Vorderbremse bei G30D 2 (Audi) auf 170km bereits mehrfach nachgestellt.

16 August 2022
143
52
E-Scooter
Audi Max G30D II
Ich "musste" bei meinem G30D 2 (Audi) bereits mehrfach (Gesamtfahrleistung jetzt rund 170km) die Vorderbremse nachstellen.

Bei Auslieferung war die Bremse so eingestellt, dass ca. 50% des Hebelwegs gar keine Bremswirkung hatte und man auch bei einer Vollbremsung
keine wirklich ausreichende Bremswirkung hatte.

Entsprechend habe ich dann die Vorderbremse bei meinem neuen Scooter so eingestellt, dass die Bremse bereits nach wenigen Millimetern Hebelweg
anspricht und ich damit direkt einen gute Verzögerung erreicht habe (das Rad lief dabei aber ohne Bremse problemlos frei).

Nun habe ich meinen Scooter rund 170km gefahren und sicherlich schon 3-4mal nachträglich die Vorderbremse neu eingestellt, da ich immer wieder
einen zu großen Hebelweg hatte, bis die Bremse angesprochen hat.

Insgesamt habe ich nun bereits sicher rund 1,5cm am Vorderrad die Einstellschraube verkürzt (1.mal um rund 5mm, dann noch 3-4mal so jeweils 2-3mm)

Meine Frage nun an Euch ... habt Ihr ein ähnliches "Problem"?

Letztlich kann ich nichts über den Verschleiß meiner vorderen Trommelbremse sagen, doch ich bremse nach meinem Empfinden eher selten, da ich kaum Straßen mit Ampeln u.s.w. damit befahre.

Entsprechend bleibt letztlich nur, dass sich entweder der Bowdenzug "längt", oder die Bremse selbst einen sehr hohen Verschleißt hat.

Bin auf Eure Meinungen und ggf. auch Erklärungen gespannt!

Danke!
 
Am Bremssattel ist der Zug aber schon entsprechend festgezogen, oder?

ich bin mir nun nicht wirklich sicher, was genau Du unter "Bremssattel" verstehst, da ich in die Bremse selbst nicht hinein sehe.

Eingestellt habe ich die Bremse jedenfalls direkt außen am Vorderrad ... dort, wo das Ende des Bowdenzugs in den Anlenkhebel übergeht. Dort sind insgesamt drei Schrauben. Ganz am Ende die Hutmutter, darüber zum einstellen zwei Muttern, welche sich kontern und den Hebelweg einstelle. Über diese beiden Muttern hab ich meine Bremse eingestellt und diese auch jeweils wirklich festgezogen. Ansonsten hätte ich ja beim Nachstellen jeweils festgestellt, dass die Mutter locker gewesen wäre.
 
Bei neuen Trommelbremsbelägen muss man am Anfang zunächst häufiger Nachstellen, das ist völlig normal.
Die Beläge liegen bei weitem noch nicht vollflächig an (meist zunächst nur ca. 1/8 und dies an den Enden der Monde),
darum zunächst der "scheinbar" hohe Verschleiss.
Wenn sie erst einmal vollflächig anliegen (bei meinen so ab ca. 2-300km), ist der Verschleiss ab da, deutlich geringer als bei jeder Scheibenbremse.
 
Bei neuen Trommelbremsbelägen muss man am Anfang zunächst häufiger Nachstellen, das ist völlig normal.
Die Beläge liegen bei weitem noch nicht vollflächig an (meist zunächst nur ca. 1/8 und dies an den Enden der Monde),
darum zunächst der "scheinbar" hohe Verschleiss.
Wenn sie erst einmal vollflächig anliegen (bei meinen so ab ca. 2-300km), ist der Verschleiss ab da, deutlich geringer als bei jeder Scheibenbremse.

Danke!
 
Anfangs längt sich noch der Bremszug und die billige Hülle setzt sich, daher muss man nachstellen.
Außerdem sollte man kontrollieren, ob die Zughülle plus Endkappe am oberen Ende (wo sie im Bremshebel sitzt) in Ordnung ist und sich nicht in den Bremshebel reinarbeitet (bei fehlender Endkappe z.B.).

Nach 1.500 km sahen die Bremsbeläge der Trommelbremse bei mir fast wie neu aus, da hatte sich kaum was eingeschliffen (Kontakt nur im mittleren Bereich).

Fahre aber auch überwiegend in der Ebene. Zum Glück, denn das Ding ist ja elend schwammig, kein Druckpunkt, allenfalls bei rutschigem Untergrund blockierbar.
 
Ich habe bei meinem G30D2 auch schon mehrfach die Bremse nachgestellt. Hab ca. 500km auf der Uhr stehen. Fand es auch sehr seltsam das ich so oft schon nachstellen musste. Hab auch so alles geprüft, dass nicht irgendwo anders der Fehler liegt. Hab mir jetzt die E-Bremse von G30D nachgerüstet.
 

bestimmt für die Stützräder :eek::LOL::ROFLMAO:
Post automatically merged:

Ich habe bei meinem G30D2 auch schon mehrfach die Bremse nachgestellt. Hab ca. 500km auf der Uhr stehen. Fand es auch sehr seltsam das ich so oft schon nachstellen musste. Hab auch so alles geprüft, dass nicht irgendwo anders der Fehler liegt. Hab mir jetzt die E-Bremse von G30D nachgerüstet.

aber im Ernst ... auch der G30D 2 hat die Bremse, doch wird die einfach zusammen mit dem Bremshebel aktiviert.
 
  • Hilfreich!
Reaktionen: Locke93
MSMMSM MSMMSM Ich weis… nur so kann ich jetzt mit der reinen E-Bremse abbremsen und ich nutze das mittlerweile nur noch. Wenn es dann mal zu einer Vollbremsung kommen sollte, kann ich immer noch den Bremshebel ziehen und beide Bremsen wirken natürlich dann wie gehabt.
 
MSMMSM MSMMSM Ich weis… nur so kann ich jetzt mit der reinen E-Bremse abbremsen und ich nutze das mittlerweile nur noch. Wenn es dann mal zu einer Vollbremsung kommen sollte, kann ich immer noch den Bremshebel ziehen und beide Bremsen wirken natürlich dann wie gehabt.
dass Du mit SHU auch die ele. Bremsleistung der Hinterradbremse selbst festlegen kannst, ist Dir bekannt?
 
  • Hilfreich!
Reaktionen: Locke93
Natürlich! Ist auch alles eingestellt. Nur fand ich den Verschleiß an der Trommelbremse recht hoch und so kann ich jetzt allein mit der Motorbremse bremsen.
 
Schon komisch das mit der bremse bei dem ein oder andern. Vllt stimmt da doch etwas nicht bbei manchen. Man hat es schon öfters gelesen das die Bremse nicht richtig funktioniert und man oft nachstellen muss. Ich hab jetzt 2000km drauf und hab ein oder zwei mal etwas nachgestellt aber wirklich nicht viel und ansonsten bremst sie super, auch easy zu dosieren, von leicht schleifen bis hin zum stoppie.... Ich denke da ist was faul....
 
Natürlich! Ist auch alles eingestellt. Nur fand ich den Verschleiß an der Trommelbremse recht hoch und so kann ich jetzt allein mit der Motorbremse bremsen.

wo rüber hast Du den "Verschleiß" bitte gemessen?
Post automatically merged:

Schon komisch das mit der bremse bei dem ein oder andern. Vllt stimmt da doch etwas nicht bbei manchen. Man hat es schon öfters gelesen das die Bremse nicht richtig funktioniert und man oft nachstellen muss. Ich hab jetzt 2000km drauf und hab ein oder zwei mal etwas nachgestellt aber wirklich nicht viel und ansonsten bremst sie super, auch easy zu dosieren, von leicht schleifen bis hin zum stoppie.... Ich denke da ist was faul....

"nicht stimmen" würde entweder einen zu hohen Bremsbelagverschleiß bedeuten, oder eine Längung des Bowdenzuges ... gab es solche Fehler bereits?
 
Innen drin haben schon welche Draht rum gewickelt weil sie schon bis maximal nachgestellt haben und trotzdem noch bis zum lenker durchziehen konnten. Aber genau weiß ich das nicht, hab das damals nur überflogen...deswegen denke ich das es dort evtl Unterschiede gibt
 
Ich bin nach ca. 500km mit der Einstellmöglichkeit am oberen Limit. Ich kann die Bremse nicht mehr fester stellen. Das Gewinde ist völlig ausgeschöpft. Der Bowdenzug hat kein Spiel und ist soweit in Ordnung. Also kann ja eigentlich nur der Bremsbelag für das große Spiel verantwortlich sein!? Hatte die Bremse jetzt noch nicht offen, da ja mit der separaten Hinterradbremse und der zur Zeit noch gut eingestellten Trommelbremse alles Tipitopi ist. Wenn die Trommelbremse jetzt wieder nachlassen sollte, schraub ich sie mal auf.
 
Ich bin nach ca. 500km mit der Einstellmöglichkeit am oberen Limit. Ich kann die Bremse nicht mehr fester stellen. Das Gewinde ist völlig ausgeschöpft. Der Bowdenzug hat kein Spiel und ist soweit in Ordnung. Also kann ja eigentlich nur der Bremsbelag für das große Spiel verantwortlich sein!? Hatte die Bremse jetzt noch nicht offen, da ja mit der separaten Hinterradbremse und der zur Zeit noch gut eingestellten Trommelbremse alles Tipitopi ist. Wenn die Trommelbremse jetzt wieder nachlassen sollte, schraub ich sie mal auf.

dann muss es nach meiner Vermutung an etwas anderem liegen, denn wie hier auf den Bildern zu sehen, ist der Belag der Bremsen recht massiv und auch von der Fläche her groß. Den fährt man nicht mal eben um 5mm runter.

Unbenanddnt.JPG


Unbenannt.JPG


Für mich bleibt dann ggf. nur der Bowdenzug als Fehlerquelle, dass dieser sich evlt. wegen Materialschwäche längt.
Post automatically merged:

hab gerade Bilder gemacht ... so wie es scheint, ist meinen Einstellung unten am Bowdenzug auch schon ziemlich am Ende.

auf dem Übersichtsbild sieht man auch, wie die Neigung des Anlenkhebels im Vergleich zum Trittbrett ist. Wäre der Verschleiß innerhalb der Bremse, würde der Anlenkhebel meiner Meinung nach deutlich schräger nach oben zeigen, da dann ja der Hebelwinkel der Indikator für den Belangsverschleiß wäre. Mein Hebel steht annähernd waagrecht und in Fluchtung zum Trittbrett, wobei ich ihn sehr direkt eingestellt habe, so dass ich schon auf den ersten Millimetern Weg am Bremshebel eine Bremswirkung habe.

wie steht Euer Hebel?

Foto 11.09.22, 18 54 07.webp

Foto 11.09.22, 18 54 21.webp


Foto 11.09.22, 18 56 42.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfreich!
Reaktionen: email.filtering