Ninebot G30D 1Gen AWD

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Ja in der board welt ist 12s schon sehr lange der standard und den Flipsky smart anti spark der nicht kaputt geht gibts nur für 12s.
Man muss auch bedenken das Flipsky eine billig Marke ist. Wenn man sich die Trampa VESC anschaut sind die Kondensatoren auch dauerhaft am akku und der controller geht einfach in den sleep mode ohne irgendwas schalten zu müssen.

So hätte ich das auch gern. Zumindest bekomme ich immer mehr Respekt vor den XIAOMI Entwicklern. Die haben ja damals das Konzept entwickelt.

Ist nicht alles Mist, was die Chinesen entwickeln.

Eine sehr weit verbreitete Lösung ist die VESC über ein XT90s Stecker anzustecken der den precharge Widerstand eingebaut hat. Das ist billig und schaltet zuverlässig. Ist nur nicht so elegant.

Hab mich mal quer durch Internet gefräst um mehr zum Thema zu lernen: Die Antispark XT90 sind raus. Der Widerstand ist auf 6S ausgelegt und viel zu niedrig für 20S. Der glüht da einfach weg.

Meine aktuelle Lösung für 20s Schalter ist das einfach mit über das BMS zu machen. Von LLT gibt's smart BMS für so ziemlich jede Spannung. Man kann die mit Schalter oder handy schalten.

Ja, Darüber denke ich auch gerade nach. Allerdings ist das so nicht ganz gedacht. Ein BMS soll unterbrechen, nicht einschalten.

Speziell an einem VESC Controller fehlt dem BMS sicher eine Art "Inrush Limiter". Ich habe mir mal ein paar Schaltungen und auch Erlebnisberichte von Antispark Benutzern durchgesehen.

Die billigen Switches machen das, in dem sie die FETs langsam durchschalten. Das mögen die FETs unter Last aber genau so wenig wie ein mechanischer Schalter.

Schnelles Schalten mag das VESC nicht, also gehört da noch eine Zwischenstufe dazu, die so wie die Antisparc XT90 erst mal per Widerstand die Kondensatoren lädt.

Die Schaltungen, die ich gesehen habe sind meist nicht auf die Flipskys zugeschnitten. Man kann sich z.B. Entladen der Kondensatoren ja schenken, weil der Niedervoltteil vom Flipsky ja genau das macht, wenn der Saft weg ist.

Fazit: ich werd selbst was bauen, weil mir 80-90 Öcken zuviel für sowas ist. Der Leistungsteil mit den FETs ist easy. Da kann man notfalls eine Platine für einen Spotwelderbausatz vom Chinesen kaufen und passende FETs draufbraten.

Aber es gibt noch einen Teil zwei, den Softstart für die Geschichte. Keine Ahnung, ob ich das in einem Teil baue oder beides getrennt und dann sogar einzeln schalte.

Ich bin jedenfalls auf ein weiteres Problem gestossen: die Verkabelung. Die VESC sitzen über 40cm auseinander und genauso ist es mit Batterie Plus und Minus.

Da nützt mir eine gekaufte Lösung nix. Letztendlich sollen die Kabel so kurz wie möglich werden. Eventuell ziehe ich da eine Art Busbar von vorn nach hinten und integriere die Antisparc Schaltung. 50cm Kabel mit falschem Durchmesser (weil die Chinesen überall sparen) kann einem schon den Spaß verderben.

Ich habe hier noch 5m Erdungskabel. Mal sehen, was ich da gebastelt bekomme.

Auf jeden Fall baue ich nix in dieser Leistungskategorie, wo ich keinen Killschalter habe.
 
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Hab mich mal quer durch Internet gefräst um mehr zum Thema zu lernen: Die Antispark XT90 sind raus. Der Widerstand ist auf 6S ausgelegt und viel zu niedrig für 20S. Der glüht da einfach weg.
Hatte so ein 2 Jahren am 20s e bike. Scheint zu gehen 🤷‍♂️ bei 12s werden die von hunderten genutzt. Solange du jetzt nicht riesige Kondensatoren hast sollte das passen. (meine Erfahrung)
Die VESC sitzen über 40cm auseinander
du zeihst doch durch 20s relativ wenig Strom. Da sollten 2,5mm^2 oder sowas reichen. Manche machen auch liber die motor Kabel lang und die Akku Kabel kurtz um sich auf der dc Seite weniger voltage spikes einzufangen.
 
Prima, damit habe ich also Grund genug, um weiter zu machen. ;)

Status: Ich habe den Roller noch im lauffähigen Zustand. für mich war die erste Hürde der unauffällige Umbau der Gabel.

Man sieht auf den Bildern teilweise die geschmolzenen Kabel vom Motor. Ich habe das ganze Geraffel halt im kaputten Zustand bekommen.

Der Motor war zerlegt und ist geprüft. Der Controller wieder mit einem vergleichbaren Mosfet funktionsfähig "repariert".

Netterweise hat mir jemand hier aus dem Forum einen zusätzlichen defekten Controller verkauft. Den muss ich nur reparieren.

Dann kann ich versuchen 2 Controller an einem Dash zum Laufen zu bringen.

Sollte das funktionieren, kann ich sicher aus 2 Controllern einen voll funktionsfähigen bauen, und alles in meinen Roller verpflanzen.

Danach wird sich herausstellen, wie 2 Motoren mit 48 Volt klar kommen und wie es sich elektronisch bremst.

Wer noch interessiert ist, kann sich schon mal Bier und Chips bereitstellen.

Ich habe selbst keine Ahnung, wie das Endresultat aussieht. Die besten Ideen kommen mir unter der Dusche oder beim Basteln.

Anbei ein Bild vom zerlegten Regler. Es ist nicht gerade einfach die Teile "verlustfrei", quasi ohne Kollateralschaden zu zerlegen.

Reparieren ist easy, wenn man die Ersatzteile bekommt.

Edit: ein altes Bild habe ich in meinem Whatsapp noch gefunden. Das Bild Zeigt die Unterseite, also die Platine des normalerweise vergossenem Regler.

Keine Ahnung was als erstes passiert ist, Wahrscheinlich ist ein FET gestorben (einer von den 6 schwarzen viereckigen Teilen).

Der schaltet dann auf Durchgang und es fließt ungeregelt Gleichstrom auf die angeschlossene Motorwicklung. Irgendwann gibt der nächste Schwachpunkt auf und die Leiterbahnen brennen weg, nachdem das Lötzinn geschmolzen ist.

Kann mir vorstellen, dass sowas interessant ist, um zu begreifen, warum es die ein oder andere Sicherheitsschaltung rund um den Akku geben muss.

Keine Ahnung, was da an Strom fließt, ne Menge...Anhang anzeigen 2750Anhang anzeigen 2750Anhang anzeigen 2749



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Wie bekommt man den Silikon so gut ab, wie es bei Dir war?
 
Du sprichst vom Controller? Das ist eine sau Arbeit.

Man muss aufpassen, dass man dabei keine Bauteile zerstört.

Anfangs habe ich das noch komplett gemacht, um zu verstehen die die schaltung aufgebaut ist.

Inzwischen entferne ich nur noch das notwendige.
 
Ja, ich meine den Controller. Dachte mir schon, das es beschissene Arbeit ist. Hast Du das irgendwie warm gemacht, oder aufgelöst?

Ich möchte den jetzt durch stärkere Mosfets, Kondensatoren und Widerstand modifizieren. Flipsky scheint top zu sein, aber dafür habe ich zu wenig Ahnung, um da alles zum laufen zu bekommen.
 
Wenn man das Zeug warm macht, wird es fies klebrig.

Also bleibt nix als vorsichtig durcharbeiten.

Wenn du bei 13S bleibst, reichen andere Phasenstecker.

Ich überlege, ob ich mal 15S mit anderen Phasensteckern und geändertem Widerstand teste.

Also Kondensatoren und FETs original lassen.
 
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Moin!

Phasenstecker sind schon umgebaut. Ich möchte zur Sicherheit den Controller modifizieren. Fahre im Moment noch 48V. Möchte mir die Option offen halten, wenn ich doch noch einen anderen Akku fahren möchte, dies auch kann. In einer Gruppe von SHU schrieb einer der Entwickler, das ohne Änderungen des Widerstandes nur 46,2V zur Verfügung stehen würden. Das möchte ich auf jeden Fall optimieren.
 
In einer Gruppe von SHU schrieb einer der Entwickler, das ohne Änderungen des Widerstandes nur 46,2V zur Verfügung stehen würden.

Mich würde die dieser Post interessieren, um den Hintergrund zu verstehen.

Ich habe irgendwann aufgehört in den Telegramm Gruppen zu lesen, weil es mir zu anstrengend wurde.

Damals wussten die meisten nur, dass der Widerstand angepasst werden muss um den GPIO Port am esp32 nicht zu überlasten.

Technisch dient der Widerstand lediglich dazu, den Port nicht durch Überspannung zu zerstören.

Was dann die Software draus macht, ist eine andere Geschichte.

Genau das konnte mir niemand beantworten.

Ist da was "lost in translation"?

Es wird ja in diesen Gruppen englisch gesprochen.
 
Das hat der Entwickler selbst von SHFW geschrieben. Ich dachte auch, das 48V ganz normal funktionieren und nichts begrenzt. Der Widerstand ist ein 0603 270K.
 

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Ich dachte auch, das 48V ganz normal funktionieren und nichts begrenzt. Der Widerstand ist ein 0603 270K

Hm, werde nicht ganz schlau, aus dem, was da geschrieben wurde.

Der Controller begrenzt jedenfalls nicht die Spannung, sonst würde die max. Geschwindigkeit nicht passen.

Die stimmt auch rechnerisch überein.

Ausserdem fahren auch hier im forum einige 15 oder 16S ohne sich um den Widerstand gekümmert zu haben.

Über zu wenig Leistung hat niemand berichtet.

Vielleicht liest ja jemand mit und kann die Zusammenhänge erklären?
 
Er meint eher die BMS-Emulation die dann mit einem verschiedenen Resistor im ESC bei SHFW unterstützt wird. Von Werk geht diese nicht.

Da hat er leider was missverstanden, die Leistung wird nicht begrenzt, nur die Emulation.
 
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Ich habe leider auch zu wenig Kenntnisse und habe das nur so gepostet bekommen 🤷🏻‍♂️. Mit 72V fährt mein Bruder im G30D ohne Hardwareänderung 🤦🏻‍♂️. Was soll ich sagen, schneller ist der auch nicht, als mein Röllerchen
 

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Mit 72V fährt mein Bruder im G30D ohne Hardwareänderung

Nur, daß wir da nicht aneinander vorbeireden: stock Controller, also 63V Kondensatoren und standard FETs?

Oder geht es um den Widerstand?

Letztens berichtete doch jemand, sein (stock) G30LD Controller wäre bei so einer Aktion ziemlich schnell verstorben?
 
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Ja, so siehts aus. Komplett Serie, ausser die Motorstecker sind gegen 93A Gold Stecker getauscht worden. Das Kit hat der so gekauft bei einem Facebook Spezi!

Bei dem Post wo es um die Widerstand ging ist ein ganz kleiner der gegen einen SMD ausgetauscht werden sollte.
 

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Update: Flipsky Nr.2 ist aufgeschlagen. Cool, die Chinesen werden immer professioneller.

Kleine Anekdote am Rande: 9 Bar hält das G30D Ventil. - Zumindest kurzzeitig.

Der eine Reifen saß nicht richtig, also mehr Druck. Nach ner Stunde hörte ich dann Pffffffffscchhhhht.

Zum Glück hatte der Chinese letztens gratis 2 Ventile beigelegt.

Die Zeit für den Wechsel hätte ich auch besser nutzen können.

Bin gespannt, ob es wirklich so easy ist, die beiden Flipskys über Canbus zu koppeln.

Auf jeden Fall werde ich einen der beiden testweise mit den vollen 84V laufen lassen. Will nicht gleich beide killen.

Die erste Testfahrt rückt näher. Werde das aber vernünftigerweise mit 13S machen und dann die Temperaturen checken.

Im Moment ist sowieso Regen angesagt.
 
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Bin gespannt, ob es wirklich so easy ist, die beiden Flipskys über Canbus zu koppeln.
Am besten die 2 Kabel verdrehen dann sollte es auch auf die längere strecke kein problem geben. Wichtig ist nur wenn die mit can verbunden sind auch immer beide zugleich an und aus zu machen. Wenn nur einer an ist kann es sein das man sich den Can chip zerschießt.
 
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Am besten die 2 Kabel verdrehen dann sollte es auch auf die längere strecke kein problem geben. Wichtig ist nur wenn die mit can verbunden sind auch immer beide zugleich an und aus zu machen. Wenn nur einer an ist kann es sein das man sich den Can chip zerschießt.

Du meinst verdrillen? Ich gehe davon aus, das CanL und CanH jeweils 1:1 verbunden werden?

Wenn die Buschips tatsächlich so empfindlich sind, dann dauert das länger mit der Testfahrt.

Mein Akku ist derzeit für "ein Controller vorn, einer hinten" verkabelt. Dann werde ich das wohl ändern müssen oder gleich meine FETs für den Antispark zusammenbraten.

Die Bastelkiste gab nur 80V Typen her. Zum Testen muss das reichen. Zumindest habe ich genug davon und der Innenwiderstand ist niedrig.

Mehr als "lässt sich nicht ausschalten" kann ja nicht passieren. Für 13S reicht das jedenfalls.

Danke für die Warnung.
 
Du meinst verdrillen?
Ja
CanL und CanH jeweils 1:1 verbunden werden?
ja bei vesc einfach alle CanH mit einander und alle CanL miteinander.

Wenn die Buschips tatsächlich so empfindlich sind
Hab im Esk8 Bereich schon gelesen das Leute sich ihre Can chips zerstöret haben. Meiner Erfahrung nach gehen die nicht sofort kaputt aber wollte lieber auf ne Nummer sicher gehen das du dir nicht die teuren controller kaput machst. Kann auch sein das das nur Probleme bei machen älteren vesc gab.

Sorry bin mir da echt nicht super sicher was noch okay ist und was schon Probleme machen kann. Könnte mir vorstellen das wenn die 3 Sekunden nacheinander rein gesteckt werden das okay ist. Nur halt nicht die ganze zeit einen an und einen aus.
Auf forum.esk8.news wird halt empfohlen immer alle zusammen zu schalten 😅
 
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Auf forum.esk8.news wird halt empfohlen immer alle zusammen zu schalten

Ich werde zur Sicherheit bei Endless-Sphere nachfragen. Da treiben sich ja die Nerds rum.

Es ist aber nicht abwegig. Bosch muss bei seinen Powertube-Akkus auch ein Problem mit dem Canbus-Chip haben. Die sterben reihenweise.

Kann man bei Ebay Kleinanzeigen beobachten: da werden massig defekte Akkus angeboten.

Ob das nun mit einem Spannungswandler zusammenhängt oder ob es Ursache oder Symptom ist, kann ich nicht sagen.

Mein BMS vom EBike war auch platt. Canbus-Chip geplatzt, 3,3V Regler kaputt, und als ich dann nach ausgelötetem Regler, Chip und ner Diode immer noch 3 Ohm auf dem 3,3V Zweig hatte, habe ich mir ein anderes BMS besorgt.

Was soll ich schimpfen. So habe ich das Bike defekt zum guten Kurs bekommen.
 
Wichtig ist nur wenn die mit can verbunden sind auch immer beide zugleich an und aus zu machen. Wenn nur einer an ist kann es sein das man sich den Can chip zerschießt.

Nachtrag: die Antwort aus dem Endless-Sphere-Forum ist leider nicht so ausgefallen wie ich dachte: Die Empfehlung beide Controller mit ner Minusleitung zu verbinden kann es nicht sein. Die meisten Antisparks schalten Minus. Wenn sie denn eine Sicherung haben, ist diese im Plusstrang.

Werde zwei Dinge machen: FLIPSKY anmailen und mir das Datenblatt zum Chip ansehen.

Wenn man google benutzt, haben etliche Leute Probleme mit den VESC Teilen und dem Canbus gehabt.

Bis das nicht geklärt ist, steht das Projekt. Ich möchte die Controller einzeln schalten und sie gern einzeln absichern.

Eine einzige 100A Sicherung erscheint mir etwas heftig. 2 x 50A sind da schlauer, falls ein FET ein Problem bekommt.
 
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