Stealth Umbau auf 48V Mod

Der ist zu klein? Das höre ich zum ersten Mal. Etwas "Luft" muss ja sein, sonst lässt sich der Deckel in den Anschluß nicht rein schwenken.
Ja, mir ist das direkt aufgefallen, daß die Klappe sehr leicht schließt, fast ohne Wiederstand. Das Gummi soll sich ja eigentlich so ein bißchen in den Ladeanschluß "reindrücken", damit es abdichtet.

Hab jetzt überlegt, die gleiche Dichtung, die zwischen Anschlüssen und Rahmen ist, auch nochmal vor der Klappe anzukleben, aber die dürfte nur so ca. 1 mm stark sein, sonst schließt die Klappe nicht mehr
 
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Hallo wollte mal fragen wie das mit dem Laden funktioniert soweit ich weiß dürfen die Akkus nicht verbunden sein

Ne, mußt du hier nicht, weil es einen separaten Anschluß fürs Aufladen gibt und der Akku ein eigenes BMS hat. So wie ich verstanden habe, lädt man also zwei Akkus, die beim Entladen eine Einheit bilden. Korrigiert mich, wenn ich falschliege

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Sieht irgendwie falsch aus, ist aber so 😅
 
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Danke erstmal an michi_gecko michi_gecko das Bauen von dem 12,6V Akku für den 48V Mod. Kommunikation, Updates, Lieferung, Verpackung, Anleitung war alles 1A !
Ich werde in den nächsten Tagen den Akku intern verbauen und hätte dazu vielleicht noch ein paar Fragen an die Community bzw. an dich Michi.
Ich habe mittlerweile schon viel Zeit investiert, um Beiträge der letzten 2 Jahre nachzulesen, jedoch bin ich beim ersten Mal immer bisschen vorsichtiger und bei ein paar Dingen bin ich mir noch unsicher.

1) Du hast geschrieben, dass dies vor dem Umbau gemacht werden muss:
CFW zuerst ändern/aufspielen/anpassen.
Es gibt ja mittlerweile in der SHFW 0.2.6. die folgenden Optionen:
- BMS emulation - Battery configuration : change to 13S
- Error suppression : switch on


Damit sollte der 48V stealth mod laufen, wenn ich das richtig verstanden habe?

2) Ich habe gelesen, dass beim G30 ein Schutz für das Eindringen von Feuchtigkeit hinten im Boden ist. Dieser würde beim Öffnen zerstört werden. Würde ihr empfehlen, dies nachzuverdichten? Kann ich das hier dafür verwenden? https://www.amazon.de/dp/B0078U8GEW/

3) Eine Schwachstelle beim G30 sind ja die Motorphasenstecker. Es wäre also wahrscheinlich empfehlenswert, diese nach dem 48V Mod gegen MT60 (https://www.amazon.de/dp/B079FZ24VJ) austauschen, richtig?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
 
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2) Ich habe gelesen, dass beim G30 ein Schutz für das Eindringen von Feuchtigkeit hinten im Boden ist. Dieser würde beim Öffnen zerstört werden. Würde ihr empfehlen, dies nachzuverdichten? Kann ich das hier dafür verwenden? https://www.amazon.de/dp/B0078U8GEW/
Das ist ja eher für Backofentüren, keine Ahnung ob das gut ist. Da kannst du Silikon verwenden, mußt darauf achten, daß es auch für draußen geeignet ist und den Temperaturen standhält


3) Eine Schwachstelle beim G30 sind ja die Motorphasenstecker. Es wäre also wahrscheinlich empfehlenswert, diese nach dem 48V Mod gegen MT60 (https://www.amazon.de/dp/B079FZ24VJ) austauschen, richtig?
Ich habe da einzelne Goldkontaktstecker genommen, die sind platzsparend. Habe den Akkudeckel nicht mit einer Zange bearbeiten müssen
 
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Ich hab die originale Ladebuchse pauschal gegen eine Kunststoffplatte mit einem gedichteten 4 poligen Stecker getauscht. Hat den Vorteil aus 2 Ladegeräten wieder 1 zu machen und weiterhin wieder nur 1 Stecker zu stecken.
 

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Ich hab die originale Ladebuchse pauschal gegen eine Kunststoffplatte mit einem gedichteten 4 poligen Stecker getauscht. Hat den Vorteil aus 2 Ladegeräten wieder 1 zu machen und weiterhin wieder nur 1 Stecker zu stecken.
Die Stecker finde ich persönlich mehr Not als Lösung. Mir ist schon klar, daß die 5,5x2,1 Stecker da nicht wirklich besser sind. Allerdings ist das Standard, den es überall zu kaufen gibt.

Wie hast du das ganze abgedichtet?
 
Mit Hylomar, die Auflagefläche ist ja plan, so das es auch mit den 2 Schrauben dichtet. Der Ladeport selber ist "vergossen", so das Feuchtigkeit die hinter die Gummikappe kommt nicht weiter kommen sollte.
Das Problem war das ich erst versucht habe den orginalen Ladeport umzubauen,- aber 3D Druckteil und das mit Dichtmasse dichtend einzupassen sowie dann den zweiten Ladeport noch zusätzlich zu verwenden fand ich dann eher die "Notlösung" . Besonders da der 4 polige Ladestecker weniger Platz im Inneren wegnimmt un, zumindest "in echt" nicht so nachgerüstet wirkt wie auf den Fotos.

Für den Zusatzakku hab ich übrigens den alten Akkupack meines ersten Chinarollers geschlachtet,- Panasoniczellen 3S6P mit knapp 17000Ah.
 

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Wie schafft man denn 55 im Leerlauf mit Gen 2? Meiner schafft nur 50.
Fahre nun seit fast einem Jahr mit dem Umbau von Michi, bisher keine Probleme und macht viel Spaß.
 
Hallo michi_gecko michi_gecko,

was hältst Du von diesem fertig konfigurierten Akku-Pack? Wäre der bzgl. der Abmessungen kompatibel für diesen Umbau?

VG

Der Akkupack inkl. Ladegerät und Versand kostet deutlich weniger als 15 Marken Zellen allein.
Viel Glück.

Ob der Akku passt musst du selber raus finden.

 
Liebe Gemeinde,

vor ein paar Tagen habe ich den Stealth Umbau auf 48V an meinem G30D2 (Gen1 Motor) nach dieser Anleitung durchgeführt und möchte meine (ausnahmslos positive!) Erfahrung mit Euch teilen.

Den 3S5P Akku hat michi_gecko michi_gecko für mich gebaut, er ist komplett, mit allen erforderlichen Kabeln und Steckern versehen, und auch der Ladeport ist fix und fertig mit dabei gewesen. Die handwerkliche Ausführung ist über alle Zweifel erhaben (y)

Die Montage war plug & play und ein Kinderspiel. Löten war nicht erforderlich. Dafür und für die Anleitung hier im Faden herzlichen Dank an michi_gecko michi_gecko :)

Etwas Theorie vorab​

Durch die Reihenschaltung beider Akkus fließt stets der gleiche Entladestrom (das gilt bei Bremsenergierückgewinnung auch für den Ladestrom) durch beide Akkupacks (und aufgrund der internen Parallelschaltung auch anteilig durch jede einzelne Zelle im jeweiligen Pack).

Die Kapazität der verbauten Zellen des 3S5P Zusatzakkus beträgt echte ca. 3200 mAh und damit deutlich mehr als die Kapazität der im 10S6P Originalakku verbauten Zellen mit (spezifizierten) 2550mAh. Da im Zusatzakku (5P) aber eine Zelle weniger parallel geschaltet ist als im Originalakku (6P), dürfte die Entladekurve beider Akkus sehr ähnlich verlaufen, d.h. sie werden ungefähr gleichzeitig "leer" sein, vorausgesetzt sie wurden beide vorher voll aufgeladen.

Welcher der beiden Akkus zuerst von dessen BMS abgeschaltet wird, kann vermutlich von Exemplar zu Exemplar (z.B. abhängig von der Alterung) unterschiedlich sein. Falls der Zusatzakku als erster von seinem BMS abgeschaltet wird (wenn dessen untere Spannungsgrenze von ca. 3V erreicht ist), würde das nach meinem Verständnis dann den gesamten Stromkreis unterbrechen, so dass der Roller stehenbleiben würde, ggf. obwohl am Dashboard noch eine Restkapazität (die des Originalakkus) angezeigt wird. Anders herum würde das originale BMS abschalten, wenn die Ladestandsanzeige 0 erreicht hat. Was zu beweisen wäre, denn ausprobiert habe ich das noch nicht 😉

Wichtig erscheint mir, dass man immer beide Akkus gleichzeitig voll auflädt. Das erfordert Disziplin, denn der Ladestand des Zusatzakkus wird einem nirgends angezeigt.

Der nutzbare Energieinhalt mit dem Zusatzakku beträgt 25% mehr gegenüber dem Originalakku (75 Zellen / 60 Zellen = Faktor 1.25), d.h. bei gleicher Geschwindigkeit kann die Reichweite dadurch um 25% gesteigert werden.

Die Spannungslage wird durch den Mod von 37V (10S) um 30% auf 48,1V (13S) erhöht (Faktor 1.3), wodurch die maximale Geschwindigkeit theoretisch um 30% gesteigert wird.

Einbau des Zusatzakkus​

Der Einbau gestaltete sich als sehr einfach. Das Ladegerät und den alten Ladeport fix ausgebaut und den neuen modifizierten Ladeport eingebaut. Dem Akku lag eine Gummiplatte bei, die den Raum zwischen Trittbrett und Akku ausfüllt, sowie zwei Schaumgummistreifen um einen strammen Sitz zwischen ESC und Rückwand sicherzustellen. Da wackelt nichts mehr, und der Platz ist bestmöglich ausgefüllt.

Bei der Gelegenheit habe ich gleich auch die originalen Stecker zwischen ESC und Motor gegen MT60 Stecker getauscht.

2023-05-14 15.36.20.jpg


Voraussetzung für das gleichzeitige Laden beider Akkus ist, dass die Ladegeräte eine potentialfreie Spannung liefern. Das habe ich sicherheitshalber vorher mit einem Multimeter durch Messung bestätigt. Sollte das nicht der Fall sein, würde es wohl zu einem Kurzschluss und vermutlich zur Beschädigung von Komponenten kommen. Wer sich damit besser auskennt, darf gerne ergänzen oder korrigieren.

Modifikationen in SHFW über SHU​

Um die Belastung der Elektronik bezogen auf die Leistung nicht zu erhöhen, habe ich die Werte der Gaskurven (DPC Mode) und der Bremskurve um den Faktor 1.3 reduziert und die maximale Geschwindigkeit entsprechend angepasst:

- Throttle max. 27A
- Brake max. 50A
- Speed limit 50km/h

Weitere Änderungen waren nicht erforderlich.

Damit wähne ich mich auf der sicheren Seite. Die kritische Größe für die Elektronik wird aber vermutlich die Verlustwärme einzelner Bauteile sein, die nach meiner laienhaften Einschätzung nicht unbedingt linear von der Leistung abhängig ist, sondern von der Stromstärke. Möglicherweise könnte man also mit den Maximalströmen noch etwas nach oben gehen. Auch hier bitte um Ergänzung oder Korrektur, wenn das jemand genauer weiß, bei mir ist das Thema Elektrotechnik nun doch schon ein paar Jahrzehnte her, und ich bin ohnehin eher Pragmatiker als Theoretiker :ROFLMAO:

Erste Testfahrten​

Im Stand läuft der Roller lt. Anzeige nun 39km/h, bei realer Fahrt erreiche ich auf ebener Strecke und vollem Akku ca. 36km/h. Das hat mir direkt die Mundwinkel bis hinter die Ohren gezogen :D

Bei 50% Ladestand konnte ich keine signifikante Reduzierung der Geschwindigkeit feststellen.

Auf bisher 2 Testfahrten erreichte ich folgende Werte (weitgehend ebene Strecke, gemischte Fahrweise mit längeren vmax-Abschnitten, Kampfgewicht des Fahrers ca. 120kg, Reifendruck 4.5bar):
  • 38,8km bei 31% Rest-Akku -> extrapolierte Reichweite 56km
  • 21,4km bei 57% Rest-Akku-> extrapolierte Reichweite 50km

Mit dem originalen Akku lag die extrapolierte Reichweite immer im Bereich 30..40km, womit der Reichweiten-Faktor eher im Bereich 1.4 zu liegen scheint. Das kann aber nur ein erster, vielleicht auch zu optimistischer Eindruck sein. Die nächsten Fahrten werden zeigen, wo die Reichweite tatsächlich liegt...

Vorläufiges Fazit​

Der 48V Stealth Mod erhöht den Nutzwert meines Scooters signifikant. Durch den vergrößerten Energieinhalt der Akkus kann ich (bei max. Geschwindigkeit von 20km/h) meinen Aktionsradius deutlich erhöhen, oder die Geschwindigkeit deutlich von 20km/h (Stock) auf 36km/h (Speed) steigern, wodurch die Reichweitenerhöhung vermutlich etwas leiden wird. Oder halt eine Kombination von beidem, je nachdem was mir gerade passt :cool:

Das Coole an diesem Mod ist, dass er von außen nicht erkennbar ist (außer durch ggf. überhöhte Geschwindigkeit).

Der Mod zaubert mir ein dauerhaftes Lächeln ins Gesicht, erfordert allerdings in zwei Punkten etwas Disziplin:
  1. Durch konsequent gleichzeitiges Laden selbst sicherstellen, dass der Ladestand des Zusatzakkus immer gleich oder größer ist als der des Originalakkus
  2. Durch angepasste Fahrweise sicherstellen dass du dich nicht in Gefahr durch zu hohe Geschwindigkeit bringst und auch nicht bei der Rennleitung auffällig wirst
So. Ich würde sagen, der Sommer kann kommen :cool:

Viele Grüße aus dem wilden Süden 🌻
 
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Ich wollte nochmal ein großes Lob an michi_gecko michi_gecko aussprechen. Der Akku ist echt Klasse gemacht.
Ich bin bereits ca. 600km mit dem Umbau gefahren und hatte keinerlei Probleme. Trotz dass meine Throttle max A Werte in der SHFW, deutlich höher sind als die, die ich hier im Forum lese.

Meine Frage an euch:
Hat jemand bzgl. der "Max ADC resistor divider voltage" (default 46.2 Volts) Erfahrung und kann mir dazu etwas sagen, die gleiche Frage stellt sich mir bei "BMS emuation" diese Einstellungen habe ich bisher übersprungen und auf ihren default Werten gelassen.
 
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Ich wollte nochmal ein großes Lob an michi_gecko michi_gecko aussprechen. Der Akku ist echt Klasse gemacht.
Ich bin bereits ca. 600km mit dem Umbau gefahren und hatte keinerlei Probleme. Trotz dass meine Throttle max A Werte in der SHFW, deutlich höher sind als die, die ich hier im Forum lese.

Meine Frage an euch:
Hat jemand bzgl. der "Max ADC resistor divider voltage" (default 46.2 Volts) Erfahrung und kann mir dazu etwas sagen, die gleiche Frage stellt sich mir bei "BMS emuation" diese Einstellungen habe ich bisher übersprungen und auf ihren default Werten gelassen.

Kann mich dem Lob nur anschließen.

Darf ich fragen 9 9bot welchen Throttle max Wert Du fährst, und ggf. mit welchen Field Weakening Einstellungen?
 
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klar, ich fahre 38A Throttle max und im Field weakening Initial 1A und variable 1,3A, Start Speed sind 27km/H. Erreiche damit 55 km/H bei gerader Strecke (abgelesen von ninebot Tacho)... jenseits von gut und böse. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir einen Helm zu kaufen und die VMax zu begrenzen, da das ganze trotz Sharkset vorne/hinten je nach Fahrbanbeschaffenheit nicht mehr als grenzwertig zu betrachten ist, sondernals deutlich drüber anzusehen ist.
Ich habe XT150 Stecker verbaut aber ich warte eigentlich nur darauf bis etwas abraucht, aber auch 4km am Stück mit vollgas hat der kleine ohne Murren überstanden. Der Motor wird schon warm bei längeren steilen vollgas Bergauffahrten, aber m.E. noch ok. Kabel und Stecker sehen alle aus wie neu. Die Temperatur des (originalen) Akku hat bei größtem Stress 33° nicht überschritten
 
Wie lässt es sich nach den Umbau auf 48V fahren? Merkt man einen deutlich besseren An- und Durchzug?

Bin momentan am überlegen auf 48V aufzustocken.
 
Wie lässt es sich nach den Umbau auf 48V fahren? Merkt man einen deutlich besseren An- und Durchzug?

Nein, An- und Durchzug sind unverändert. Mit 48V (Zusatzakku in Reihe) hast Du eine höhere Geschwindigkeit, bzw. wenn Du diese nicht ausreizt, dann eine höhere Reichweite.