Escooter mit Werkzeugakkus unterwegs nachladen ;)

Puh das ist schlechter als ich dachte. Sind roller wirklich so ineffizient? Mit EBoard und Bike hab ich bei den langsamen Geschwindigkeiten eher so Richtung 7-8 Wh/km. Ich hoffe Bei meinem scooter wird die etwas besser.
Ka ich werds austesten aber hier sind viele berge und es ist kalt 🤷🏼‍♂️ Nur beim Fahrrad hast du grössere Reifen, Getriebe und man strampelt etwas mit 😉
 
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Originalakku mit 566Wh
Pro 2 hat 12,8Ah x 36V = 460Wh
Aber dadurch das der Akku in einem separaten Metall Gehäuse ist wird es schwierig den vernünftig zu upgraden. Da müsste schon ein komplett neuer Akku her.

Die Idee mit den extra Akkus ist schon nicht schlecht. Nur Werkzeug Akkus sind halt die falsche Wahl. In Werkzeug Akkus sind super high power Zellen drin die aber miserable Kapazität haben. Das ist genau das Gegenteil was man für die Anwendung braucht. Ich habe ein Paar 12s2p mit 50E Zellen da hat man selbst mit dcdc Verlusten 400Wh extra.
 
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Puh, das ist schlechter als ich dachte. Sind E-Scooter wirklich so ineffizient? Mit E-Board und E-Bike habe ich bei den langsamen Geschwindigkeiten eher so Richtung 7-8 Wh/km. Ich hoffe bei meinem E-Scooter wird die etwas besser.
Von einem derart niedrigen Wert kann man im E-Scooter-Bereich bestenfalls träumen, und doch hat das mit ineffizient nichts zu tun, denn wenn man mit einem E-Scooter im Verkehr "mitschwimmen" und nicht bloß im Schneckentempo (also so bis 15 km/h) die Landschaft besichtigen will, dann kommt man eben auch bei vorausschauender Fahrweise auf einen Energiebedarf von leicht 12,6 Wh/km. Am meisten Energie geht natürlich beim Beschleunigen drauf, und nicht etwa beim Halten einer bestimmten Geschwindigkeit. Und ein nicht unerheblicher Teil geht auch dadurch verloren, dass die E-Scooter keinen echten Freilauf wie bei den E-Bikes haben, weil der Motor ja direkt auf der Antriebsachse montiert ist.
 
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Ich habe ein Paar 12s2p mit 50E Zellen da hat man selbst mit dcdc Verlusten 400Wh extra.

Genau wie die Zellen muss dann der dcdc Converter passend designed sein, damit über die Nutzungszeit genug Leistung übertragen wird um den Hauptakku zu unterstützen.

Könnte mir vorstellen dass es mit 400Wh eine echte Aufgabe ist, so viel Leistung über den Ladeport zu bekommen.

Es kann ja immer nur so viel eingeladen werden, wie vorher aus dem Hauptakku entnommen wurde.

So gesehen findet ja nicht automatisch eine gleichmäßige Entladung statt.

Strenggenommen fährt man erst den Zusatzakku leer, wenn ein dcdc Wandler dazwischen sitzt.

Ich bin da eher ein Anhänger von "keep it simple".
 
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Strenggenommen fährt man erst den Zusatzakku leer, wenn ein dcdc Wandler dazwischen sitzt.

Kommt drauf an. Wenn Beide Akkus die gleiche Spannung haben und man ein Step down converter nutz haben beide Akkus über die fahrt eine sehr ähnliche Spannung.

Bei Step up kann man es so dimensionieren das der interne Akku eine lange Zeit fast voll bleibt und man so immer die maximale Geschwindigkeit nutzen kann.

Über den Ladeport läd man aber meistens langsamer als man verbraucht. Der haupt akku wird trotz dcdc leer aber nur langsamer.

Könnte mir vorstellen dass es mit 400Wh eine echte Aufgabe ist, so viel Leistung über den Ladeport zu bekommen.
Ja das stimmt. Die Standard DC Ladeports sind meistens recht limitierend.
40Vx5A müsste man 2 Stunden fahren um alles zu bekommen.

Hab noch nie ins Datenblatt von dem Pro 2 Ladeport geguckt aber mit dicken Kabeln würde ich dem auch 8-10A zutrauen. Zur not muss man halt ein besseren Port einbauen.

Ich bin da eher ein Anhänger von "keep it simple".
Ist leider bei Zusatz Akkus nicht immer die beste Wahl. Die ganzen Leute die ihre Akkus einfach parallel schalten haben am ende größere Verluste als mit einem dcdc.
Dadurch das der extra Akku nicht die gleichen Zellen hat wie der interne Akku entladen die sich unter last ungleichmäßig. Wenn man vom gas geht gibt es wieder Ausgleichsströme bei denen sich die Akkus gegenseitig aufladen und entladen. Das führt teilweise zu hohen ladeströmen die nicht gut für die Lebensdauer der Akkus sind.
Parallel schalten sollte man nur Akkus mit sehr ähnlicher Kapazität und internem widerstand.

Mit dcdc Convertern kann man genau einstellen wie man die extra Akkus belasten will. Dadurch kann man Zellen mit größeren Kapazitäten nehmen wodurch man am ende die Verluste vom dcdc wieder gut macht.
 
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Naja es ging ja nur darum mit kleinsten Aufwand und kosten ein paar extra km raus zu bekommen wenn man es braucht. Hab die Akkus ja sowieso da 🤷🏼‍♂️

Es ging ja nie darum das Rad neu zu erfinden oder die großen zusatzakkus abzulösen !
 
Pro 2 hat 12,8Ah x 36V = 460Wh
Aber dadurch das der Akku in einem separaten Metall Gehäuse ist wird es schwierig den vernünftig zu upgraden. Da müsste schon ein komplett neuer Akku her.

Die Idee mit den extra Akkus ist schon nicht schlecht. Nur Werkzeug Akkus sind halt die falsche Wahl. In Werkzeug Akkus sind super high power Zellen drin die aber miserable Kapazität haben. Das ist genau das Gegenteil was man für die Anwendung braucht. Ich habe ein Paar 12s2p mit 50E Zellen da hat man selbst mit dcdc Verlusten 400Wh extra.
Ja aber bedenke auch das du nie die volle kapazität entnehmen bzw aufladen kannst und das ist auch noch von der BMS Software abhängig ! Bestenfalls kannst du etwas über 400Wh entnehmen ohne das er immer wieder abschaltet… vielleicht sogar etwas mehr aber wenn man sich anschaut bei welchen Spannungen das BMS schon dicht macht und wie tief Werkzeugakkus entladen werden dann ist da noch einiges an restkapazität übrig, was aber auch richtig so ist wegen der Lebensdauer !
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Nur so zur info:
Beim Egolf werden nachweislich 12% des Akkus nicht genutzt um die Lebensdauer hoch zu halten und Notreserven zum rollen zu haben ;)

Denke die meisten Akkus werden werden 90% genutzt womit man safe ist. Ausser natürlich Handy oder Werkzeug Akkus.
 
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Hab jetzt nicht nachgeschaut aber das ist dann ca. wenn der erste Balken blinkt oder ?
Da kommen wieder die guten DCDC converter zum Einsatz: Einfach auf die gewünschte Entspannung und Ladestrom stellen und anstecken. Die haben das gleiche CC CV verhalten wie ein Ladegerät.
 
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Ist leider bei Zusatz Akkus nicht immer die beste Wahl. Die ganzen Leute die ihre Akkus einfach parallel schalten haben am ende größere Verluste als mit einem dcdc.
Dadurch das der extra Akku nicht die gleichen Zellen hat wie der interne Akku entladen die sich unter last ungleichmäßig. Wenn man vom gas geht gibt es wieder Ausgleichsströme bei denen sich die Akkus gegenseitig aufladen und entladen. Das führt teilweise zu hohen ladeströmen die nicht gut für die Lebensdauer der Akkus sind.

Das sehe ich etwas anders. "Ausgleichströme" kann es nur bei Spannungsunterschieden geben. Das mit dem unterschiedlichem Entladen bei "unterschiedlichen Kapazitäten" ist auch ein weit verbreitetes Märchen.

Strom fließt nur bei unterschiedlichem Potenzial, also bei einem Spannungsunterschied.

Einer Einzelzelle ist es völlig egal, mit wie viel Kapazität sie parallel verschaltet wird.

Wenn sie zum Beispiel als 2,5Ah Zelle 10P verschaltet wird, ist der Rest vom Akku mit 22,5Ah nicht gleich für die besagte Zelle.

Bei vernünftig ausgeführter Verkabelung sind parallelgeschaltete Akkus immer die bessere Wahl, weil die Einzelzellen nicht so belastet werden und sich damit weniger thermische Verluste ergeben.

Wie sich das dann mit BMS, Balancer, Ladegerät etc. verträgt, ist eine andere Geschichte.

Mir geht es um den technischen Hintergrund, nicht um die handwerkliche Ausführung.
 
Das sehe ich etwas anders. "Ausgleichströme" kann es nur bei Spannungsunterschieden geben. Das mit dem unterschiedlichem Entladen bei "unterschiedlichen Kapazitäten" ist auch ein weit verbreitetes Märchen.

Strom fließt nur bei unterschiedlichem Potenzial, also bei einem Spannungsunterschied.

Einer Einzelzelle ist es völlig egal, mit wie viel Kapazität sie parallel verschaltet wird.

Wenn sie zum Beispiel als 2,5Ah Zelle 10P verschaltet wird, ist der Rest vom Akku mit 22,5Ah nicht gleich für die besagte Zelle.

Bei vernünftig ausgeführter Verkabelung sind parallelgeschaltete Akkus immer die bessere Wahl, weil die Einzelzellen nicht so belastet werden und sich damit weniger thermische Verluste ergeben.

Wie sich das dann mit BMS, Balancer, Ladegerät etc. verträgt, ist eine andere Geschichte.

Mir geht es um den technischen Hintergrund, nicht um die handwerkliche Ausführung.
Nur das du die Innenwiderstände mit betrachten musst. Generell hast du schon recht aber wenn du eine zelle hast welche etwas niederohmiger ist als die andere dann wird diese den ladestrom eher aufnehmen und die andere wird sich am pol gleichverhalteb aber da spielt dann die zellchemie im inneren nicht mit hat also nicht real die kapazität aufgenommen um das gleiche spannungsnivau so schnell zu erreichen wie die stärkere, sobald dann der ladestrom wegfällt wird die stärkere dann minimal die schwächere mitziehen also fließen schon ströme. Aber das ist alles fast zu vernachlässigen und funzt ja auch … hier gings es nur ums technische jetzt 😉
 
Generell hast du schon recht aber wenn du eine zelle hast welche etwas niederohmiger ist als die andere dann wird diese den ladestrom eher aufnehmen

Die Ströme wären dabei nicht das Problem, eher die thermischen Verluste in der hochohmigen Zelle.

Auf dem Thema kann man sicher endlos herumreiten.

Mit keep it simple meinte ich eher den technischen Aufwand um etwas sinnvoll zu nutzen.

Ich baue dann einfach einen Akku der passt.

Wir müssen uns halt an Eletkrofahrzeuge anpassen lernen und vom Verbrennerdenken loslassen.

Ein voller Akku wiegt soviel wie ein leerer. Beim Verbrenner ist das mit dem Tank anders.

Was möchte ich also anpassen? Das Fahrzeug oder meine Gewohnheiten?
 
Das sehe ich etwas anders. "Ausgleichströme" kann es nur bei Spannungsunterschieden geben. Das mit dem unterschiedlichem Entladen bei "unterschiedlichen Kapazitäten" ist auch ein weit verbreitetes Märchen.

Ich habe das selber schon mit Bluetooth BMS überprüft und das ist tatsächlich so. Kombination von VTC6 mit kleinem internen widerstand und 50E mit verhältnissmäg großem internen Widerstand ist nicht gut. Unter Last fließt viel mehr Strom aus den VTC6 da die ein niedrigeren innenwiderstand haben und wenn man mal eine stunde ordentlich gas gibt ist der unterschied so groß geworden das über 2C Ladestrom fließt wenn ich vom gas gehe.

Das mit Kapazität hab ich schlecht formuliert. Ich meine nicht die gesamt Kapazität vom Zusatz Akku. Das ist nicht das entscheidende. Ich meine die Kapazität der einzelnen Zellen. Damit man sich sicher sein kann das es nicht zu Problemen kommt sollte die Kapazität und Interner Widerstand von internen Zellen und Zusatz Akku möglichst gleich sein.

Oder zumindest das Verhältnis aus Kapazität und Internem widerstand aber da bin ich nicht 100% sicher.
 
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Ja aus strömen resultiert letztendlich der verlust…

Aber das mit dem Anpassen sehe ich anders. Das mit dem Elektoantrieb hat nur im Gesamten eine reale Chance wenn die akzeptanz da ist und die resultiert eben aus kompromissen seitens des Nutzers und anpassung des Angebotenen Produkts im Zuge dessen dann eine natürliche auslese stattfindet ;) ausser man ist willes das Produkt selbst an seine bedürfnisse anzupassen was hier ja die meisten machen !
 
Ich habe das selber schon mit Bluetooth BMS überprüft und das ist tatsächlich so. Kombination von VTC6 mit kleinem internen widerstand und 50E mit verhältnissmäg großem internen Widerstand ist nicht gut. Unter Last fließt viel mehr Strom aus den VTC6 da die ein niedrigeren innenwiderstand haben und wenn man mal eine stunde ordentlich gas gibt ist der unterschied so groß geworden das über 2C Ladestrom fließt wenn ich vom gas gehe.

Das ist dann aber ein Kabelproblem und kein Akkuproblem.

Generell sollten die Zellen durch die Paralellschaltung pro Zelle weniger Last auszustehen haben.

Betrachtet man die Unterschiede im Innenwiderstand bei den Zellblöcken, kann da rechnerisch nicht so viel passieren.

Wir bewegen uns hier im Milliohmbereich. Man kann ausrechnen, wie hoch der Spannungsunterschied sein muss um 2C fließen zu lassen.

Mag ja sein, dass ich mich irre, aber im Kopf überschlagen macht das keinen Sinn.
 
Stimmt Waren Längere und dünnere Kabel am extra Akku. Ich kann halt nicht überall hin 8AWG verlegen 😅
Muss ich mal experimentieren wie viel Einfluss von kabeln und Akkus kommt.
Das problem ließ sich trotzdem auch mit den dünneren kabeln durch den DCDC lösen.

Muss zugeben das ich auch nur hauptsächlich praktisch getestet habe und noch nicht gerechnet.

im Esk8 forum gibt's da ein experten der die ganzen Zellen vermisst und sich da wirklich gut auskennt. der hat dazu super posts

 
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