Ist leider nicht so verlaufen wie ich es mir vorgestellt habe. Als Ausrüstung hatte ich einen kWeld und eine Autobatterie (aus einem Auto). Ich dachte, mit dem teuersten Schweißgerät könnte ich meinen Mangel an Erfahrung kompensieren... Denkste!
Moin, das ist alles völlig normal. Fertig kaufen kann jeder. Selbstbau ist eine ganz andere Geschichte. Man muss einfach nur einen Weg finden mit seinen Misserfolgen umzugehen und gleichzeitig die Ansprüche oben lassen.
Kurz: fang nicht an zu pfuschen!
Die Zellverbinder müssen 1a werden. Glaub mir, ich habe da einige Erfahrungen durch mein E-Skateboard hinter mir: wenn Du 40 Zellen an einem flexenden Holzdeck verbaust, reissen die Teile irgendwann.
Das Problem: Die Verbindung ist nicht komplett getrennt. Durch Vibrationen etc. bilden sich Funkenstrecken. Das ist wie Lichtbogenschweißen und verändert die Kapazität der betroffenen Zellen nachhaltig durch die Hitze. Den Akkupack kannst Du dann vergessen bzw. komplett neu aufbauen.
Stell Dir vor Du bleibst mit besagtem Skateboard "liegen". Das Ding kann man in so einem Zustand nicht guten Gewissens mit in die Wohnung nehmen oder im Kofferraum transportieren.
Also geht nur Bombsquad-mäßiges entschärfen: alles sofort zerlegen und prüfen.
Man lernt jedenfalls ganz schnell und systematisch nach Fehlern zu suchen.
Eventuell hilft Dir leichtes Anschleifen und reinigen der Kontaktflächen mit Alkohol. Da gibt es aber noch zig andere Möglichkeiten Fehler zu machen.
Tu Dir einen Gefallen und reiß mal eine Reihe runter. Wenn die Dinger sich nicht als 110%ig rausstellen, solltest Du alles noch mal machen.
Rechne mal nach, wieviel Leistung bei einem gerissenen Verbinder über die verbleibenden Verbinder geht.
Wenn Du es nicht merkst und zwei reissen, dann kann Dich nur noch Dein BMS retten. Das spricht aber nicht sofort an!
Ich habe wegen solchen paranoiden Gedanken ernsthaft einen 13S10P Akku wieder auseinander gerissen.
Das hat mich mordsmäßig genervt, aber da muss man durch!
"Failure by Design" ist nicht mein Ding.