
Ich muss auch sagen, dass mit beim G30(D) 30kmh spitze locker reichen, ich weiß, ich bin dahingehend langweilig, aber ich überlege sogar den Motor umzuwickeln, damit er noch ein Paar Drähte mehr pro Strang und ein Paar Windungen (2-3 Windungen mehr) hat. Dann läuft er noch langsamer, aber es ist wie beim LKW, langsamer Motor, gewaltiges Drehmoment. Und das ist was du am Berg haben willst: Möglichst dicke Drahtstränge wegen den Amps und der Effizienz, und viele Windungen denn je mehr Windungen, desto stärker das Magnetfeld = Drehmoment.
Jupp, been there, 100% agree...
Speeed schrieb:
Ich habe mal im normalen Betrieb mit 13S6P die Temperaturen der FETs mitgeplottet. Die sind sowas von gelangweilt.
Dann scheuch ihn mal so wie wirs hier haben eine Strecke hoch die auf 2 - 3 Kilometer 15-20% Steigung hat, stückweise auch mehr, dann sehen wir uns das nochmal an.
Ja, genau das habe ich gemacht, die FETs werden warm, aber vorher sind die Stecker der Phasewire und der Motor selbst ein Problem.
Das ist leicht erklärbar, weil die meiste Verlustleistung entsteht, wenn ein großer Unterschied zwischen Soll- und Ist-Drehzahl da ist.
Mit Anfahren aus dem Stand kann man am Berg das Selbe erreichen.
ich überlege sogar den Motor umzuwickeln, damit er noch ein Paar Drähte mehr pro Strang und ein Paar Windungen (2-3 Windungen mehr) hat. Dann läuft er noch langsamer, aber es ist wie beim LKW, langsamer Motor, gewaltiges Drehmoment. Und das ist was du am Berg haben willst: Möglichst dicke Drahtstränge wegen den Amps und der Effizienz, und viele Windungen denn je mehr Windungen, desto stärker das Magnetfeld = Drehmoment.
LoL, genau deshalb habe ich irgendwann das Innenleben eines mishandelten G30D gekauft. Controller kaputt, Stecker geschmolzen, Motor gegrillt, irgendwie über die Versicherung abgerechnet.
Leider war der Motor nicht kaputt, nur die Kabel, Stecker und der Reifen. Gab also keine Entschuldigung ihn umwickeln zu müssen.
Ich war wirklich kurz davor, hatte mir schon ein Holzmodell mit drei Spulen gebaut, um zu testen, was an Kabel drauf passt.
Und dann habe ich plötzlich beim checken per Laserthermometer festgestellt, dass der Motor "nachglüht". Die aussen gemessene Themperatur steigt nach einigen Minuten, wenn der Scooter steht. Also wird das Ding die Wärme im Inneren nicht richtig los!
Ich war kurz davor Löcher in die Deckel zu bohren um den Motor zu kühlen. Aber mir fiel auf, dass der Akku durch Spannungseinbrüche die Leistung sowieso nicht bringt und mit weniger Strom eine höhere Endgeschwindigkeit möglich war.
Das war dann der Anfang vom Dual Motor: doppelte Leistung, Drehmoment satt, und keine thermischen Probleme mehr.
Das Beste: die Endgeschwindigkeit liegt fast bei Leerlaufdrehzahl, und am Berg bricht auch nichts mehr ein.
Übersetzt bedeutet das eine erheblich gesteigerte Effizienz.
Klar hätte ich wohl mit ner Diät und 50 Kilo weniger das Selbe erreicht, aber...
Bevor ich in den Scooter eine größere Batterie baue, verbessere ich erstmal die Effizienz von dem Ding (Motor Drahtstränge Anzahl der Drähte erhöhen, Besserer ESC Algorythmus, vielleicht noch mehr Effizeinz bei der Reku, das würde sich hier so richtig lohnen) bis das nicht mehr weiter geht. Mit einer größeren Batterie wird der Scooter nämlich auch immer schwerer, und ein Dualmotor umbau mit größerer Batterie und Federgabel z.B. würd ich hier wo ich wohne ohne Aufzug nicht mehr in den 2 Stock geschleppt kriegen. Aber jeder wie er will, es gibt viele Wege zum Erfolg.
Prima, wir sind gar nicht so verschieden, nur dass ich nicht programmieren kann. Reku? Klar, mit dem zweiten Motor hab ich natürlich keine mechanische Bremse mehr. Allerdings ist bei zwei Motoren die Bremswirkung so heftig, dass ich den Freilauf eingestellt hab, weil es sonst nervt. Langsam fahren wird sonst zum Rodeo.
Das mit dem Gewicht ist klar, irgendeinen Tod muss man sterben. Aber eine Zelle wiegt gerade mal 50g. Das sind max. 6Kg, mehr geht nicht rein. Wenn man das Trum von Originalakku und das Ladegerät abzieht, ist das nicht so viel mehr.
Wenn man Leistung zum verbraten will, muss man halt einen Akku bauen, der das auch zulässt. Das bedeutet mindestens 5 oder besser 6 parallele Zellverbinder.
Ein BMS ist niemals blöd, blöd ist immer die Software darin, die diese Begrenzung setzt, das BMS tut das nicht, das macht immer die BMS Software. Komsich dass sich da noch keiner dran gehockt hat, und diese Begrenzung in der 8 Bit Software erhöht oder (NICHT EMPFOHLEN) aufgehoben hat, immerhin haben die auch den STM32 Code vom ESC zerwurschtelt. Übrigens verwette ich meinen Kopf dass das BMS den Strom per Shunt misst, einfach einen mit nidrigerem Widerstand einlöten (R001 z.B. wenn original R002 drin war) und du hast deinen Strom den du willst. Ich bin jedenfalls froh ein BMS zu haben, wenn dir mal eine Lithiumbatterie explodiert ist, weiß du warum.
Mag ja alles sein, aber wenn man sich den originalen Akku von innen ansieht, hat das Design Grenzen. Wie schlau es ist, dann die Sicherheitsschaltung "anzupassen", ist nicht ganz unwichtig.
"Go Big OR Go Home" war dann mein Weg. Also 6P, weil dann alles straight zu "zellverbinden" ist. 20S in 15S + 5S, weil ich nicht weiß, ob ich 20S brauchen werde.
Dafür hab ich dann sogar die Flex angesetzt, damit alles rein passt. Es mag jedem selbst überlassen sein, drüber nachzudenken, warum ich das originale BMS als Begrenzung ansehe.
Wenn man rückwärts geht, also von einer Leistung über den Strom, und dann rechnet, was das BMS bzw. ein einzelner Zellverbinder aushalten kann/soll, dann ist das alles irgendwo suboptimal.
Noch mal: das Ding ist eine Sicherheitsschaltung, nicht nur ein Teil der Ladevorrichtung! Wir sind uns einig, dass niemand einen brennenden Akku will.
Aber um das zu vermeiden muss man als allererstes verstehen, was irgendwelche Veränderungen bewirken können.
Eyecandy ist vielleicht etwas provokant, aber das trifft es, weil das Ding Grenzen hat, die man zwangsläufig überschreitet.
Warum ich so viel auf den Zellverbindern rumreite? Die Dinger sind aus Nickel! Optimal wäre Kupfer, aber das lässt sich kaum "Widerstandsverschweissen".
Zumindest ist das bei Selbstbauakkus so. Wenn ich also einen 10S Akku baue, habe ich im Akku rechnerisch mindestens 10x18mm=180mm=18cm Nickel Zellverbinder im Stromkreis.
Das erzeugt einen messbaren Spannungsabfall. Wenn ich den irgendwie vermeiden möchte, kann ich lediglich durch Parallelschaltung, also mehr Verbinder den Widerstand verringern.
Gleichzeitig erhöhe ich damit die Anzahl der parallelen Punktverschweissungen.
Naja, und ich habe einen 20S gebaut, also 36cm hochohmiges Nickel, mit den Abständen zwischen den Zellen eher 40-42cm...
Ich überlege immer noch, wie ich das Problem besser lösen kann. Deshalb liegt die Kiste mit einem halbfertigen Akku ohne Verbinder auf Eis. Ist draussen sowieso zu kalt.
Wie gesagt, 6P, mehr geht nicht. Es sei denn, man verbaut die Zellen liegend und verschenkt Platz. Bei 90A Peak von Zellen und Zellverbinder ist das ein 35A BMS aber komplett überfordert und auch der Balancer kann so einen Akku auch nicht mehr vernünftig ausgleichen.
Gibt nicht wenige, die deshalb das BMS als Zweit-BMS für Eyecandy verwenden. Es gibt aber auch genausoviele, die ein 50A BMS mit einem 10P Akku kombinieren.
Du siehst, wir sind uns komplett einig, ich möchte auch keinen brennenden Akku. Deshalb ist das Ding gleich zu Anfang rausgeflogen.
Da muss auch niemand das Rad neu erfinden, nur zuhören und selbst nachrechnen. Manche Dinge gehen mit Ansage schief, es braucht nur genug Zeit oder ausreichend Anläufe.
Bei mir hat der Denkprozess endgültig beim Bau (bzw. während des Baus) eines 13S10P Akku eingesetzt. Das Ding wäre eine tickende Zeitbombe geworden, weil die Zellen zusammen einen dermaßen hohen Kurzschlussstrom liefern können, dass die Zellverbinder über den Widerstand zwangsläufig nach Sekunden eine Kernschmelze ausgelöst hätten!
Es wäre nicht möglich gewesen den Schwachpunkt "der Konstruktion" außerhalb des Akkus zu haben und halbwegs hohe Ströme zu nutzen.
Spätestens wenn mir nur ein einziger Schweisspunkt durch Vibrationen oder Pfusch gerissen wäre (was nicht auszuschließen ist!) hätte das Ganze zwangsläufig Probleme gegeben. Wie groß mag die Wahrscheinlichkeit dafür in einem Akku mit 130 Zellen wohl sein???? Das Teil hat immerhin 260 Schweisspunkte!!!
Hat mich echt Überwindung gekostet, das Ding wieder auseinander zu reissen. Aber F*ck, wenn das Teil jemals gebrannt hätte, ich hätte mir selbst auf die Schulter klopfen können/müssen.
"Failure by Design" nennt man sowas. Wenn man etwas baut oder verändert, sollte es wenigstens genau so gut/sicher sein wie vorher, idealerweise besser, keinesfalls schlechter!
Kein gängiges BMS hätte so einen Fehler rechtzeitig abgefangen!
Wenn Du also (wie ich) das Drehmoment erhöhen möchtest, dann geht das nur über höhere Ströme, egal wie schnell Du bist. Du kannst aber so einen Scooter dann am einfachsten bei 5 oder 6 KM/h mit Vollgas am Berg killen.
Da reichen auch die 30-35A vom originalen Akku, wenn die in Wärme und nicht in Kinetische Energie umgesetzt werden.
Ich hoffe dass ich diesmal niemanden beleidigt habe.
Dito, sorry, wenn ich Dich angepiekst habe. War vielleicht nicht schlau, aber der kürzeste Weg und nicht böse gemeint.
Mir würde eine bessere Software helfen, weil das Thema kann ich selbst nicht angehen.
Es ist halt alles Spaß, Forscherdrang und Zeitvertreib. Ich versuche lediglich, weder mich noch jemand anders damit umzubringen
