Pimp my G2D

Wenn das Blech raus geht , ist ja schonmal gut.


Verträgt die Elektronik denn 14s?
Dachte man soll nur bis 13s gehen.
Mir würden ja sogar 12s reichen um sicher zu gehen. Bin halt groß und schwer und das belastet die Elektronik ja nochmals.

Beim G30 waren alle Teile noch auf Schienen befestigt.
Beim G2 sind das nur noch kleine Gewindehülsen? Sieht zumindest auf den Fotos immer so aus.
Die lassen sich ja leicht entfernen und beim Controller auch an anderer Stelle neu anbringen.
Also in richtung Hinterrad um mehr Platz zu bekommen.

Den Rest würde ich dann machen, wie bei meinem G30 umbau.
 
hi,

ich dachte ich hab mit 10s10p schon die größten akkus für den g30 verbaut, aber 120x18750 im akkufach erscheint mir erstmal unmöglich, es sei denn man flext die alu schienen raus. aber an den alu schienen habe ich immer den akku mit selbstgedruckten batteriehaltern befestigt. beim g2 verbaue ich ich standard mässig einen 10s7p aus 21700er zellen. dabei lasse ich den mittelsteg drin, nehme aber aus gewichtsgründen das netzteil raus. dann hat man auch mehr platz für die kabel. dabei muss ein eine schraubenaufnahme weggeflext werden, damit das bms passt. ich benutze übrigens jetzt immer das neue balance bms von daly mit integrierten 1a equalizer und integriertes bluetooth (ohne dongle). die übrigen schraubenaufnahmen nehme ich für selbstgedruckte akkuhalter. das maximale was ich mal gemacht habe war ein 10s8p mit 21700er. 21700 haben zur zeit eine max capacity von 5.5A. also 37,5ah für den 10s7p und 44ah für den 10s8p. allerdings habe ich dafür ein schmales minerals bms, was aufrecht an die seite kommt, damit der akku noch reinpasst. in meinen augen lohnt es sich nicht den mittelsteg rauszuflexxen für maximal 10s10p. ich finde das bms von daly halt perfect, da auch die akkuhalter noch rein passen und meine kunden sind mit dem 10s7p immer top-zufrieden und die reichweite ist je nach gewicht 80-100km. lg olli

PS. ich baue die akkus auch immer mit spacern, damit die zellen nicht direkt aneinander reiben. bei mir steht sicherheit und qualität und saubere verarbeitung immer an erster stelle, weil ich die meisten akkus ja nicht für mich selbst baue
 
  • Hilfreich!
Reaktionen: michi_gecko
10s12p passen nur mit Tricks in den G30 rein. Bzw nicht ganz so perfekten Lösungen.
Bei anderen würde ich es so auch nicht bauen, wie ich es bei mir gemacht habe.
Aber bei mir hält das seit 3 Jahren und hunderten Kilometern. Darum kann ich mit leben..

Ich hatte ja mal ein großes Thema zu meinem Umbau in der G30 Abteilung gemacht.



Ich muss bei meinen Geschichten meist auf die Zellhalter verzichten, weil die ja ebenfalls nochmal Platz benötigen und im Fach halt jeder cm zählt. Außerdem muss ich zwanghaft iwie immer das maximale rein stopfen.....
Ich isoliere z.b nur die Zellpacks und Pole ordentlich von einander. Wenn Zellen in einem Pack sich berühren, ist das ja nicht so schlimmt, weil sie eh alle auf Minus zusammen hängen. Ansonsten verklebe ich die Zellen einfach und wickle sie dann mehr als ordentlich ein. Zum schluss mehrere lagen Schaumisolierung und das Pack wird dann mit einer 3mm Aluplatte, als Akkudeckel im Fach fest geklemmt.
Sollte der Akku doch mal richtig tödlich überhitzen, dann ist es sowieso egal, ob mit oder ohne Zellhalter. Bei mir hält es jedenfalls.

Ja das blaue Daly BMS finde ich auch geil. Aktives Balancing ist ne super Nummer. Steht schon auf der Liste.

Meine Idees ist wieder mal das maximale an Zellen rein zu stopfen.
Also Controller komplett nach hinten verlegen, dessen Halter ändern und die Wand raus reißen. Die kleinen Akkuverschraubungen kommen auch raus. Dann sollte da ja massig Platz sein

12s9p ist mein Ziel. Mit den 21700/ 5500mah Zellen. Wenn noch mehr geht ,werde ich das ja eh Posten, sobald ich damit angefangen habe.

Habe Gestern bei Aliexpress vernickelte Kupferstripes (0,2mm x 10mm Breit) für die Zellverbindungen gefunden. Die haben nur 1/3 Wiederstand, im vergleich zu reinem Nickel.
Mein Arduino Schweißgerät zieht seine Power ja aus einer Autobatterie und schafft das mit links. Das sollte sich dann hoffentlich auch in ein paar Meter mehr Reichweite äußern.

Diesmal will ich halt nicht wieder blind an die Sache gehen , sondern vorher alle Infos zusammen sammeln und dann anfangen.
 
Was ich mich halt immer frage....Was der G2 Controller aushält.. Also wieviel Ampere und Volt kann der dauerhaft vertragen.

Mein M365 Controller habe ich damals auch mit stärkeren Mosfets , Kupferleiterbahnen und verstärkten Steckern umgerüstet. Und das war nur für sichere 35A , bei 10s....

Ist das bein G2 Controller noch nötig oder kann der vom Werk aus schon mehr?

Gerade bei 13s oder sogar 14s mache ich mir immer sorgen..
 
kupfer lässt sich viel schwieriger verschweissen, vielleicht gehts weils nickel plated ist. falls es funzt kannste mir ja mal den link schicken. aber ich nehme ja pures 0,2 nickel. und meine temperatur auf den streifen blieb immer recht kühl. ich denke pures nickel ist bei 40A und der max 48 Volt nicht der flaschenhals oder was denkst du? natürlich der nettoinhalt bei weniger widerstand beim entleeren höher, aber ob sich der mehraufwand lohnt, ich weiss nicht.. Ich bin ja sowieso eher fan von lfp akkus. mein letzter e-coco umbau war mit eve c40 zellen. lfp ist von den eigenschaften so viel besser. hab schon 2 e.auto umbau mit lfp gemacht. ich fahr jetzt meist kleine chinesische e-autos mit lfp umbau: 9kw auf 100km verbrauchen die blos. 120,- versicherung im jahr, keine steuen, 120,- thg prämie zurück. also kostet nix wenn er nicht bewegt wird. 80km/h vmax, 330 km reichweite. was will man mehr..
 
Ich habe das hier gerade auf AliExpress gefunden:
4,89€ | 5 m T2-Streifen aus reinem Kupfer/Nickel für 18650 21700 Lithium-Akku, Punktschweißband, 0,15 mm, 0,2 mm vernickelter Kupfergürtel


Ich habe mal diese bestellt.
Es soll wohl schweißbar sein
, wenn das Schweißgerät genung Power hat.
Meins kann das jedenfalls.
Werde es mal testen.

Naja irgentwo wird schon ein anderer Flaschenhals im System sein.
Aber wenn man bei den Verbindern was verbessern kann und mit einem hochwertigen Daly BMS auch, macht es ja schonmal einen unterschied im System.
Spätestens beim Laden bringt es schon was, weil der Strom ja direkt in den Akku geht und etwas weniger gebremst wird.. Vielleicht nicht viel, aber immerhin... Ich mag es generell, wenn man etwas verbessern kann. Gut für das eigene Gewissen..

Was mich generell stört , sind die dünnen Kabel zum Motor. Die sind auf jeden fall eine Engstelle.
Bei älteren Modellen sind ja meistens die Leiterbahn auf dem Controller weg gebrannt oder die kleinen Kabelstecker. Das waren ja definitiv Engstellen.
 
Die vernickelten Kupferstreifen lassen sich echt nicht gut schweißen....

Ich habe jetzt eine 950A Batterie genommen und mein Schweißgerät auf 35mm² Kabel umgebaut... Power ist genug da.

Leider sind die Schweißpunkte seeeeehhhhrrrr ungleichmäßig..

Entweder halten sie garnicht oder sie komplett brennen durch....

Nur auf dem Pluspol halten sie recht gut , bei 20ms implus..

Auf dem Minuspol halten sie aber nur, wenn man eine Lücke in den Streifen macht und 25ms Impuls einstellt.
Aber auch dann ist es grenzwertig..
Besonders an den Ecken brennen die sehr schnell weg..

Am Anfang sind mir sogar Löcher in die Testzellen gebrannt , mit einem heftigen Lichtbogen und Funken.. Weil zuviel Implus und zu nahe am Rand.

Außerderm verbinden sich die Schweißelektroden schnell mit dem Kupferstreifen , wenn es zu viel einbrennt..

Reine Nickelstreifen halten dagegen bombenfest.
 
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Das ist wirklich murks. Du brauchst viel zu viel Energie. Nach 10x Schweissen müsste eigentlich die Griffel so heiss sein, das du du nicht mehr anfassen kannst. Oo Ich benutze ein Sequre Punktschweisser mit Fusspedal und AWG2 Griffel. Mit fusspedal kann ich immer erst die punkte sauber setzen und wenn alles 100% richtig sitzt gibs den "kick". Beste Lösung finde ich. Als Energiequelle habe ich 2 Lipo Akkus 3s 5-5,5AH mit 80C-100C. Einzige Problem ist das das Anschlusskabel vom Akku manchmal sehr heiss wird. Muss ich regelmässig abkühlen lassen. Kupfer Streifen würde ich nur zum klemmen nehmen. die sind ganz ok. Schweissen sonst nur maschinel.
Ich würde keinen 13s Akku bauen. 12s reichen. bei 13s und bis zu 40A hätte ich angst das mir die mosfetts aufm controller durchbrennen oder die dünnen Stock kabel. Ausserdem wird der motor auch extrem heiss. Mir persönlich reichen auch 10s völlig. In Berlin haben wir ne Menge Radpolizei. Mit 30KM/h bin ich zufrieden. 40 geht auch. ist mir aber zu gefährlich in der stadt. entscheidend an den Akkus finde ich vielmehr, das Vmax über die ersten 60% des Akkus gehalten wird und der richtige einbruch bei den Samsung zellen erst ab 10%-20% Ladestatus kommt. Also ist Voltkurve bei den 35E oder 50E ziemlich gut. Bei den originalzellen von Ninebot bricht die Voltzahl ja schon nach 10% entladung ein..
 
Die vernickelten Kupferstreifen lassen sich echt nicht gut schweißen....

Ich habe jetzt eine 950A Batterie genommen und mein Schweißgerät auf 35mm² Kabel umgebaut... Power ist genug da.

Leider sind die Schweißpunkte seeeeehhhhrrrr ungleichmäßig..

Entweder halten sie garnicht oder sie komplett brennen durch....

Nur auf dem Pluspol halten sie recht gut , bei 20ms implus..

Auf dem Minuspol halten sie aber nur, wenn man eine Lücke in den Streifen macht und 25ms Impuls einstellt.
Aber auch dann ist es grenzwertig..
Besonders an den Ecken brennen die sehr schnell weg..

Am Anfang sind mir sogar Löcher in die Testzellen gebrannt , mit einem heftigen Lichtbogen und Funken.. Weil zuviel Implus und zu nahe am Rand.

Außerderm verbinden sich die Schweißelektroden schnell mit dem Kupferstreifen , wenn es zu viel einbrennt..

Reine Nickelstreifen halten dagegen bombenfest.

welches Punktschweißgerät benutzt du? Weiß du wie hoch der Schweißstrom ist?

Das ist wirklich murks. Du brauchst viel zu viel Energie. Nach 10x Schweissen müsste eigentlich die Griffel so heiss sein, das du du nicht mehr anfassen kannst. Oo Ich benutze ein Sequre Punktschweisser mit Fusspedal und AWG2 Griffel. Mit fusspedal kann ich immer erst die punkte sauber setzen und wenn alles 100% richtig sitzt gibs den "kick". Beste Lösung finde ich. Als Energiequelle habe ich 2 Lipo Akkus 3s 5-5,5AH mit 80C-100C. Einzige Problem ist das das Anschlusskabel vom Akku manchmal sehr heiss wird. Muss ich regelmässig abkühlen lassen. Kupfer Streifen würde ich nur zum klemmen nehmen. die sind ganz ok. Schweissen sonst nur maschinel.
Ich würde keinen 13s Akku bauen. 12s reichen. bei 13s und bis zu 40A hätte ich angst das mir die mosfetts aufm controller durchbrennen oder die dünnen Stock kabel. Ausserdem wird der motor auch extrem heiss. Mir persönlich reichen auch 10s völlig. In Berlin haben wir ne Menge Radpolizei. Mit 30KM/h bin ich zufrieden. 40 geht auch. ist mir aber zu gefährlich in der stadt. entscheidend an den Akkus finde ich vielmehr, das Vmax über die ersten 60% des Akkus gehalten wird und der richtige einbruch bei den Samsung zellen erst ab 10%-20% Ladestatus kommt. Also ist Voltkurve bei den 35E oder 50E ziemlich gut. Bei den originalzellen von Ninebot bricht die Voltzahl ja schon nach 10% entladung ein..

Ich habe im Winter zwei Ninebot G2 auf 14S8P umgebaut. Zusammen sind sie bis jetzt ca. 1000km ohne Probleme gelaufen. Laut Daly BMS ziehe ich so maximal 32 Ampere. Umso mehr Akku Spannung umso geringer müsste doch die thermische Belastung von Kabel, Motor und Controller sein bei gleicher Leistung oder nicht?
 
Ich habe im Winter zwei Ninebot G2 auf 14S8P umgebaut.
Hast da Fotos und Layout der Zellen zum hier teilen?
Zusammen sind sie bis jetzt ca. 1000km ohne Probleme gelaufen. Laut Daly BMS ziehe ich so maximal 32 Ampere. Umso mehr Akku Spannung umso geringer müsste doch die thermische Belastung von Kabel, Motor und Controller sein bei gleicher Leistung oder nicht?
Gleiche Leistung = gleiche Verlustleistung.
Also leider nein.
Gewisse Komponenten vertragen nur einen maximalen Strom, aber in der Motorwindung wird alles in Bewegung und Wärme umgesetzt.
 
Hast da Fotos und Layout der Zellen zum hier teilen?
Kann ich machen! Muss ich mal raussuchen.

Gleiche Leistung = gleiche Verlustleistung.
Also leider nein.
Gewisse Komponenten vertragen nur einen maximalen Strom, aber in der Motorwindung wird alles in Bewegung und Wärme umgesetzt.
Bin ich nicht mit einverstanden. In einem elektrischen Leiter sinkt der Leitungsverlust wenn ich die Spannung erhöhe und dadurch den Strom senken kann um die gleiche Leistung zu erhalten! Weniger Leitungsverluste heißt somit auch weniger wärme.

Wie sich das genau im Motor verhält weiß ich aber auch nicht.
 
- Ich benutze ein Malelectrics V3. Umgebaut auf 35mm² Kabel. Und eine 12V, 950CCA Batterie, bei ca 30-35ms Impulszeit...... Ist aber wie gesagt mit den vernickelten Kupferdinger ein Glücksspiel....
- Bei z.b 14s Akku und 32A hast du in der Summe ja noch mehr Watt, als bei 10s und 32A.... Um weniger Belastung zu haben, musst du bei 14s schon mit den Ampere runter... Dann stimmt das , was du gefragt hast..
-Fotos von dem Umbau 14s8p hätte ich auch mal ganz gerne gesehen. Wie dad alles da so rein passt wäre interessant
 
Bin ich nicht mit einverstanden. In einem elektrischen Leiter sinkt der Leitungsverlust wenn ich die Spannung erhöhe und dadurch den Strom senken kann um die gleiche Leistung zu erhalten! Weniger Leitungsverluste heißt somit auch weniger wärme.
Ja der Leitungsverlust.
Allerdings ist das ein Spannungsteiler wo über der Leitungswiderstand viel geringer ist als der Lastwiderstand.

In unserem Fall ist die kritische Komponente besonders die Steckverbindung - da hilft die höhere Spannung mit niedrigerem Strom.

Wie sich das genau im Motor verhält weiß ich aber auch nicht.
Der Motor ist der Lastwiderstand. Bzw. hat der natürlich eine gewisse Induktive Komponente.

D.h. der gesamte Strom und die gesamte Spannung wird dort "umgesetzt"
D.h. P = U * I
100% stimmt das natürlich nicht

Overvolting hat aber abseits davon noch viele andere Vorteile. Drehmoment und Endgeschwindigkeit. Bzw. eine konstante Geschwindigkeit unabhängig vom Akkustand wenn diese unter dem Maximum liegt.
 
Wen man denn auch weniger Ampere gibt, ja. Wenn ich in den Bergen wohnen würde, würde ich mir wahrscheinlich auch einen 12s Akku bauen. Aber im Flachland mit kaum Steigung für mich recht unwichtig. Die Gefahr liegt meiner Meinung darin, das man trotz Volt erhöhung doch noch mit mehr Ampere mehr Leistung rauskitzeln möchte und man schnell dann auch die Grenzen des elektrischen Systems am E-Scooter erreichen kann, das gilt für nahezu alle komponenten, wenn es die Stock-Teile sind. Und wenn ich jemanden einen Akku baue, muss der recht narrensicher sein, also jemand der auch nicht so viel Ahnung muss den sicher benutzen können. Ausserdem ist ein 70 Zellen Akku 21700er in 14x5 design ohne größere Umbaumassnahmen einfach austauschbar und da bietet sich 10s7p am besten an...
 
Mein G2 ist nun fertig: Ich hab mich für den G30 Umbau entschieden aus 2 Gründen: 1. Ich kann SHU drauf spielen, d.h. Bremshebel Trick, Field-Weakening funktioniert. 2. Ich kann ein Custom Akku mit beliebigen BMS einbauen (sonst würde mit original Controller nur das Happy BMS funktionieren).

Funktioniert zwar Blinker und Hupe nicht, aber Hupe ist mir egal (hab die G30 Max1 Klingel dran), nur das mit dem Blinker ist ärgerlich. Dashboard auswechseln war problemlos, aber den Knopf an der Abdeckung muss man etwas erhöhen, weil das G2 Dashboard hoher ist (ich habe noch etwas Gummiklebestreifen von meiner Handyhalterung übrig gehabt. zurecht geschnitten, passt super). Als Hauptakku habe ich nun doch ein 10S8P mit Samsung INR 21700-50E gebaut mit satten 40Ah. Mit dem kleinen XiaoXiang BMS mit integrierten Bluetooth passt der Akku mit Spezialdesign so gerade in das Akkufach. Natürlich musste ich die Schraubenaufnahme ganz rechts unten weg dremeln, aber das war schnell gemacht. Das interne Netzteil hab ich rausgerupft und am Schnell-Ladeport intern ein XT60-Stecker gelötet. Mein 6 Ampere Schnellader benutzt von außen die Ninebot 8mm RCA Buchse und lädt den 40Ah Akku nun direkt. Bei 6 Ampere Ladestrom wird das Kabel zwar warm, aber nicht hei. Als Antrieb habe ich den G30 Gen2 Motor eingebaut. Ohne Field-Weakening komme ich mit meinen 115kg auf 32km/h und dabei auf knapp 100km Reichweite. Der Motor bleibt bei dem Tempo handwarm. Top Speed knapp über 40km/h, aber in Berlin reichen mir die 30km/h aber gut zu wissen, daß man bei längeren Landstrassen-Strecken den Hebel auf Field-Weakening umlegen kann. Zu guter letzt habe ich die Schrauben in der Bodenplatte gegen Torx25 aus Edelstahl ersetzt, Da bleibt der Kopf immer Schraubbar und die sind 2mm Länger, sitzen etwas fester drin. Das Fahrgefühl auf den G2 ist traumhaft, selbst Kopfsteinpflaster gerubbel schluckt die Federung so weg. Auch hab ich bei Schlaglöchern und Baumwurzeln keine Angst mehr das es den Lenker rum reißt.

Alles in allem bin ich hochzufrieden mit dem neuen Ninebot G2 E-Scooter. Ich möchte keinen anderen mehr haben. Wer in Berlin zum G2 Umbau oder für einen neuen Hauptakku Hilfe benötigt kann sich gerne bei mir melden. Auf basteln am G2, besonders auf neue Herausforderungen wie Dual Motoren und 48VDC, hätte ich richtig Bock.
Hast ne Email Adresse und kannst mir das bitte schicken das wäre nämlich Nixe 100 km Reichweite. 👌
Meine ist ..*Mod Edit: Bitte keine E-Mails in Beiträge - Verwendet die Privat-Nachrichten, danke!

Danke
Gute Fahrt
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So, hab auch mal weiter geplant...

Nach meinen Schätzungen hat man mit ein paar Modifizierungen im Fach, ca. 135mmx370mm platz im Akkufach...

Laut Akkuplaner passen da optimal 12s8p rein. Ergibt dann 96x 21700Zellen mit ~1900wh, bei 5500mah/Zelle.

Bei 13s7p würde man nur noch 1800wh haben.. Also für Reichweite keine Option. Außerdem ist 12s immernoch besser als 10s.

Und die Geschichte mit den Kupfersteifen habe ich wieder verworfen.. Um auf den selben (geringen) Wiederstand wie bei Kupferstreifen zu kommen, werde ich zwischen den Zellpacks einfach 3 oder 4 lagen Nickelstreifen verschweißen. Mehr Querschnitt mach ja auch weniger Wiederstand...