12S8P pimp my akku

Mhh:
spez. Widerstand : (Ohm *mm2/m)
Nickel: 6.93* 10-2
Stahl: 2* 10-1
Dh. der spez. Widerstand von Nickel ist um den Faktor 10 niedriger.
Da weiß ich aber sicher, dass ich Stahl vermeiden würde.
Zum Vergleich: Cu 1.69*10-2

Hm, stimmt. Da sieht man mal wieder, dass man Dinge nicht einfach ungeprüft nachplappern soll. 🤪

Keine Ahnung wie ich auf das schmale Brett gekommen bin. Stahl liegt je nach Legierung bei 0,1 - 0,2 Nickel bei 0,069. Faktor 10 ist das nicht.

Lot (Zinn) liegt mit 0,1 im Bereich von Stahl. Kupfer bei 0,017.

Auf jeden Fall ist es wert noch mal drüber nachzudenken.

Wenn die Stahlverbinder einen größeren Querschnitt haben, könnte das wieder passen.

Stahl ist billiger als Nickel deshalb müssen die Chinesen damit nicht so sparsam sein.

Bei ungefähr 1,5-fachem Querschnit (je nach Stahllegierung) sollte Stahl gegenüber Nickel keinen Nachteil mehr bieten.

Ich sag ja: man muss verstehen, was man tut.
 
Mhh:
spez. Widerstand : (Ohm *mm2/m)
Nickel: 6.93* 10-2
Stahl: 2* 10-1
Dh. der spez. Widerstand von Nickel ist um den Faktor 10 niedriger.
Da weiß ich aber sicher, dass ich Stahl vermeiden würde.
Zum Vergleich: Cu 1.69*10-2
Ja, allerdings ist das auch nur ein Faktor.
Ebenso der Innenwiderstand der Zelle.
Die Übergangswiderstände der Schweisspunkte sind ein für mich unbekannter Faktor.
Auch die Bemessung vom Querschnitt.
Lieber habe ich einen höheren Querschnitt an Stahl, der noch dazu großflächig alle Zellen verbindet, als dünne Nickelstreifen, welche ich mehrmals quer verschweissen muss - was gar nicht so leicht zu machen ist.
Hatte mir schon überlegt, die Streifen mit Kupferdraht zu optimieren, aber die ganze Löterei hätte die Verarbeitung danach massiv erschwert.

Mir ging es im Kompromiss auch um die Verarbeitung.

Fürs nächste Mal: wie könnte ich mit etwas Mehr-Aufwand ein deutlich besseres Ergebnis erzielen?
Und, ebenso interessant: Statt 4P habe ich jetzt 8P - wird wohl insgesamt nicht schlechter geworden sein?


Ernsthaft? Schau Dir mal die Fehler/Fehlergrenzen der verwendeten Hardware/Messgeräte an.
Ich bezweifle außerdem, dass jemand von uns das Equipment hat, diese Genauigkeit auch nur annähernd zu bestätigen.
Wer misst, misst Mist. Und wer Mist misst, misst Mist.
Klar, eben deswegen auch der Quercheck mit dem Multimeter um das Ergebnis zu verifizieren. Absolute Genauigkeit ist da ja irrelevant, relative Genauigkeit bei der Wiederholungsmessung müsste ja deutlich genauer sein. Ja, 0,01V sind verdammt wenig.
Bei mir im Keller muss ich mir mit den Methoden und Werkzeugen helfen, die ich zur Verfügung habe. Das Multimeter war sozusagen nur der Quercheck.

Vor dem Balancen hatten die Blöcke teilweise mehr Unterschied, bis zu 0,1V
Nach dem Balancen beträgt der Unterschied bei Nr. 11 immer um die 0,01V - zwei Lade-Entladezyklen hab ich jetzt durch.
Ich mache mir hier keine großen Sorgen, nur fand ich es erwähnenswert zum BMS.

Das genaue Equipment steht bei uns in der Firma. Aber die absolute Genauigkeit bringt mir da vermutlich nicht viel - wenn ich nicht weiß, woher der dann festgestellte Fehler kommt, und wie ich ihn beheben kann. Kann der Analogteil am BMS sein, oder der AD-Wandler.
Vor allem, muss ich den Akku "lose" in die Firma bringen und wieder zurück. Aber evtl. mach ich das ja noch. Unser Kalibrier-Labor war mich sowieso noch einen Gefallen schuldig...

Kalibrierung vom Shunt würde über die Botox Firmware am BMS machen, wenn ich das aufgespielt bekomme.
 
Vor dem Balancen hatten die Blöcke teilweise mehr Unterschied, bis zu 0,1V
Nach dem Balancen beträgt der Unterschied bei Nr. 11 immer um die 0,01V - zwei Lade-Entladezyklen hab ich jetzt durch.

Meine Meinung: Das Messergebnis ist "genau". Die Frage ist halt mit wievielen Digits gearbeitet wird. Wenn man in der max. Auflösung vom AD-Wandler ankommt, ist da nicht mehr zu machen. Wie groß die Abweichung tatsächlich ist, liesse sich nur mit einer höheren Auflösung bestimmen.

Aber die 100% identischen Messwerte sind im Prinzip ein gutes Zeichen.

Letztendlich ist die Spannung an den Ladezustand gebunden. 0,01V sind auf den Ladezustand bezogen wirklich absolut vernachlässigbare Werte.

Vielleicht ist das Balancerkabel für den Zellblock besonders lang? Für 100% Genauigkeit müssten die alle gleich lang sein. :unsure:
 
Beim BMS sehe ich einen eventuellen Fallstrick: Wenn man direkt mit vollem Akku zur Tür raus fährt und es auch nur 10m bergab geht, wird so viel Brems- oder Rekuperationsenergie anfallen, dass irgendetwas im Roller in Rauch aufgeht. Das BMS darf also auf keinen Fall dichtmachen. Hab da so meine Erfahrungen...
Das könnte man vielleicht durch geschickte Einstellungen im BMS oder Deaktivierung der Bremse in den Griff kriegen.
Es hat schon seinen Grund, warum die Xiaomis nur bis 40.8V statt 42V laden...
 
Beim BMS sehe ich einen eventuellen Fallstrick: Wenn man direkt mit vollem Akku zur Tür raus fährt und es auch nur 10m bergab geht, wird so viel Brems- oder Rekuperationsenergie anfallen, dass irgendetwas im Roller in Rauch aufgeht. Das BMS darf also auf keinen Fall dichtmachen. Hab da so meine Erfahrungen...

Ob und wann ein BMS dicht macht lässt sich sicherlich testen. Der Wirkungsgrad bei Rekuperation ist ja zum Glück recht schlecht und ein Akku stirbt auch nicht sofort bei etwas Überspannung.

Wenn die Energie danach wieder verbraucht wird, schadet es dem Akku sicher nicht.

Leider gibt es zum originalen BMS keine technischen Daten. Sonst wäre es einfacher.

Aber 2 XT60 Stecker, ein paar cm Kabel, ein Kombimessgerät mit 100A Shunt, und fertig wäre die mobile Teststation für den Lenker.

Also 30 Euro und etwas Zeit. Die Dinger können sogar auf Wh rechnen.
 
Der Batterie wird nichts passieren, da sorgt schon das BMS für :) Allerdings wäre es der Batterie auch ziemlich egal, mal 10 oder 20 mV pro Zelle überladen zu werden. Die Lebenszeitverkürzung geht ja schon ab 4V/Zelle los. Das Problem ist, dass das BMS pünktlich bei 4.2V dicht macht und der Motor dann seine maximale Freilaufspannung in den Controller jagt. Das hat schon manche M365 ins Jenseits befördert. Oder die Bremse versagt überraschend (aber wohl nicht bei einer DE-Seriennummer).

Den Fallstrick habe ich aus einem der Rita-Videos. Für Gewissheit müsste man halt die ganz großen E-Skills auffahren und sich mit dem Oszi den Motor bei angenommener maximaler Drehzahl anschauen und danach die Mosfets und deren Durchbruchspannungen usw... Bin aber auch kein Elektro-Ing.
 
Für Gewissheit müsste man halt die ganz großen E-Skills auffahren und sich mit dem Oszi den Motor bei angenommener maximaler Drehzahl anschauen und danach die Mosfets und deren Durchbruchspannungen usw...

Da passiert weniger als Du denkst. Die FETs schalten sowieso mehrmals pro Motorumdrehung. Schwierig wird es nur, wenn das BMS wegschaltet und das ESC aufgrund geladener Kondensatoren nichts davon mitbekommt.

Dann geht die Energie nicht in die Batterie, sondern in die Kondensatoren. Diese lassen sich innerhalb weniger Augenblicke bis zum Kollaps auf Überspannung bringen.

Bis ein Akku solche Effekte zeigt, müsste man schon Kilometerweit bergab fahren.
 
Das könnte man vielleicht durch geschickte Einstellungen im BMS oder Deaktivierung der Bremse in den Griff kriegen.
Es hat schon seinen Grund, warum die Xiaomis nur bis 40.8V statt 42V laden...
Aber da dürfte noch einiges an Platz drinnen sein von 40,8 auf 42volt oder nicht. ?
Muss ich das runter rechnen pro Zelle wahrscheinlich. Da ist dann weniger Platz.
Richtig?
 
Aber da dürfte noch einiges an Platz drinnen sein von 40,8 auf 42volt oder nicht. ?
Muss ich das runter rechnen pro Zelle wahrscheinlich. Da ist dann weniger Platz.
Richtig?
Nur wenn man das originale BMS benutzt. Das originale BMS kann sogar den Controller vorher warnen, über die Datenkabel. Ein "normales" BMS lädt auf (knapp) 4.2V*Akku-S-Wert auf, oder auf die Ladegerätspannung, je nachdem was niedriger ist. Der Akku ist im Allgemeinen nach dem Laden also wirklich randvoll und wird bei jedem weiteren Ladeversuch ziemlich sofort über die 4.2V pro Zelle gehen und damit abschalten. Nur bei den Xiaomis "von Werk" ist das eben nicht so um Bremsen auch bei vollem Akku zu erlauben.
 
Ladeschluss Spannung vom BMS auf 4,2 Volt, Ladegerät auf 4,15 Volt. Sehe euer Problem nicht. 😘

Und in der Tat, von mir geht es direkt 1,3km und 150 Höhenmetern quasi direkt bergab.
Aber normalerweise fahre ich da nicht mit knallvollem Akku, und verwende wenig E-Bremse.
 
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Langsam geht's voran.
Heute war der Spacer soweit, um mal ein Kennenlernen der Teile zu machen.

Fragen an die Mitleser: reicht es, wenn der Akku "lose" im Gehäuse liegt? Lose ist ein großer Begriff, weil eigentlich passt nirgends ein Blatt Papier dazwischen.
In der Höhe hab ich noch ca. 7mm, das wird zur Entkopplung mit Getzner Sylomer befüllt.

Momentan entweder Akku oder ESC. Da muss ich noch 2-3mm optimieren.
Das Papier ist provisorisch.
Mehrgewicht sind ca. 2,7 kg.

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Ich würde den Akku schon irgendwie bewegungsfrei festklemmen. Dazwischen Moosgummi, Stoff, Filz, usw ... oder eben Deinen genannten Füllstoff.
Bei meinem Zusatzakku in einer Wildman-Bag scheuert sich die PVC-Folie ganz langsam mit den gefahrenen Kilometern durch. Noch nicht so schlimm, aber ich sehe alle 1000km mal nach. Bisher hab ich einfach Isoband an die Kanten zur Verstärkung geklebt.

Eine extra Befestigung kann man sich bei formfüllenden Akkus sparen, würde ich sagen. Werde ich jedenfalls so machen ;)
 
Interessant, bin auf den fertigen roller gespannt...
Der ganze roller vibriert ohne ende, das wird dir langfristig die Dämmung zerdrücken.
kannst du den Akku nicht mit, zb lochband am Rahmen festsvhrauben..?
Momentan entweder Akku oder ESC. Da muss ich noch 2-3mm optimieren.
Schneid da bloß nicht die Phasen-stecker ein paar mm ab, ich war so schlau, und die Buchsen haben das Controllerboard berührt=>peng(ab zum großen "C" & roller tauschen)....

Hast du schon praktische Erfahrungen mit dem spacer gemacht, ich befürchte das die bodenfreiheit echt knapp werden könnte..?
 
Guten Morgen, Frohes neuer Jahr
Eine extra Befestigung kann man sich bei formfüllenden Akkus sparen, würde ich sagen. Werde ich jedenfalls so machen ;)
Dieses Thema beschäftigt jetzt gerade mich. Ich möchte eine extra Batterypack mit Wildman Bag bauen. (auf Form von Wildmanbag)
Theoretisch sollte 50 Stk 18650 Zellen reinpassen. Soll / Muss man zwischen die Zelle z.Bs : (wellen Zellen Halter usw. verwenden) oder genug mit Kleberpistole kleben?)
Hat jemand zur 10s5p Wildmanbag einen Schaltplan? mir ist das formfüllende Aufbau ein bisschen kompliziert .. :)

Danke Euch!: )

Gruß
 
Soll / Muss man zwischen die Zelle z.Bs : (wellen Zellen Halter usw. verwenden)
Ja.
oder genug mit Kleberpistole kleben?)
Nein, niemals. Spätestens im Sommer wider der heiskleber weich, die Zellen scheuern aneinander=>Peng ...
Hast du das nicht gelesen 👇🏼👇🏼...???
Bei meinem Zusatzakku in einer Wildman-Bag scheuert sich die PVC-Folie ganz langsam mit den gefahrenen Kilometern durch.
Selbst die akkupacks die mit flüssiggummi vergossen sind, haben trotzdem die Halter zwischen den Zellen.
 
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Danke die schnelle Antwort! Dann werde ich mit halter bauen. Meine frage noch:
Mit diesem Wellen halter wäre gut? Meine Meinung nach das komplett isoliert, was ist mit dem hitze ? Ist überhaupt geeignet diese halter ?
Danke vorab
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Danke die schnelle Antwort! Dann werde ich mit halter bauen. Meine frage noch:
Mit diesem Wellen halter wäre gut? Meine Meinung nach das komplett isoliert, was ist mit dem hitze ? Ist überhaupt geeignet diese halter ?
Danke vorab Anhang anzeigen 5366
Mit den rundzellen kenne ich mich nicht so aus, frag mich was über lipo-packs🤣...
Aber, wenn du die schon selber druckst, such bei thingvers die Halter aus dem ersten Thread, zusätzlicher Pluspunkt, weniger Material-kürzere Zeit beim Druck..
 
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Mit diesem Wellen halter wäre gut? Meine Meinung nach das komplett isoliert, was ist mit dem hitze ? Ist überhaupt geeignet diese halter ?

Alles, was isoliert ist gut. Wichtig ist auch das Fishpaper am Pluspol. In Bezug auf Wärme tut sich das alles nichts. Alle Zellen werden gleich warm.

Deshalb ist es egal, ob Luft oder Kunststoff zwischen den Zellen ist.

Viel Erfolg!
 
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Ich hatte gehofft, daß ich den Akku mit den originalen Befestigungslöchern noch fixieren könnte.
Das geht sich nicht aus. Zu wenig Platz. Vorteil ist allerdings, daß sich der Akku nicht bewegen kann. Einzige Bewegung ist möglich, wenn ein Auto drüber fährt. Das wäre mir dann aber auch wurscht, so lange ich weit genug weg bin und auf beiden Beinen stehe.

Befestigungslöcher auf M4 Gewinde aufgebohrt und Gewinde geschnitten.
Beim ersten Loch ist mir gleich der Bohrer abgerissen, hab ihn gottseidank in Einzelteilen raus bekommen. War wohl ein billiger und spröder Bohrer. Löcher habe ich nur minimal aufgebohrt auf 3mm, nicht auf 3,2mm.
Gewinde hat noch genug "Fleisch".
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Zwischendurch auch noch bei einem anderen Akku einen Zellentausch durchgeführt.
Die alten Zellen waren 4 Jahre alt, hätten 2,1Ah haben sollen. Gemessen habe ich ca. 1,4Ah.
Jetzt bekam der Kollege ein Upgrade auf 3,1Ah.
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Wie man sieht, war die originale Punktschweißung eher so lala. Eine Punkte haben nur "gepickt" und waren nicht wirklich verschweißt.
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Zerstörungsfrei geht anders. Die originalen Lötpunkte waren auch eher "rustikal"
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Kabelsalat vorgefertigt und wieder halbwegs sauber versorgt.

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Wer sich wundert, warum nix weitergeht: Wir haben knapp über einen Meter Neuschnee, und ich würde gern aus der Garage kommen.
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Trotz Spikes blieb das Elektrorad in der Garage. Die Spike-Reifen funktionieren aber wirklich ausgezeichnet. Nur bei der Schneemenge bräuchte man ein Fatbike.
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