Hallo zusammen,
ich habe hier viel mitgelesen und möchte anhand eines fiktiven Beispiels fragen, ob ich das Ganz so richtig verstanden habe:
Handelsüblicher Scooter mit ABE und gültiger Versicherungsplakette, PKW Führerschein vorhanden. Ich habe das Fahrzeug vorsätzlich auf sagen wir mal 30Km/h getunt statt erlaubter 22 und die Rennkontrolle stellt das auch fest und ich geben meinen Verstoß zu. Sind folgende Punkte dann soweit richtig?
1: 70€ Bußgeld, keine Punkte, ähnlich wie teures Falschparken
2: Egal wie viel über den zulässigen 22Km/h, es sind immer 70€
3: Gerate ich in einen Unfall, habe ich ein gewaltiges Problem, da kein Versicherungsschutz. Schlimmstenfalls zahle ich lebenslang Entschädigungen.
Fragen:
4: Was passiert, wenn ich als uneinsichtiger Wiederholungstäter eine Woche später wieder erwischt werde? Wieder "nur" 70€ oder kann es auf Dauer auch andere Folgen haben?
5: Meldet die Polizei der Versicherung, dass ich vertragsbrüchig geworden bin?
Sofern ich das richtig verstanden habe, ist das Tuning momentan lediglich eine teure Ordnungswidrigkeit. Baue ich aber einen Unfall oder bin nur darin verwickelt, kann ich in Teufels Küche kommen, da die ABE erlischt und damit der Versicherungsschutz. Da ich nicht hätte fahren dürfen, hätte ja auch gar kein Unfall passieren können, also auch wenn ich nichtmal der Verursacher bin.
Wenn man jetzt viel Innenstadt fährt mit entsprechend gesteigertem Unfallrisiko, den vielen Kontrollen usw. ist ja selbst ein leichtes Tuning auf 25Km/h aus rechtlicher Sicht eigentlich fast schon Irrsinn. Wohnt man am Stadtrand und fährt auch mal über Land usw. ist es ja deutlich entspannter, aber auch da hat man jederzeit bei einem Unfall das Problem, dass man dann voll privat in der Haftung steht.
Ich bin kein Moralapostel und würde auch die 70€ zahlen wie meine gelegentlichen Falschparker - oder Blitzertickets, die Versicherungsgeschichte und ihre möglichen Folgen machen mir aber echt Bauchschmerzen, da vergeht mir schnell der Spaß an ein paar Km/h mehr.
ich habe hier viel mitgelesen und möchte anhand eines fiktiven Beispiels fragen, ob ich das Ganz so richtig verstanden habe:
Handelsüblicher Scooter mit ABE und gültiger Versicherungsplakette, PKW Führerschein vorhanden. Ich habe das Fahrzeug vorsätzlich auf sagen wir mal 30Km/h getunt statt erlaubter 22 und die Rennkontrolle stellt das auch fest und ich geben meinen Verstoß zu. Sind folgende Punkte dann soweit richtig?
1: 70€ Bußgeld, keine Punkte, ähnlich wie teures Falschparken
2: Egal wie viel über den zulässigen 22Km/h, es sind immer 70€
3: Gerate ich in einen Unfall, habe ich ein gewaltiges Problem, da kein Versicherungsschutz. Schlimmstenfalls zahle ich lebenslang Entschädigungen.
Fragen:
4: Was passiert, wenn ich als uneinsichtiger Wiederholungstäter eine Woche später wieder erwischt werde? Wieder "nur" 70€ oder kann es auf Dauer auch andere Folgen haben?
5: Meldet die Polizei der Versicherung, dass ich vertragsbrüchig geworden bin?
Sofern ich das richtig verstanden habe, ist das Tuning momentan lediglich eine teure Ordnungswidrigkeit. Baue ich aber einen Unfall oder bin nur darin verwickelt, kann ich in Teufels Küche kommen, da die ABE erlischt und damit der Versicherungsschutz. Da ich nicht hätte fahren dürfen, hätte ja auch gar kein Unfall passieren können, also auch wenn ich nichtmal der Verursacher bin.
Wenn man jetzt viel Innenstadt fährt mit entsprechend gesteigertem Unfallrisiko, den vielen Kontrollen usw. ist ja selbst ein leichtes Tuning auf 25Km/h aus rechtlicher Sicht eigentlich fast schon Irrsinn. Wohnt man am Stadtrand und fährt auch mal über Land usw. ist es ja deutlich entspannter, aber auch da hat man jederzeit bei einem Unfall das Problem, dass man dann voll privat in der Haftung steht.
Ich bin kein Moralapostel und würde auch die 70€ zahlen wie meine gelegentlichen Falschparker - oder Blitzertickets, die Versicherungsgeschichte und ihre möglichen Folgen machen mir aber echt Bauchschmerzen, da vergeht mir schnell der Spaß an ein paar Km/h mehr.