Punkt Schweisser - Ausrüstung, Nutzung und Erfahrungsaustausch

aber hat alle die muffe von Kondensatoren ? :D

Ja klar! Ich würde z.B. nicht in den Lauf einer geladenen Pistole schauen, auch wenn "eigentlich" nichts passieren kann. :devilish:

Durch die kurzen Kabel hast Du den Welder direkt vor Dir stehen. Wer weiß, wie es den Kondensatoren nach 5 oder 10.000 Entladungen geht.

Ich will Dir keine Angst machen, aber fette Kondensatoren außen zu kühlen wäre nicht mein Ding.

Mach ne Scheibe davor und freu Dich, wenn ich nicht recht habe. Du darfst mich auch gern Feigling nennen.

Es gibt genug Möglichkeiten, wie bei so einem prozessorgesteuerten Welder die Impulsdauer zu lang werden kann.
 
Wird klar:) aber die erste Erprobung... :)
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Danke:)
aber hat alle die muffe von Kondensatoren ? :D
Naja, der Elko "dürfte" nur platzen, wenn der verpolt angeschlossen wird. Dann tut er das aber ziemlich zuverlässig und beeindruckend.
Ich weiß nur, was die mini-Elkos anrichten, bei der Größe geht das schon fast in Richtung Handgranate.
 
Ja klar! Ich würde z.B. nicht in den Lauf einer geladenen Pistole schauen, auch wenn "eigentlich" nichts passieren kann. :devilish:

Durch die kurzen Kabel hast Du den Welder direkt vor Dir stehen. Wer weiß, wie es den Kondensatoren nach 5 oder 10.000 Entladungen geht.

Ich will Dir keine Angst machen, aber fette Kondensatoren außen zu kühlen wäre nicht mein Ding.

Mach ne Scheibe davor und freu Dich, wenn ich nicht recht habe. Du darfst mich auch gern Feigling nennen.

Es gibt genug Möglichkeiten, wie bei so einem prozessorgesteuerten Welder die Impulsdauer zu lang werden kann.
Nö ich halte dich nicht Feigling, und ich bin dankbar für den guten Rat!
ich habe in der Elektroschule oftmals mit Kondensatoren gearbeitet, aber Gott sei dank ich hab kein schlechte Erfahrungen gesammelt. Deswegen ich hab gar nicht darauf gedacht, das könnte gefährlich sein.
 
Naja, der Elko "dürfte" nur platzen, wenn der verpolt angeschlossen wird.
Von der K-Weld Website:

In order to weld with quick repetition rates, the kSupply module is recommended to power this module as it provides 70A of charging current. The welder consumes up to 500W of average input power during intense use. However, when a slower recharging speed can be accepted, the following options may offer a more affordable solution. An output current of at least 20A is recommended – the kCap user manual includes a graph that estimates the achievable welding repetition rate as a function of available current.

The key specifications are:
  • input voltage 8.1V – 14.0V
  • input current 70A max
  • input protected from reverse powering the supply (ideal diode circuit)
  • output voltage is automatically kept in 8.0V – 8.3V range (power supply disconnect)
  • six Maxwell BCAP0310 cells in a 3S2P configuration
  • pack capacity 206F / 6780Ws
  • internal resistance 3.3 milliOhms
  • typical short circuit current 2400A
  • maximum power delivery 5000W (into a 3.3 milliOhm load)
:oops:
 
Naja, der Elko "dürfte" nur platzen, wenn der verpolt angeschlossen wird. Dann tut er das aber ziemlich zuverlässig und beeindruckend.
Ich weiß nur, was die mini-Elkos anrichten, bei der Größe geht das schon fast in Richtung Handgranate.
Also diese Kondensatoren sind 0,34 wh 2,85 V und 300F :)
sind die Groß ? :D
Scherz.
Keine Ahnung, dann soll ich in Panzerschrank reinpacken ? :) Tatsächlich wäre so große Gefahr ?
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Von der K-Weld Website:

In order to weld with quick repetition rates, the kSupply module is recommended to power this module as it provides 70A of charging current. The welder consumes up to 500W of average input power during intense use. However, when a slower recharging speed can be accepted, the following options may offer a more affordable solution. An output current of at least 20A is recommended – the kCap user manual includes a graph that estimates the achievable welding repetition rate as a function of available current.

The key specifications are:
  • input voltage 8.1V – 14.0V
  • input current 70A max
  • input protected from reverse powering the supply (ideal diode circuit)
  • output voltage is automatically kept in 8.0V – 8.3V range (power supply disconnect)
  • six Maxwell BCAP0310 cells in a 3S2P configuration
  • pack capacity 206F / 6780Ws
  • internal resistance 3.3 milliOhms
  • typical short circuit current 2400A
  • maximum power delivery 5000W (into a 3.3 milliOhm load)
:oops:
ja, die sind die Parameters, aber mit dem neue Kcap kann man 8,5 V einstellen.
Ich glaube die sind beeindruckende Parameter... :)
 
Keine Ahnung, dann soll ich in Panzerschrank reinpacken ? :) Tatsächlich wäre so große Gefahr ?

Im Grunde sollte eine dicke Scheibe reichen. Dann kann der Druck nach hinten entweichen, falls tatsächlich mal was passiert.

Es gibt ja zum Glück kein Feuer, wenn ein Kondensator platzt.

Ich glaube die sind beeindruckende Parameter... :)

Ja, heftig! Damit kannst Du auf jeden Fall Löcher in einen Akku brennen, wenn was schief geht. Aber da ist ja noch eine 350A Sicherung im Stromkreis.

Ich will Dir wirklich keine Angst machen, aber das ist die "Tim Taylor Variante" eines Spotwelders.
 
  • Hilfreich!
Reaktionen: Jocika
the kSupply module is recommended to power this module as it provides 70A of charging current.
Alleine deswegen würde ich immer n Maletrics nehmen... diese ganze Supercap Geschichte ist ja noch übler als ich eh schon gedacht hab. Beim Malectrics hat man auch keine Charge Probleme, nimmt einfach den bums von einer Starterbatterie und die bekommt man locker für den preis von diesem übertriebenen Todesgerät names "kSupply"

Diese supercapacitor spotwelder sind der letzte Schritt vor "How to rewind a microwave transformer" und dann gibt man auch noch so viel Geld dafür aus. 👀 :p
 
Alleine deswegen würde ich immer n Maletrics nehmen... diese ganze Supercap Geschichte ist ja noch übler als ich eh schon gedacht hab. Beim Malectrics hat man auch keine Charge Probleme, nimmt einfach den bums von einer Starterbatterie und die bekommt man locker für den preis von diesem übertriebenen Todesgerät names "kSupply"

Diese supercapacitor spotwelder sind der letzte Schritt vor "How to rewind a microwave transformer" und dann gibt man auch noch so viel Geld dafür aus. 👀 :p
Also meine alte Mikrowelle steht noch in der Garage. Wer Teile braucht, muss sich schnell melden, nächste Woche ist die entsorgt.

😂

Kondensatoren mögen keine Zyklen mit hohen Strömen. Aber wird schon korrekt dimensioniert sein.
 
diese ganze Supercap Geschichte ist ja noch übler als ich eh schon gedacht hab.

LoL, das ist auch nicht anders als mit einem 120 Zellen Akku. Man muss sehen, was man will. Die Werte sind schon beeindruckend. Man sollte sauber bauen können und an seine Sicherheit denken. Der Aufbau ist doch wirklich 1a.

Man hat immer sofort die selbe Leistung und die Gewähr für gleichbleibende Schweißpunkte.

Das ist wie mit den "microwave transformern": man muss wissen was man tut. Es gibt inzwischen endlos gute Supercap-Aufbauten bei Youtube zu sehen.

Die Dinger sind allerdings ein wenig die "Königsdisziplin". Durch den geringen Innenwiderstand der Caps und parallelgeschalteten FETs steckt da richtig Bums drin.

3,3 milliOhm sind schon eine Ansage. Das braucht flinke FETs und eine schnelle präzise Ansteuerung.

Ich finde es gut, dass wir Vergleichsmöglichkeiten bekommen.

Meinen ersten Akku habe ich mit einem Transformer-Welder aus der 500€ Klasse gebaut. Da gab es keine Probleme. Kurze Einweisung bekommen und gut war.

Es ist also nicht unmöglich die erforderliche Leistung aus dem Stromnetz zu ziehen.

Kondensatoren mögen keine Zyklen mit hohen Strömen. Aber wird schon korrekt dimensioniert sein.

Ich denke deshalb sind die bei K-Weld so fett überdimensioniert. Pro Impuls geht da nicht so viel Leistung weg. Es ist nur krass, was diese Energie anrichten kann. Wenn da ein FET stirbt und der Pen festklebt, braucht es die Sicherung.

Auch die Eingangsleistung vom Netzteil ist mal richtig heftig. Kein Raum für Pfusch!
 
Zuletzt bearbeitet:
LoL, das ist auch nicht anders als mit einem 120 Zellen Akku. Man muss sehen, was man will. Die Werte sind schon beeindruckend. Man sollte sauber bauen können und an seine Sicherheit denken. Der Aufbau ist doch wirklich 1a.

Man hat immer sofort die selbe Leistung und die Gewähr für gleichbleibende Schweißpunkte.

Das ist wie mit den "microwave transformern": man muss wissen was man tut. Es gibt inzwischen endlos gute Supercap-Aufbauten bei Youtube zu sehen.

Die Dinger sind allerdings ein wenig die "Königsdisziplin". Durch den geringen Innenwiderstand der Caps und parallelgeschalteten FETs steckt da richtig Bums drin.

3,3 milliOhm sind schon eine Ansage. Das braucht flinke FETs und eine schnelle präzise Ansteuerung.

Ich finde es gut, dass wir Vergleichsmöglichkeiten bekommen.

Meinen ersten Akku habe ich mit einem Transformer-Welder aus der 500€ Klasse gebaut. Da gab es keine Probleme. Kurze Einweisung bekommen und gut war.

Es ist also nicht unmöglich die erforderliche Leistung aus dem Stromnetz zu ziehen.



Ich denke deshalb sind die bei K-Weld so fett überdimensioniert. Pro Impuls geht da nicht so viel Leistung weg. Es ist nur krass, was diese Energie anrichten kann. Wenn da ein FET stirbt und der Pen festklebt, braucht es die Sicherung.

Auch die Eingangsleistung vom Netzteil ist mal richtig heftig. Kein Raum für Pfusch!
Also wie gesagt, nach ausstecken den 230V Kabel, ich konnte noch über 10 Punkte schweißen und das Display war ca noch 1 std aktiv ... :) Reserve gibt's drin jeden menge.
 

So einen habe ich bestellt. In der ursprünglichen Version ist das Ding mit ein paar Kleinigkeiten (Mods) durchaus verwendbar.

Die FETs sind OK, die Traces lassen sich easy verstärken. Die FETs werden sogar über ein FET-Treiber-IC angesteuert, alles wirklich gut.

Und dann tauchte in diesen Tagen eine andere Version auf: "verbessert", also auf weniger Bauteile "optimiert".

Die FETs werden jetzt über einen Transistor geschaltet, anstatt über das 5 oder 10 Cent teure Treiber IC.

Die Designfehler der verbesserten Schaltung haben die Chinesen aber wohl erst nach der Fertigung bemerkt und nachträglich einen SMD Widerstand von der fertigen Platine runter gerissen.

Kurz: solange nicht angegeben wird um welche Version es sich handelt, besser nicht mehr kaufen. Das Ding stirbt nach wenigen Versuchen.

Es ist im Moment nicht klar, ob die "neue" Version eine "Verbesserung" oder eine Kopie der ersten Variante ist.

Ich bin gespannt, was bei mir ankommt.


Im ersten Video war Luca noch der Meinung es wären "Verbesserungen"


Aber er gibt nicht auf :devilish:

 
Zuletzt bearbeitet:
Hatten wir doch schon im Discord... Warum ewig an schrott basteln bis er mies funktioniert, wenn man auch gleich n guten kaufen kann. So viel Zeit würde ich gar nicht aufwenden, um sowas zu machen. Und das der kWeld nicht immer perfekt gleichmäßige Schweißpunkte macht, hatten wir doch auch schon, oder nicht? Ist genau wie mit dieser 3D-Drucker Bastelei, bin ich ja auch nicht unschuldig, aber hat wenig Sinn, wenn man einfach ein funktionierendes Werkzeug will. 3D-Drucker kaufen für 150€ und dann 200€ in Material und 1000€ in Arbeitsstunden reinstecken ist halt quatsch, genau wie mit diesem Spotwelder kram, nur das man bei einem 3D-Drucker nicht auch noch mit dicken Kondensatoren und Kurzschlüssen rumspielt. 👀
 
Hatten wir doch schon im Discord... Warum ewig an schrott basteln bis er mies funktioniert, wenn man auch gleich n guten kaufen kann. So viel Zeit würde ich gar nicht aufwenden, um sowas zu machen. Und das der kWeld nicht immer perfekt gleichmäßige Schweißpunkte macht, hatten wir doch auch schon, oder nicht? Ist genau wie mit dieser 3D-Drucker Bastelei, bin ich ja auch nicht unschuldig, aber hat wenig Sinn, wenn man einfach ein funktionierendes Werkzeug will. 3D-Drucker kaufen für 150€ und dann 200€ in Material und 1000€ in Arbeitsstunden reinstecken ist halt quatsch, genau wie mit diesem Spotwelder kram, nur das man bei einem 3D-Drucker nicht auch noch mit dicken Kondensatoren und Kurzschlüssen rumspielt. 👀

NEIN - sag das nicht.
Sonst hätte ich mir gleich einen anderen Scooter kaufen müssen...

Ja, das ist die Grundsatzfrage: was ist Werkzeug, und was ist Hobby.
Ich halte auch viel von "out of the box" gutem Werkzeug. Manchmal ist das "selbst bauen" aber deutlich billiger als die fertigen Lösungen.

BTT:
Habe den Malectrics über eine externe 12V Versorgung betrieben dann fehlt mir aber die Info wie weit die Batteriespannung absackt.
Ich hätte keine Leistungs-Schwäche bemerkt bei meiner aktuellen Batterie.

Vermutlich würde eine andere/neue Batterie für Besserung sorgen.
Hat schon mal wer mit LiPo's probiert? die müssten das ja auch gut abkönnen, und wären kleiner, leichter, billiger als eine Starterbatterie.
Der Malectrics unterstützt das - glaube ich - 1:1. Muss mal nachlesen.
 
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Reaktionen: mhdot
Hat schon mal wer mit LiPo's probiert? die müssten das ja auch gut abkönnen, und wären kleiner, leichter, billiger als eine Starterbatterie.
Der Malectrics unterstützt das - glaube ich - 1:1. Muss mal nachlesen.
Ja es gibt ein Anschlusskit dafür auf der Website, jedoch sind so belastbare Zellen oft teurer als eine Starterbatterie, besonders die Graphene Zellen.
 
Klar, ein 3s lipo hat geladen 12,6v.
Das Problem ist eher die benötigt hohe C Rate.
Hab das (hab noch keine autobatterie) einfach mit einem 4s 1300 130c versucht, zwei/drei Punkte gingen, dann war Schluss...
Der Akku hat schon ca 35€ gekostet,
Ich würde einen 3s ~12000mah (min) 60c
Da ist die autobatterie günstiger ...
 
Das Problem ist eher die benötigt hohe C Rate.
Ja genau, also einen Graphene 3S 75C 5000mAh Akku hab ich gerade mal herausgesucht. Kostet 55€ bei Hobbyking und für ein paar euro mehr bekommt man eine Starterbatterie mit 350A CCA und 35Ah. Selbst bei den Graphene würde ich sagen, das die noch "puffy" werden relativ schnell, sind einfach nicht dafür gedacht.