Strafanzeige für Fahren ohne Versicherung erhalten

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Ich frage mich ernsthaft woher die die 40€ haben, von der obigen Seite. Dafür gibt es keine Belege, der Bussgeldkatalog schliesst sogar ganz klar das Fehlen des Kennzeichens als Tatbestand aus. Eigentlich auch klar, weil es ein Verstoss nach Pflichtversicherungsgesetz ist.

Speeed Speeed hatte den §6 oben bereits gepostet.
Dieses Katalog wird andauernd fälschlicherweise zitiert. Es gibt nur ein Missverständnis. Bei den 40€ oder wie auch immer, ist nur die Rede vom Fehlen eines Kennzeichen. Wenn man erst gar nicht eine Versicherung besitzt, handelt es sich um eine Straftat und das Bußgeld fällt deeeeutlich höher aus. Dass es eine Straftat ist, wird auch in meinem Brief erwähnt
 
Ich möchte es relativ knapp machen. Am gleichen Tag wo ich mir mein Kennzeichen/Versicherung bei der HUK-Coburg abgeholt habe, wurde ich von der Polizei gestoppt weil ich noch keine Versicherung hatte. Das heißt, ein paar Stunden vorher. Wurde nebenbei noch auf Drogen getestet weil der Polizist überzeugt war ich wäre bekifft. Test war natürlich negativ. Brief mit der Anschuldigung kam natürlich auch.
EDIT: Ich war NICHT auf dem Weg zum Versicherungsbüro. Und zu der Zeit der Kontrolle, gab es auch noch keinen Termin bei der Versicherung

Mein Vorgehen wäre folgendes: Ich gestehe die Tat und lass einfach alle Konsequenzen über mich ergehen (hohes Bußgeld und Führerschein weg?)um es hinter mich zu bringen. Das Vergehen und die Beweislage sind für mich eindeutig. Anwalt würde ich mir nicht dazu holen weil ich nicht wüsste was der bei einem so konkreten Fall überhaupt für mich machen soll. Und die Kosten für den Anwalt kommen natürlich nochmal obendrauf.

Frage: Ist irgendwas verkehrt an meinem Vorhaben? Sollte ich anders vorgehen? Würde gerne jede Meinung dazu hören
Servus aus Bayern . aus diesem Grund hol ich dir immer eine Woche oder ein Monat vorher meine neue Versicherung, damit es solche Probleme überhaupt gar nicht erst gibt. Wenn du auf dem Weg zu deiner Versicherung bist egal ob Auto Roller oder was für ein Fahrzeug du ein Kennzeichen hast dann musste du zu Fuß oder mit dem Fahrrad benutzen, um dir das Kennzeichen abholen. Wir schreiben nicht mehr das Jahr 1940 1950 wo der Dorfpolizist keine Ahnung hat, und alles vor dem die und alles durchgehen lässt wenn das Kennzeichen abgelaufen ist und du mit einem Roller hinter um dir ein neues Kennzeichen beruhen bist du in dieser Zeit nicht versichert und machst die straffällig tut mir leid aber da hast du die Arschkarte gezogen. Wenn du keinen guten Anwalt hast ja junge den Fehler macht nur einmal denn das sehr sehr teuer und gibt Punkte.
 
Seit 2014 gibt es für ‚Fahren ohne Versicherungsschutz‘ keine Punkte mehr.

Klingt komisch, ist aber so.
 
Komisch ist das nicht wenn man die Begründung kennt. Punkte gibts seit dem nur für Verkehrsgefährdendes Verhalten. Ob du nun mit oder ohne Vers unterwegs bist ist in der Betrachtung ziemlich egal :)
 
Es klingt nur komisch...

Neun Monate ohne Versicherung rumfahren:
0 Punkte

Neun Monate ohne TÜV rumfahren:
1 Punkt
🤪
 
Es gibt eine Menge Straftaten, die Punkte auslösen:
oben.

Kennzeichenmissbrauch zum Beispiel bringt maximal 3 (von 8 möglichen) Punkte ein, Fahren ohne Versicherungsschutz aber 0 Punkte.
 
Da von Gericht in vorsätzlichen Fällen (neun Monate ohne ist definitiv Vorsatz) ne Meldung an die Fahrerlaubnisbehörde nach dem Urteil ergeht, dass die Eignung zum Führen von Fahrzeugen doch mal überprüft werden solle, jedenfalls regelmäßig wenn ein übliches KFZ ohne Versicherungsschutz bewegt wurde, sind Punkte unerheblich.
Wer sich schon mal mit der Thematik MPU beschäftigt hat, wird wissen, dass ein Fahrerlaubnisentzug wegen der sehr kurzen Frist von oft nur 6 Wochen, in der es praktisch fast unmöglich ist ein positives Gutachten zu erhalten, dem gleichzusetzen ist.
 
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Oder einfach 17€ bezahlen für den Sticker und alles ist dahingehend hinfällig.
 
Ich war NICHT auf dem Weg zum Versicherungsbüro. Und zu der Zeit der Kontrolle, gab es auch noch keinen Termin bei der Versicherung.

Hätte auch an der Tatsache - Fahren ohne Versicherungsschutz - nichts geändert.
Auch auf der Fahrt zum Versicherungsbüro brauchst du ein gültiges Schild.

Anwalt würde ich mir sparen, eher mal bei der HUK anrufen, die haben auch eine Rechtsabteilung und könnten dir auf dem kleinen Dienstweg eine Auskunft geben

Ähm.... Nein 😂

Könnten - ja! Werden - zu 999,99% Nein!


Wie kommt ihr denn alle auf so lustige Ideen? 😂
 
Habs mir später noch mal genauer durchgelesen was Anfangs berichtet wurde und Fakt ist dass man an der Sache nichts ändern kann, heißt zahlen und abhaken. Selbst wenns 1000 Euronen kostet ist es immer noch billiger als ein eventueller Schadensfall mit anderen Verkehrsteilnehmern was einen ruinieren könnte bei fehlendem Versicherungsschutz
 
Habs mir später noch mal genauer durchgelesen was Anfangs berichtet wurde und Fakt ist dass man an der Sache nichts ändern kann, heißt zahlen und abhaken. Selbst wenns 1000 Euronen kostet ist es immer noch billiger als ein eventueller Schadensfall mit anderen Verkehrsteilnehmern was einen ruinieren könnte bei fehlendem Versicherungsschutz
Ich hatte nie vor dagegen anzukämpfen. Das einzige was die Sache ein wenig kniffliger macht ist wohl dass es einen Unterschied macht ob ich nun vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt habe. Manch einer hat mir den Rat gegeben, statt einfach die Tat zuzugeben, eine Aussage zu machen wie z.B. :"Dachte wäre freiwillig dat mit der Versicherung" damit das Bußgeld nicht ganz so hoch ausfällt. Selbst wenn es nur 100€ weniger sind macht das schon einen Unterschied. Wie gesagt, bin Student.
Bin am Überlegen das zu machen
 
Ich hatte nie vor dagegen anzukämpfen. Das einzige was die Sache ein wenig kniffliger macht ist wohl dass es einen Unterschied macht ob ich nun vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt habe. Manch einer hat mir den Rat gegeben, statt einfach die Tat zuzugeben, eine Aussage zu machen wie z.B. :"Dachte wäre freiwillig dat mit der Versicherung" damit das Bußgeld nicht ganz so hoch ausfällt. Selbst wenn es nur 100€ weniger sind macht das schon einen Unterschied. Wie gesagt, bin Student.
Bin am Überlegen das zu machen
Bin nicht vom Fach aber du erhältst garantiert einen Brief vom Amt mit dem dir zur Last gelegten Tatvorwurf. Zu diesem Vorwurf wird dir Gelegenheit gegeben dich dazu in schriftlicher Form zu äußern. Überlege hier genau was du schreibst ohne dich dabei sebst unnötig zu belasten. Als Student hättest du bei Summe x später ev die Möglichkeit einer Ratenzahlung, das tut dann nicht so weh 😶
 
Bin nicht vom Fach aber du erhältst garantiert einen Brief vom Amt mit dem dir zur Last gelegten Tatvorwurf. Zu diesem Vorwurf wird dir Gelegenheit gegeben dich dazu in schriftlicher Form zu äußern. Überlege hier genau was du schreibst ohne dich dabei sebst unnötig zu belasten. Als Student hättest du bei Summe x später ev die Möglichkeit einer Ratenzahlung, das tut dann nicht so weh 😶
Was ich schonmal habe ist eine Beschuldigungsanhörung mit einem Tatvorwurf von der Polizei und dazu kann ich auch schon eine Antwort geben. Das heißt, nicht aussagen, Tat zugeben, Tat nicht zugeben, einen Anwalt mich vertreten lassen, eine Aussage tätigen. Hatte ursprünglich vor einfach "zugeben" anzukreuzen aber evtl. versuche ich ja das mit dem Vorsatz vom Fenster wegzubekommen mit einer simplen Aussage
 
Gegenüber der Polizei musst du keine Aussage machen, im Zweifel für den angeklagten ;) Keine Aussage wird dir nicht negativ ausgelegt. Der Staatsanwalt entscheidet über das weitere Vorgehen. Wir sind hier nicht mehr im Bereich einer OWI.
 
Ich hatte nie vor dagegen anzukämpfen. Das einzige was die Sache ein wenig kniffliger macht ist wohl dass es einen Unterschied macht ob ich nun vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt habe. Manch einer hat mir den Rat gegeben, statt einfach die Tat zuzugeben, eine Aussage zu machen wie z.B. :"Dachte wäre freiwillig dat mit der Versicherung" damit das Bußgeld nicht ganz so hoch ausfällt. Selbst wenn es nur 100€ weniger sind macht das schon einen Unterschied. Wie gesagt, bin Student.
Bin am Überlegen das zu machen
würd ich nicht machen. Die kennen alle Ausreden und schauen sich Vergleichsfälle an und denken dann eher "wtf will der uns verar....?"
Kenne jmd dem ist was ähnliches passiert, fahren ohne, hat nichts gemacht und irgendwann Brief bekommen das die Sache mangels öffentlichem Interesse o.ä. geschlossen wurde. Würde jetzt aber nicht jubeln, kann sein das dein "Sachbearbeiter" schlechte Erfahrungen mit Scooter Fahrern hatte.
Frag doch mal bei deiner Studentenberatung nach ob die Jurastudenten kennen die z.B. im letzten Jahr "Beratung" anbieten.

Gruß an die Fortuna
 
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Was man mitberücksichtigen sollte ist, was man der Polizei gegenüber bereits ausgesagt hat.

Wenn ICH in der Situation wäre, würde ich entweder keine Angaben machen oder bei den Angaben ausschließlich: „Ich habe mir sofort, unmittelbar am gleichen Tag eine Versicherungsplakette besorgt.“ reinschreiben und eine Kopie vom Versicherungsschein mitschicken (falls noch eine Vorladung, ein Anruf oder ähnliches kommt, ohne ein weiteres Wort zu verlieren, nicht hingehen bzw. gar nichts antworten).
 
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Ich hatte nie vor dagegen anzukämpfen. Das einzige was die Sache ein wenig kniffliger macht ist wohl dass es einen Unterschied macht ob ich nun vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt habe. Manch einer hat mir den Rat gegeben, statt einfach die Tat zuzugeben, eine Aussage zu machen wie z.B. :"Dachte wäre freiwillig dat mit der Versicherung" damit das Bußgeld nicht ganz so hoch ausfällt. Selbst wenn es nur 100€ weniger sind macht das schon einen Unterschied. Wie gesagt, bin Student.
Bin am Überlegen das zu machen
Wenn du knapp bei Kasse bist, kannst du Beratungs- und Prozesskostenhilfe beantragen bzw. in Anspruch nehmen. Habe ich ("damals") als Student auch bei zwei Mietrechtsstreitigkeiten gemacht.
 
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UPDATE: Gerade Brief von der Staatsanwaltschaft erhalten. Das Ermittlungsverfahren wurde gegen mich einfach so eingestellt. Hatte keine Aussage bei der Polizei getätigt und auch nicht auf den Brief geantwortet. Der Kollege hatte wohl gute Laune.
 
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