Mein G30D zeigt seit neustem den Fehlercode 21 an

Man erzählt hier zwar, der Aufbau eines jeden BMS sei gleich, aber was nutzt das bei zwei verschiedenen BMS.

Ich will Dir gern helfen. Kann zwar kein chinesisch, aber der 11-polige Balancerstecker wird so wie Du ihn im linken Bild hältst von oben angefangen auf Plus des Akkupacks angeschlossen. Von da ab geht es runter bis Minus.

Das mag zwar etwas komisch aussehen, aber um keine Messungenauigkeiten zu bekommen, werden alle Zellblöcke mit der gleichen Kabellänge angeschlossen.

Wenn Du wirklich alle Kabel angeschlossen hattest, also B+, P+, B- und P-, müsste es Dir das Balancerkabel zerschmolzen haben, wenn Du es falschrum angeschlossen hättest.

Was mich etwas irritiert: das China-G30 BMS muss noch einige Chips auf der Rückseite haben. Es fehlt die MCU und der TI BQ76940.

Es ist schwer Dir zu helfen, wenn Du immer nur Teilinformationen lieferst.

Richtig wäre es, beide Platinen mal von Vor- und Rückseite in hoher Auflösung zu fotografieren.

Dann könnte ich z.B erkennen, ob der Balancerstecker überhaupt geändert werden muss.

Probieren ist jedenfalls nicht der richtige Weg. Die einzelnen Balancer Kabel gehen direkt auf die Analog-Digital-Wandler-Eingänge vom TI Chip.

Pro Kanal dürfte alles über 6-7V die Eingänge zerstören.

Egal, die China Platine ist mit Sicherheit kein Original. Oder sind auf der Rückseite noch Ninebot Logos oder Nummern?
 
Also mir geht es eigentlich nur darum ob es möglich ist mit zerstörten bms normal zu fahren.
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Wenn nicht bestelle ich mir einen kompletten neuen Akku da ich mich nicht an das bms ran traue
 
Also mir geht es eigentlich nur darum ob es möglich ist mit zerstörten bms normal zu fahren.

Es ist schwer zu sagen, was defekt ist.
Bildschirmfoto 2021-03-28 um 19.06.29.png


Das ist jedenfalls eine vereinfachte Schaltung des Balancerchips aus dem Datenblatt.

Das Ding braucht zum "Erfüllen seiner Aufage" keinerlei externe Komponenten. Ein Spannungwandler ist im Chip enthalten.

Demnach sollte (und ich meine wirklich "sollte") alles (Balancing, Schutzschaltung bei Over/Undervolting etc.) funktionieren, wenn sich Ninebot an die Schaltung hält.

Was unter Umständen nicht mehr funktioniert, ist alles, was die MCU regelt.

Ti weist darauf hin, dass die Sicherheitsschaltung im Chip als "zusätzliches" Sicherheitsfeature zu sehen sind.

Auszug aus dem Datenblatt:


7.3.1.2.1 Integrated Hardware Protections

Integrated hardware protections are provided as an extra degree of safety and are meant to supplement the standard protection feature set that would be incorporated into the host controller firmware. They should not be used as the sole means of protecting a battery pack, but are useful for FMEA purposes; for example, in the event that a host microcontroller is unable to react to any of the below protection situations. All hardware protection thresholds and delays should be loaded into the AFE by the host microcontroller during system startup. The AFE will also default to pre-defined threshold and delay settings, in case the host microcontroller is unable to or does not wish to program the protection settings.

Edit: wenn allerdings die MCU über den TI Chip mit "Strom" versorgt wird (so wie im Schaltungsbeispiel) und der Ti Chip defekt ist, gibt es keinerlei Sicherheitsschaltung mehr.

Edit2: Du könntest es "auf die harte Tour" testen. Fahr die Kiste leer. Wenn die Undervolting-Abschaltung funktioniert und sich der Akku durch das Ladegerät wieder wecken lässt, sollte zumindest der TI-Chip funktionieren.


 
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Wenn du das BMS tauscht, bekommst du nur die internationale Version.

Die ist aber verschieden im Vergleich zum Original.

Ich habe das probiert, gemessen und unterschiedlich angelötet. Aber mein Latain ist hier am Ende.

Es fehlen außerdem 2 Balancerkabel bei der internationalen Version und das hier nichts mit + oder - gekennzeichnet ist, macht es nur noch schlimmer.

Also Hut ab, wer das kann.

Man erzählt hier zwar, der Aufbau eines jeden BMS sei gleich, aber was nutzt das bei zwei verschiedenen BMS.

Das rechte ist das originale BMS.
Bin selbst auf der Suche nach einem guten Ninebot BMS, aber diese Angaben aus dem chinesischen Datenblatt machen mich stutzig (via deepl):

Dauerentladestrom 15 A
Kontinuierlicher Ladestrom 2 A

Scheint mir unterdimensioniert für einen G30. Ich hätte 25A-30A für die Entladung erwartet.
 
Bin selbst auf der Suche nach einem guten Ninebot BMS, aber diese Angaben aus dem chinesischen Datenblatt machen mich stutzig (via deepl):

Dauerentladestrom 15 A

Ich habe das Chinesisch zwar nicht übersetzt (zu faul), aber zumindestens die Outlines der Platine sehen aus, wie für den G30 vorgesehen.

15A wären ca. 600W bei vollem Akku. Für einen ungetunten Scooter kann das reichen. Es gibt mindestens einen chinesischen Produzenten, der kopierte G30 Teile verkauft, die von der Leistung zu dem BMS passen würden. Da kostet z.B. das ESC nur 24 Euro, das Dash nur 13 Euro. Auf den ersten Blick sind die Teile nahe am Original, lassen sich aber nur per ST-Link flashen.

Wer billig kauft, kauft zweimal...
 
Ich will Dir gern helfen. Kann zwar kein chinesisch, aber der 11-polige Balancerstecker wird so wie Du ihn im linken Bild hältst von oben angefangen auf Plus des Akkupacks angeschlossen. Von da ab geht es runter bis Minus.

Das mag zwar etwas komisch aussehen, aber um keine Messungenauigkeiten zu bekommen, werden alle Zellblöcke mit der gleichen Kabellänge angeschlossen.
Gemäß Datenblatt und auch der Farbgebung des Balancierkabels scheint dieses BMS 2 Kabel zu haben, die beide für das positive Ende des gesamten Batteriepacks gedacht sind. Einer davon (B10) ist undokumentiert und dessen Verbindung damit undefiniert. Da ist einfach weiße Fläche im Datenblatt. Die beiden sind auf dem PCB auch nicht miteinander verbunden, was noch weniger Sinn macht. Damit wäre dein Ansatz je um 1 daneben.

B9 Der positive Pol der neunten Zelle und der negative Pol der zehnten Zelle
B+ Positive Elektrode der elektrischen Zelle oder positive Elektrode des Akkupacks
B1 Der positive Pol der ersten Zelle und der negative Pol der zweiten Zelle
Es gibt insbesondere kein Balancierkabel, das zu Pack- führt. P+, B+ und Balancier-B+ sind dasselbe Netz. Ob B10 dazugehören soll: Keine Ahnung. B1 und B- und P- und C- sind allesamt nicht paarweise verbunden.
 
Gemäß Datenblatt und auch der Farbgebung des Balancierkabels scheint dieses BMS 2 Kabel zu haben, die beide für das positive Ende des gesamten Batteriepacks gedacht sind. Einer davon (B10) ist undokumentiert und dessen Verbindung damit undefiniert. Da ist einfach weiße Fläche im Datenblatt. Die beiden sind auf dem PCB auch nicht miteinander verbunden, was noch weniger Sinn macht. Damit wäre dein Ansatz je um 1 daneben.

Die Farbgebung verwirrt in der Tat, deshalb sollte man die Beschaltung der Pins prüfen.

Screenshot_20210328-151257_Samsung Notes.jpg


Der Teil vom Screenshot zeigt 11 Pins und es sind 11 Adern. Da ist keine Ader doppelt oder zu viel.

Klar könnte man auch eine Ader sparen, aber dann hätte man Messungenauigkeiten.

Wenn man diese vermeiden möchte, sollte man die Balancerkabel auch nicht kürzen.

Sonst muss hinterher alles umständlich geeicht werden.

Immerhin soll ja die App sinnvoll noch 0,001 Volt anzeigen können.

Es gibt insbesondere kein Balancierkabel, das zu Pack- führt. P+, B+ und Balancier-B+ sind dasselbe Netz. Ob B10 dazugehören soll: Keine Ahnung. B1 und B- und P- und C- sind allesamt nicht paarweise verbunden.

Wie gesagt, hier machst Du einen Denkfehler. ich habe mir gerade noch mal das angehängte Datenblatt zum BMS angesehen.

Es sind die Pins sogar beschriftet. Man benötigt immer n+1 Adern in einem Balancerkabel für n Zellen.

Bildschirmfoto 2021-04-20 um 17.24.10.png
 
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Dann ist der Pinout direkt unter diesem Diagramm falsch

Ja, ich verstehe langsam was Du meinst. Da taucht dann plötzlich B- auf. Dann verschiebt sich natürlich alles.

Ich habe mir angewöhnt bei solchen Dingen Platine und Anleitung auf Plausibilität zu prüfen. Die Chinesen kopieren nicht nur die Bauteile und Schaltungen, sondern auch die Anleitungen.

Da kann dann schnell mal was in der Übersetzung verloren gehen.

Deshalb habe ich mir nicht die Mühe gemacht die Anleitung bis ins Detail zu lesen, nachdem ich verstanden habe, wie die Schaltung funktioniert. Ich entwickle standardmäßig meine Strategie und prüfe danach mit dem Multimeter ob ich richtig liege.

Wir sind es gewohnt Masse am Gehäuse/Chassis anzulegen und "alles auf dem Pluszweig ablaufen zu lassen"

Hier im BMS ist aber die Minusseite geschaltet. Das zieht sich komplett durch. Man muss also spiegelverkehrt denken.

Die Frage ist, wie tief man einsteigen möchte. Notfalls geht man von der üblichen Strategie "11 Adern, macht Sinn, passt" aus und nimmt dann ein Multimeter um sicher zu gehen.

Spätestens wenn die Platinen unterschiedlich aussehen ist das nichts mehr für Anfänger, wenn es um Lithiumakkus geht.

Edit: Habe mir gerade mal das Video angesehen. Der Typ weiß wenigstens was er tut. Die Art die Drähte abzuisolieren muss ich demnächt mal testen. Kannte ich noch nicht.

Durch das Video ist mir erst klar geworden, dass der G30D ein zweiteiliges Balancerkabel hat.

Das sind so die Augenblicke, in denen ich mich frage, ob man sich überhaupt online die Mühe machen sollte zu helfen, wenn jemand sich nicht mal den Aufwand macht, sein Problem richtig zu schildern. Hellsehen gehört nicht zu meinen Fähigkeiten!

Immerhin zeigt das Video auf, dass tatsächlich konsequent alles auf dem Minuszweig geschaltet wird.

Bildschirmfoto 2021-04-20 um 18.16.53.png


Das ist dann die Auswirkung davon, wobei ich das jetzt einfach mal glaube, ohne es nachgemessen zu haben. Klingt jedenfalls plausibel. Die Frage ist allerdings, wozu dann das Lötpad auf dem BMS ist.

Auf jeden Fall ist das nur was für Fortgeschrittene, zumal der Typ die ganze Zeit am vollgeladenen Akku herumlötet und keine Schmerzen hat, den dann ohne Gehäuse auf den G30 zu legen.

Kann man machen, sollte man aber nicht einem Anfänger als Vorbild in einem Video zeigen.

Man muss da schon einige Hürden nacheinander überwinden, wenn der Akku mit neuem BMS wieder funktionieren soll!

Immerhin scheint man das BMS nicht initial flashen zu müssen. Auch nicht ganz unwichtig...

Edit2: Das mit Charging Plus kaufe ich noch nicht so ganz. Wenn das BMS mit dem ESC kommunizieren kann und auch das ESC am Ladevorgang beteiligt ist, bzw. erkennt, welcher der beiden Lader (intern/extern) im Betrieb ist, könnte das Freischalten des Ladeports im BMS durch das ESC stattfinden.

Im Video hat der Typ die Kommunikationsleitungen als letztes umgelötet (nach dem verlöten von C+ auf B+). Kann sein, dass er da gedanklich falsch abgebogen ist.

Es gilt also noch mal generell zu prüfen, ob der Akku standardmäßig ohne ESC und Kommunikationsleitung überhaupt lädt und welche Konsequenzen sein Mod hat.
 
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Ich denke ich habs raus. B10 und B+ sind über das Balancingkabel gejumpert und brauchen einen gar nicht zu interessieren. Das ist vllt. ne Art Aktivierungsschaltung, mit der das BMS "scharf" wird. Folgendes hab ich gemessen:

pinout_bq76930.PNG

Anschließen geht dann so:
Verkabelungsanleitungen:
(1) Löten Sie zuerst das Spannungssammelkabel nacheinander an jeden Abschnitt der Zelle, um sicherzustellen, dass das Steckerende des Kabels und das Potential jedes Abschnitts vorhanden sind
Die Reihenfolge nimmt nacheinander zu oder ab.
(2) Löten Sie die B-Leitung der Schutzplatine an die Gesamt-B- des Batteriepacks (die B-Leitung muss ein dicker Draht sein, je größer der Strom ist, desto mehr muss der Draht ausgewählt werden
Draht mit größerem Durchmesser).
(3) Stecken Sie nach Abschluss des B-Blei-Schweißens den Stecker des Flachkabels in die Buchse auf der Schutzplatine, um sicherzustellen, dass der Stecker und der Schutz des Flachkabels gewährleistet sind
Die Buchse der Platine ist an Ort und Stelle angeschlossen.
Ja und dann muss man wohl noch ein (bzw. 2) dicke(s) Kabel für + anschließen, was da nicht steht. Aber genau dann wird das BMS scharf, denke ich. Es versorgt sich selbst über die Brücke von B+ nach B10. B10 ist BMS-Vcc.

Edit: Man hat dann nur noch 9 Balancierkabel übrig die genau zu allen Zwischenspannungen passen. Pack- und Pack+ haben keine Balancierkabel. Das ist konsistent mit der Anleitung.
 
Uff, Translation von chinesisch auf englisch und dann nach deutsch kann man nicht ernst nehmen.

Entscheidend ist die Schaltung bzw. sind die Potenziale der Schaltung. Wenn da ein niederohmiger Shunt dazwischen liegt, kann man den Spannungsunterschied kaum herausmessen.

Genauso ist das mit durchgeschalteten FETs. Mach nicht den Fehler die Leitungen zusammenzulegen ohne die Schaltung komplett (!!!) geprüft und verstanden zu haben.

Auf einer chinesischen Platine ist kein Teil zu viel. Wenn die 20cm Kabel sparen können, dann machen die das!

Stell Dir vor, es reagiert eine Schutzschaltung wegen Kurzschluss und 30-50A suchen sich ihren Weg über ein unschuldiges Balancerkabel und eine falsch angeschlossene Balancerschaltung.
 
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Wie ich schon sagte, manchmal nervt es mich, wenn man sich die Zeit nimmt um zu helfen, und dann kommt plötztlich so ein Bild.

Wäre einfacher nicht stundenlang aneinander vorbeizuquatschen.

Wenn man die Besonderheit des Kabels kennt und drauf achtet, kann man es sogar im Video bei 1:53 für einige Sekunden erkennen.

Das ist schaltungstechnisch bei Ninebot nicht die erste "Besonderheit" auf die ich stoße.

Normal ist anders!

Die Redundanz des TI BQ769300 als Sicherheitsschaltung ist genau so ein Ding.

Verstehen und nachmessen ist der einzige Weg.

Wenn ich mal Zeit habe, schaue ich mir das im Datenblatt noch mal genauer an.

Ich habe mich schon mal gewundert, was zwei Microprozessoren in einem BMS sollen.

Das originale BMS ist das erste gewesen, was bei mir rausgeflogen ist.

Egal, wenn ich das Kabel vor Augen gehabt hätte, wäre das Gespräch nach 30 Sekunden am Ziel gewesen.
 
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Sorry, ich ging irgendwie fest davon aus, dass das rote Kabel getrennt gehören und nur so kurz sind, weil die letzte Parallelgruppe physisch so nah ist. Ich habe hier ein paar Sicherungshalter mit Anschlusskabel, welches auch als Schlaufe zum Trennen ausgeführt war, da war das in meinem Kopf wohl einfach Goldstandard. 🤷‍♂️
Den Ninebot-Akku kenne ich auch nur aus der Ferne. Außerdem kann man das BMS auch ohne Kabel erwerben, dann stünde man ganz schön auf dem Schlauch. Immerhin bin ich mit deinem Tipp, dem Durchmessen, auf den heiligen Gral gestößen. Die zwei ICs sind eigentlich recht naheliegend: einer implementiert das BMS, der andere das Ninebot-Protokoll. Da war Entwicklungszeit einfach zu teuer, ist ja schließlich ein Nachbau. Das BMS von Denis Yurev macht es nicht anders.
 
Naja, nur eine Art der Verbindung machen bei dem TI BQ769300 Sinn. Das ist übrigens das Balancierkabel:
Anhang anzeigen 7426
Das soll von was für einem Roller sein? G30? Also das US-Modell hat 11 einzelne Adern am BMS, nichts gejumpert und ein G30D hat 2 Stecker 5+6Pin aber im Endeffekt auch 11 Adern. Gejumperte Stecker hab ich bisher nur beim 1000wh Ninebot Leihrollerakku gesehen...
 
Das ist das Ersatz-BMS aus der Einkaufsliste. Ein Nachbau-BMS für den G30, von dem ich noch keinen erfolgreichen Einbau hier im Forum kenne. Da werde ich vielleicht der erste im Forum sein, oder auch nicht. Es ist nicht so hochwertig wie das originale BMS, so ist es z. B. nur für 15A spezifiziert und hat auch keine Sicherungen, stattdessen Metallbrücken.
 
Die zwei ICs sind eigentlich recht naheliegend: einer implementiert das BMS, der andere das Ninebot-Protokoll. Da war Entwicklungszeit einfach zu teuer, ist ja schließlich ein Nachbau.

Ganz so einfach ist es nicht: der TI Chip ist der selbe wie im M365 und wird dort völlig anders in seiner Eigenschaft als Coulomb-Messgerät verwendet.

Schaut man sich das Datenblatt an, stellt man fest, dass der Chip einerseits absolut High-Tech ist, andererseits im G30D BMS völlig kastriert verwendet wird.

Man hat das System anscheinend an die Anforderungen der Marketingabteilung angepasst, bis fast nichts mehr außer der Spannungsanzeige benutzt wird.

Der Ti Chip könnte auch balancieren, aber so wie die Schaltung aussieht, wird das aber anders (schlechter!) gelöst.

Eine Redundanz bringt hier warscheinlich nichts, weil der TI Chip nicht direkt kommunizieren kann.

Alles Eyecandy, damit man in der App die Einzelspannungen betrachten kann?

Der Akku funktioniert dadurch nicht besser. Es entsteht dabei lediglich der Eindruck eines "Smart-BMS".

Das ist wie mit dem Vorteil eines internen Ladegerätes und kurze Zeit später kommte der gleiche Scooter in etwas kürzer ohne diesen Riesenvorteil.

Reines Marketing.

Das geht dann so weit, dass der Akku mit identischen Abmessungen nur noch die halbe Kapazität hat, weil sich die Scooter sonst zu ähnlich wären.

Würde mich nicht wundern, wenn das 15A BMS in den G30LD gehört. Das würde wieder Sinn machen.

Hat mal jemand den Akku von innen gesehen?
 
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Das ist das Ersatz-BMS aus der Einkaufsliste. Ein Nachbau-BMS für den G30, von dem ich noch keinen erfolgreichen Einbau hier im Forum kenne. Da werde ich vielleicht der erste im Forum sein, oder auch nicht. Es ist nicht so hochwertig wie das originale BMS, so ist es z. B. nur für 15A spezifiziert und hat auch keine Sicherungen, stattdessen Metallbrücken.
Klingt eher, als wäre es dazu gedacht umgangen zu werden, quasi als BMS Emulator um nur die Daten bereitzustellen die der Roller will. Weil was willst du mit 15A schon anfangen? Ich würde es einfach bleiben lassen und eins von "lithiumbatterypcb" flashen, damit wärst du wirklich der erste der es endlich mal testet. Allerdings, wenn es schon dran hapert ein balancer Kabel anzuschließen ... naja 🤪


Würde mich nicht wundern, wenn das 15A BMS in den G30LD gehört. Das würde wieder Sinn machen.

Nein, der Akku vom "L" oder "LD" ist 10S4P statt 10S6P, befindet sich aber in der gleichen Case und zudem hat der Roller den gleichen Controller, die gleiche Firmware und den gleichen Motor. 15A machen nirgendwo Sinn, nur in einem Balanceboard vielleicht. Selbst der Essential hat ja schon 20A.